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Dermatobranchus caeruleomaculatus Blauflecken Furchenschnecke

Dermatobranchus caeruleomaculatus wird umgangssprachlich oft als Blauflecken Furchenschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Pauline Walsh Jacobson, USA

Nudibranch, Dermatobranchus caeruleomaculatus, 2019


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Pauline Walsh Jacobson, USA Pauline Walsh Jacobson, USA. Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
7531 
AphiaID:
558975 
Wissenschaftlich:
Dermatobranchus caeruleomaculatus 
Umgangssprachlich:
Blauflecken Furchenschnecke 
Englisch:
Nudibranch 
Kategorie:
Nacktschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Nudibranchia (Ordnung) > Arminidae (Familie) > Dermatobranchus (Gattung) > caeruleomaculatus (Art) 
Erstbestimmung:
Gosliner & Fahey, 2011 
Vorkommen:
Japan, Madagaskar, Malaysia, Okinawa, Papua-Neuguinea, Philippinen 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
10 - 15 Meter 
Habitate:
Gezeitenzone, Sandige Meeresböden 
Größe:
bis zu 2.5cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Karnivor (fleischfressend), Korallen(polypen) = korallivor, Räuberische Lebensweise 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-10-04 19:20:04 

Haltungsinformationen

Dermatobranchus caeruleomaculatus Gosliner & Fahey, 2011

Typusmaterial: Der Holotyp zur Beschreibung von Dermatobranchus caeruleomaculatus wurde gesammelt in Bay, Südseite von Tioman Island, Ost-Malaysia, in 15 m Tiefe.

Etymologie: Der Artname *caeruleomaculatus* ist ein Substantiv in Apposition und bezieht sich auf die leuchtend blauen Flecken, die auf dem Oralvelum und den Rändern des Notums vorhanden sind.

Die Körperform ist langgestreckt, aber breit und leicht abgeflacht; sie verjüngt sich am Hinterende. Der Fuß ragt nicht über den deutlichen Mantelrand hinaus. Auf dem Notum befinden sich beiderseits der Mittellinie etwa 24 stark erhabene Längsleisten, die sich im hinteren Bereich weiter aufteilen können. Der Mundschleier ist groß und breit, mit leicht zugespitzten Ecken. Hinter dem Mundschleier sitzen die deutlich abgesetzten, knopfförmigen Rhinophoren. Ihre abgerundeten Keulen, die in einer kleinen, abgerundeten Spitze enden, weisen eine Reihe von Längslamellen auf. Der Stiel verjüngt sich nicht merklich. Entlang des Mantelrandes sind Randtaschen gut erkennbar. Unter dem Mantelrand befinden sich weder Hyponotum noch Kiemenlamellen. Die Geschlechtsöffnung liegt im vorderen Körperviertel. Der After befindet sich etwa auf halber Strecke zum Hinterende des Körpers.

Die Grundfarbe des Rückens ist Weiß; entlang der Ränder der Leisten sind braune Flecken in Längsreihen angeordnet. Mundschleier und Notumrand weisen eine Reihe blauer Flecken auf, die jeweils ein schwarzes Zentrum besitzen. Am hinteren Ende des Mundschleiers finden sich zudem feine braune Flecken. Sowohl am Notum als auch am Mundschleier verläuft ein gelb-oranger Randstreifen. Der Rhinophorenstiel ist weiß mit braunen Flecken, die Keule dunkelbraun bis schwarz, wobei die Lamellen undurchsichtiges weißes Pigment aufweisen. Die Spitze der Rhinophoren ist weiß.

Alle Mitglieder der Familie sind Nahrungsspezialisten, ernähren sich ausschließlich von Weichkorallen und Seefedern. Auf Nahrungssuche (bei Seefedern), graben die Schnecken häufig im Sand.

Dermatobranchus caeruleomaculatus wurde beim Fressen an der Weichkoralle Dendronephthya sp. auf sandigen Hängen in 10–15 m Wassertiefe beobachtet. Bei einem Exemplar war der gesamte vordere Bereich der Leibeshöhle mit Skleriten von Dendronephthya sp. gefüllt. Die spitz zulaufenden Sklerite hatten den Verdauungstrakt vollständig durchdrungen und waren überall im Inneren der Körperwand vorhanden.

Das Eigelege ist ein stark gewundenes Band, das mittels eines Schleimfadens am Sand befestigt ist. In jeder Eikapsel befindet sich ein einzelnes Ei.

Weiterführende Links

  1. researchgate (en). Abgerufen am 17.04.2024.

Bilder

Allgemein


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