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Dermatobranchus funiculus Schnurrippen Furchenschnecke

Dermatobranchus funiculus wird umgangssprachlich oft als Schnurrippen Furchenschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Tracey I Howley, Australia

Dermatobranchus funiculus,Tulamben, Kubu, Karangasem Regency, Bali, Indonesia 2025


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Tracey I Howley, Australia . Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
6741 
AphiaID:
558985 
Wissenschaftlich:
Dermatobranchus funiculus 
Umgangssprachlich:
Schnurrippen Furchenschnecke 
Englisch:
Nudibranch 
Kategorie:
Nacktschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Nudibranchia (Ordnung) > Arminidae (Familie) > Dermatobranchus (Gattung) > funiculus (Art) 
Erstbestimmung:
Gosliner & Fahey, 2011 
Vorkommen:
Bali, Indonesien, Indopazifik, Japan, Okinawa, Philippinen, Tulamben 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
- 14 Meter 
Habitate:
Meerwasser, Sandige Meeresböden, Weiche Böden 
Größe:
1 cm - 4 cm 
Temperatur:
22°C - 28,7°C 
Futter:
Karnivor (fleischfressend), Korallen(polypen) = korallivor, Räuberische Lebensweise 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-01-01 20:16:48 

Haltungsinformationen

Dermatobranchus funiculus Gosliner & Fahey, 2011

Diese Nacktschnecke aus der Familie Arminidae wurde erst 2011 beschrieben.

Der Artname "funiculus" ist Latein und bedeutet „dünnes Seil oder Schnur“ und beschreibt das Aussehen der Längsrippen dieser Art.

Die Körperform ist länglich, abgeflacht und verjüngt sich zum Hinterende hin. Die Rückenleisten verlaufen nahezu parallel zur Mittellinie, neigen sich aber seitlich des Notums zum Mantelrand hin. Der Fuß ragt nicht über den deutlichen Mantelrand hinaus. Es gibt eine Reihe von 12–23 longitudinalen Rückenleisten. Der Mundschleier erstreckt sich nach vorn und weist an den Ecken stumpfe Ausläufer auf. Die weit auseinanderliegenden Rhinophoren befinden sich hinter dem Mundschleier. Sie besitzen eine Reihe von longitudinalen Lamellen auf der abgerundeten Keule. Der Stiel verjüngt sich nicht merklich. Entlang des Mantelrandes sind Randsäcke sichtbar. Die Geschlechtsöffnung befindet sich auf der rechten Seite des vorderen Körperviertels.

Der After befindet sich etwa ein Drittel des Weges vom hinteren Körperende entfernt. Unter dem Mantelrand befinden sich keine Kiemen- oder Hyponotallamellen.

Die Grundfarbe des Rückens und der Rückenleisten ist weiß bis bläulich oder orange. Der Mundschleier und der Fuß sind undurchsichtig weiß mit einem orangefarbenen Stirnrand. Die Vertiefungen zwischen den Rückenleisten sind hellgrau oder orange mit dunklen Punkten. Dunkle Farbbänder verlaufen über das Notum und beginnen etwa auf halber Strecke vom Vorderende. Entlang des Mantelrandes befinden sich gleichmäßig verteilte, dunkle Farbflecken. Der Mantel hat einen rosa-orangen Rand. Der Rhinophorenstiel ist weiß und die Keule ist dunkelbraun mit undurchsichtig weißen bis cremefarbenen Lamellen und Spitze.

Alle Mitglieder der Familie ernähren sich ausschließlich von Weichkorallen und Seefedern.Auf Nahrungssuche (bei Seefedern), graben die Schnecken häufig im Sand.

Weiterführende Links

  1. researchgate (en). Abgerufen am 07.08.2020.

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