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Glossodoris semeion Banner Prachtsternschnecke

Glossodoris semeion wird umgangssprachlich oft als Banner Prachtsternschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Rajas Shrikoli, Indien

Glossodoris semeion,Haji Ali, Mumbai, Maharashtra, India 2025 (CC BY)


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Rajas Shrikoli, Indien Rajas Shrikoli (CC BY). Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18354 
AphiaID:
606170 
Wissenschaftlich:
Glossodoris semeion 
Umgangssprachlich:
Banner Prachtsternschnecke 
Englisch:
Nudibranch 
Kategorie:
Nacktschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Doridida (Ordnung) > Chromodorididae (Familie) > Glossodoris (Gattung) > semeion (Art) 
Erstbestimmung:
Winckworth, 1946 
Vorkommen:
Endemische Art, Indien 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
Meter 
Habitate:
Gezeitentümpel / Felsenpools, Gezeitenzone, Korallenriffe, Meerwasser 
Größe:
bis zu 2,0cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Es liegen keine gesicherten Informationen vor, Karnivor (fleischfressend), Nahrungsspezialist, Schwämme 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-05-18 20:06:35 

Haltungsinformationen

Glossodoris semeion Winckworth, 1946

Glossodoris semeion wurde erstmals im Jahr 1946 von dem britischen Malakologen H. C. Winckworth auf der Grundlage von Exemplaren beschrieben, die bei Bombay (heute Mumbai) in Indien gesammelt worden waren.

Der Artname „semeion“ leitet sich vom griechischen Wort für „Banner“ ab und bezieht sich vermutlich auf das Muster auf dem Mantel.

Glossodoris semeion ist für ihr Vorkommen in Gezeitentümpeln und flachen Riffen bekannt und gilt als Beispiel für die reiche Biodiversität der indopazifischen Nacktschnecken. Detaillierte morphologische Studien sind jedoch aufgrund der vergleichsweise spärlichen Dokumentation der Art bislang nur begrenzt verfügbar gewesen.

Untersuchungen der Gezeitenzone in der Metropolregion Mumbai (2014–2024) haben die Art nach etwa 78 Jahren wiederentdeckt und damit ihr Vorkommen entlang der indischen Westküste bestätigt. Vermutlich ist Glossodoris semeion dort endemisch.

Mitglieder der Gattung ernähren sich als Nahrungsspezialisten von bestimmten Schwämmen. Die genaue Nahrung von Glossodoris semeion ist nicht bekannt.

Weiterführende Links

  1. researchgate (en). Abgerufen am 18.05.2026.

Bilder

Allgemein


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