Anzeige
Fauna Marin GmbH Whitecorals.com Kölle Zoo Aquaristik Fauna Marin GmbH AQZENO

Gobiodon bilineatus Korallengrundel

Gobiodon bilineatus wird umgangssprachlich oft als Korallengrundel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. Sergey V. Bogorodsky, Russland

Copyright Dr. Sergey V. Bogorodsky, Foto: Sharm el Moya, Egyp, Rotes Meer, subadultes Tier


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Sergey V. Bogorodsky, Russland Copyright Dr. Sergey V. Bogorodsky

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
9335 
AphiaID:
835067 
Wissenschaftlich:
Gobiodon bilineatus 
Umgangssprachlich:
Korallengrundel 
Englisch:
Two-lined Coralgoby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Gobiidae (Familie) > Gobiodon (Gattung) > bilineatus (Art) 
Erstbestimmung:
Herler, Bogorodsky & Suzuki, 2013 
Vorkommen:
Ägypten, Eritrea, Golf von Akaba, Jemen, Rotes Meer, Saudi-Arabien 
Größe:
bis zu 3.6cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Invertebraten (Wirbellose), Krill (Euphausiidae), Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2016-02-18 19:36:15 

Haltungsinformationen

Herler, Bogorodsky & Suzuki, 2013
Das Foto der lebenden Grundel stammt von Dr. Sergey V. Bogorodsky, die beiden anderen Fotos hat uns freundlicher Weise Dr. Jürgen Herler aus Wien beigesteuert.
Beide Wissenschaftler haben mit Dr. Toshiyuki Suzuk 2013 4 neue Gobiodon Grundel aus dem Roten Meer und dem Golf von Aquaba beschrieben.
Gobiodon irregularis kommt auch um Rodrigues, einer zu Mauritius gehörenden Insel, im Westlicher Indischer Ozean vor.

Die Grundeln legen ihre Eier an einzelnen Ästen von Acropora-Steinkorallen ab, dazu beißen sie die Polypen an der unteren Basis des Korallenasts ab, nach dem Schlupf der Jungfische bildet die Koralle bald wieder neue Polypen an der Basis nach.

Die Tiere wurde in folgenden Korallen beobachtet:
in reichen Beständen von Acropora samoensis, aber auch in Acropora secale und Acropora gemmifera.

Die genaue Wassertiefe ist uns leider nicht bekannt, die Autoren gaben nur tiefere Wasserzonen, untere Riffhänge und Außenriffe an.

Einmal im Aquarium, lässt sich die ansonsten harmlose Korallengrundel nur sehr schwer wieder aus dem Becken entfernen.


Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopteri (Class) > Perciformes (Order) > Gobioidei (Suborder) > Gobiidae (Family) > Gobiinae (Subfamily) > Gobiodon (Genus) > Gobiodon bilineatus (Species)

Weiterführende Links

  1. Erstbeschreibung Gobiodon bilineatus (en). Abgerufen am 19.08.2020.
  2. FishBase (multi). Abgerufen am 19.08.2020.
  3. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 19.08.2020.

Bilder

Adult

Copyright Dr. Sergey V. Bogorodsky, Foto:   Sharm el Moya, Egyp, Rotes Meer, subadultes Tier
1
Copyright Dr. Sergey V. Bogorodsky, Foto:  Hanish Island, Yemen, Rotes Meer, adultes Tier
1

Juvenil (Jugendkleid)

Copyright Dr. Jürgen Herler, Foto: Dahab, Gulf of Aqaba, Ägypten, juveniles Tier
1

Männlich

Copyright Dr. Jürgen Herler, Foto: Dahab, Gulf of Aqaba, Ägypten, Männchen
1

Allgemein


Erfahrungsaustausch

0 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen und mitreden!