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Dermatobranchus semistriatus Semi-Gestreifte Furchenschnecke

Dermatobranchus semistriatus wird umgangssprachlich oft als Semi-Gestreifte Furchenschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Steckbrief

lexID:
14466 
AphiaID:
558953 
Wissenschaftlich:
Dermatobranchus semistriatus 
Umgangssprachlich:
Semi-Gestreifte Furchenschnecke 
Englisch:
Semi-Striated Arminid Nudibranch 
Kategorie:
Nacktschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Nudibranchia (Ordnung) > Arminidae (Familie) > Dermatobranchus (Gattung) > semistriatus (Art) 
Erstbestimmung:
Baba, 1949 
Vorkommen:
Ägypten, Golf von Oman / Oman, Indischer Ozean, Indopazifik, Israel, Rotes Meer 
Meerestiefe:
- 23 Meter 
Habitate:
Auf lebenden Korallen, Meerwasser 
Größe:
bis zu 4cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Karnivor (fleischfressend), Korallen(polypen) = korallivor, Räuberische Lebensweise 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-06-16 19:41:59 

Haltungsinformationen

Dermatobranchus semistriatus Baba, 1949

Wie der Name Furchenschnecke schon ausdrückt, überziehen Längsfurchen den Körper dieser Schnecke. Der Artname "semistratus" ist als "semi gestreift/gefurcht" zu verstehen (nicht so intensiv).Alle Mitglieder der Familie ernähren sich ausschließlich von Weichkorallen und Seefedern. Auf Nahrungssuche (bei Seefedern), graben die Schnecken häufig im Sand.

Dermatobranchus semistriatus wurde aus Japan beschrieben und weist als besonderes Kennzeichen eine schwarze halbmondförmige Zeichnung in der Mitte des Mantels auf. Größe: 4 cm. Die Semi-gestreifte Furchenschnecke hat einen weißen Körper mit Längsstreifen und schwarzen Flecken, die von einem gelben Band umrandet sind. Die Furchenschnecke ernährt sich von Alcyonaria Weichkorallen.

Eine kleine Art aus der Familie Arminidae mit einer Körperlänge von etwa 2 cm. Die dorsalen Längsfurchen sind extrem fein und zahlreich (20–25 an der Zahl) und deutlich heller als bei den verwandten Arten Dermatobranchus striatus und Dermatobranchus striatellus. Die Grundfarbe ist ein helles Graugelb, durchzogen von vielen dunklen Längslinien, entlang derer unregelmäßig kleine schwarze Punkte angeordnet sind.

Die Rhinophoren sind schwarz; der Rand des Kopfschleiers, der Mantel und der Fußrand sind hellgelb. Die Körperunterseite ist weiß. Gelegentlich können feine schwarze Punkte auf dem Fußrand und den Körperseiten verstreut sein.

Die Typuslokalitäten sind Hayama-Samejima in der Sagami-Bucht (Gezeitenzone, Juli–August 1939, 5 Exemplare) und Hayama-Najima in der Sagami-Bucht (Gezeitenzone, August–September 1939, 3 Exemplare). In der Originalbeschreibung (Baba, 1949) wird die Art nur für die Sagami-Bucht nachgewiesen.

Etymologie
Das Art-Epitheton *semistriatus* ist eine lateinische Zusammensetzung aus *semi-* (halb) und *striatus* (gestreift) und bezieht sich auf die feinen, zahlreichen (20–25) dorsalen Furchen. Die Originalbeschreibung enthält keinen ausdrücklichen Abschnitt zur Etymologie. Der japanische Name „Sagiri-otome-umiushi“ vergleicht die hell-graugelbe Grundfärbung mit „Sagiri“ (feiner Nebel).

Anmerkungen
Die Art ähnelt Dermatobranchus striatus und Dermatobranchus striatellus, unterscheidet sich jedoch durch extrem feine und zahlreiche (20–25) dorsale Furchen, eine hellere, graugelbe Grundfarbe und einen asymmetrischen ersten Lateralzahn mit nur 8–9 Dentikeln.

Weiterführende Links

  1. researchgate (en). Abgerufen am 04.02.2022.
  2. seaslugforum (en). Abgerufen am 13.12.2025.
  3. Wikipedia (en). Abgerufen am 13.12.2025.

Bilder

Allgemein


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