Haltungsinformationen
Eine neue Art von Seenadel (Corythoichthys quattuordecim) wurde anhand von fünf Exemplaren beschrieben, die in Vanuatu und auf den Chesterfield-Inseln in Neukaledonien gesammelt wurden.
Die besondere Seenadelart lebt in vergleichsweise tieferen Gewässern als die meisten ihrer Verwandten, die typischerweise in flacheren Lebensräumen zu finden sind.
Corythoichthys quattuordecim zeichnet sich durch eine einzigartige Kombination morphologischer Merkmale aus, insbesondere durch das Vorhandensein von 14 Rumpfringen, einem seltenen meristischen Merkmal innerhalb der Gattung aus.
Da die neue Art anhand von konservierten Exemplaren erfolgte, können wir leider keine Angabe zur Farbe lebender Tiere machen, genauere Angaben zu den angestammten Habitaten fehlen bislang ebenfalls.
Ähnliche Art: Die neue Art ähnelt am ehesten Corythoichthys amplexus Dawson & Randall, 1975
Etymologie:
Der Artname „quattuordecim” stammt aus dem Lateinischen und bezieht sich auf die 14 Stammringe der neuen Art, während die anderen Arten von Corythoichthys 15 - 18 Stammringe besitzen.
Literaturfundstelle:
Yuki D, Fricke R, Motomura H (2025)
Corythoichthys quattuordecim, a new pipefish (Teleostei, Syngnathidae) from the Coral Sea.
ZooKeys 1244: 113-119. https://doi.org/10.3897/zookeys.1244.153942
Dies ist ein Open-Access-Artikel, der unter den Bedingungen der Creative Commons Attribution License (CC BY 4.0) verbreitet wird, die eine uneingeschränkte Nutzung, Verbreitung und Vervielfältigung in jedem Medium erlaubt, sofern der ursprüngliche Autor und die Quelle angegeben werden.
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Die besondere Seenadelart lebt in vergleichsweise tieferen Gewässern als die meisten ihrer Verwandten, die typischerweise in flacheren Lebensräumen zu finden sind.
Corythoichthys quattuordecim zeichnet sich durch eine einzigartige Kombination morphologischer Merkmale aus, insbesondere durch das Vorhandensein von 14 Rumpfringen, einem seltenen meristischen Merkmal innerhalb der Gattung aus.
Da die neue Art anhand von konservierten Exemplaren erfolgte, können wir leider keine Angabe zur Farbe lebender Tiere machen, genauere Angaben zu den angestammten Habitaten fehlen bislang ebenfalls.
Ähnliche Art: Die neue Art ähnelt am ehesten Corythoichthys amplexus Dawson & Randall, 1975
Etymologie:
Der Artname „quattuordecim” stammt aus dem Lateinischen und bezieht sich auf die 14 Stammringe der neuen Art, während die anderen Arten von Corythoichthys 15 - 18 Stammringe besitzen.
Literaturfundstelle:
Yuki D, Fricke R, Motomura H (2025)
Corythoichthys quattuordecim, a new pipefish (Teleostei, Syngnathidae) from the Coral Sea.
ZooKeys 1244: 113-119. https://doi.org/10.3897/zookeys.1244.153942
Dies ist ein Open-Access-Artikel, der unter den Bedingungen der Creative Commons Attribution License (CC BY 4.0) verbreitet wird, die eine uneingeschränkte Nutzung, Verbreitung und Vervielfältigung in jedem Medium erlaubt, sofern der ursprüngliche Autor und die Quelle angegeben werden.
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






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