Haltungsinformationen
Paxton's pipefish
Corythoichthys paxtoni taucht nur eher selten im Fachhandel auf, was vermutlich auch an der geringeren Verbreitung liegen wird. Corythoichthys paxtoni findet man endemisch im Korallen Meer, incl. Australien (Great Barriere Reef) den Chesterfield Inseln und Neukaledonien.
Die Seenadel Corythoichthys paxtoni ist eher etwas für das zarte, kleine Becken, ohne grosse und schnell schwimmende Fische und mit viel Algenbewuchs. Dort fühlen sie sich richtig wohl. Es versteht sich von selbst dass man diese Tier zu zweit oder in einer Gruppe halten sollte. Sie leben von kleinstem Zooplankton.
Wenn dazu noch Futterkonkurenten fehlen kann es durchaus klappen, wobei man aber schon anfügen muss, dass manche Corythoichthys Arten oft schwer an Ersatzfutter gehen. Deshalb ist es unabdingar, ein möglichst länger gereiftes Aquarium zu haben, in dem genug Kleinfutter zu finden ist.
Als Ersatztutter bieten sich kleinere Sorten an, wie Artemia, (auch lebende und frisch geschlüpfte) Bosmiden oder Lobstereier.
Wie bei allen Seenadeln tragen die Männchen die Eier. Diese Tiere sollten nicht unbedacht gekauft werden, sondern für denjenigen, der sich damit wirklich beschäftigen will und sich im Vorfeld beschäftigt hat.
Diese Seenadel wurde im Jahr 1985 neu beschrieben. Main reference:
Dawson, C.E., 1985. Indo-Pacific pipefishes (Red Sea to the Americas). The Gulf Coast Research Laboratory Ocean Springs, Mississippi, USA.
Futteraufnahme
Die Fische benötigen anfangs sehr lange für die Futteraufnahme, bevor das Futter aufgenommen wird, erfolgt eine genaue Begutachtung. Nach der Eingewöhnung wird das angebotene Frostfutter ohne Probleme gefressen. Zu beachten gilt, das Wildfänge sich anders verhalten bei der Futteraufnahme als Nachzuchten. Bei den Nachzuchten spielt auch die Größe des gekauften Fisches eine Rolle für das passende Futter.
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Masterfisch