Haltungsinformationen
Ähnliche Art: Siphamia argentea (Lachner,1953)
Siphamia papuensis ist eine neu entdeckte Art Siphamia-Kardinalbarschs mit einem gestreiften Lichtorgan, siehe gelbliche Linie auf der Bauchunterseite der Tiere.
Das Leuchtorgan ist bei Männchen deutlich kürzer als bei Weibchen, allerdings ist noch immer unklar, wofür das Leuchtorgan genutzt wird, vielleicht um fressbares Zooplankton anzulocken, oder um eine Paarbildung zu erleichtern, oder nur zu Orientierung der nachtaktiven Tiere in der Dunkelheit.
Der Körper dieser Art ist hell, halbtransparent, mit etwa 7 Gruppen dunkler Punkte in unregelmäßiger vertikaler Ausrichtung; die vorderen Punkte können wie flache, nach vorne gerichtete Grätenmarkierungen erscheinen und dazu neigen, teilweise zu verschmelzen.
Der Kopf ist mit einer variablen Anzahl von schwarzen Punkten am Maul versehen, ebenso unter dem Auge und auf der Kiemenabdeckung.
Die Punkte an Wange werden ventral größer, wodurch der untere Wangenteil schwärzlich wirkt.
Auf dem Kopf sind mehrere irisierenden Silberflecken unterschiedlicher Größe und Form zu erkennen, die sich von knapp hinter dem Auge bis zu Wange.
Die obere Hälfte bis zu zwei Drittel der Augen sind gelblich-grün.
Über den Körper und Oberkopf der Tiere sind kleine, schwache orangefarbene Punkte verteilt, sowie ein schwacher orangefarbener Punkt an der Basis der Dornen und Strahlen der Rückenflossen.
Die Flossen sind meist blass, aber die ersten Rückenflossenstacheln manchmal mit gelblich-grüner Färbung und die Beckenflossen mit dunklen Punkten am Ansatz.
Ähnliche Art: Siphamia argentea (Lachner,1953)
Gon, Ofer, Allen, Gerald R., Erdmann, Mark V., & Gouws, Gavin. (2014, December 31). FIGURE 1 in A new species of the cardinalfish genus Siphamia (Perciformes, Apogonidae) from West Papua, Indonesia. Zenodo. http://doi.org/10.5281/zenodo.226131Ähnliche Art: Siphamia argentea (Lachner,1953)https://www.meerwasser-lexikon.de/?show=galerie&galerieID=57649&galerieCode=5c65874a160cf
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Siphamia papuensis ist eine neu entdeckte Art Siphamia-Kardinalbarschs mit einem gestreiften Lichtorgan, siehe gelbliche Linie auf der Bauchunterseite der Tiere.
Das Leuchtorgan ist bei Männchen deutlich kürzer als bei Weibchen, allerdings ist noch immer unklar, wofür das Leuchtorgan genutzt wird, vielleicht um fressbares Zooplankton anzulocken, oder um eine Paarbildung zu erleichtern, oder nur zu Orientierung der nachtaktiven Tiere in der Dunkelheit.
Der Körper dieser Art ist hell, halbtransparent, mit etwa 7 Gruppen dunkler Punkte in unregelmäßiger vertikaler Ausrichtung; die vorderen Punkte können wie flache, nach vorne gerichtete Grätenmarkierungen erscheinen und dazu neigen, teilweise zu verschmelzen.
Der Kopf ist mit einer variablen Anzahl von schwarzen Punkten am Maul versehen, ebenso unter dem Auge und auf der Kiemenabdeckung.
Die Punkte an Wange werden ventral größer, wodurch der untere Wangenteil schwärzlich wirkt.
Auf dem Kopf sind mehrere irisierenden Silberflecken unterschiedlicher Größe und Form zu erkennen, die sich von knapp hinter dem Auge bis zu Wange.
Die obere Hälfte bis zu zwei Drittel der Augen sind gelblich-grün.
Über den Körper und Oberkopf der Tiere sind kleine, schwache orangefarbene Punkte verteilt, sowie ein schwacher orangefarbener Punkt an der Basis der Dornen und Strahlen der Rückenflossen.
Die Flossen sind meist blass, aber die ersten Rückenflossenstacheln manchmal mit gelblich-grüner Färbung und die Beckenflossen mit dunklen Punkten am Ansatz.
Ähnliche Art: Siphamia argentea (Lachner,1953)
Gon, Ofer, Allen, Gerald R., Erdmann, Mark V., & Gouws, Gavin. (2014, December 31). FIGURE 1 in A new species of the cardinalfish genus Siphamia (Perciformes, Apogonidae) from West Papua, Indonesia. Zenodo. http://doi.org/10.5281/zenodo.226131Ähnliche Art: Siphamia argentea (Lachner,1953)https://www.meerwasser-lexikon.de/?show=galerie&galerieID=57649&galerieCode=5c65874a160cf
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Dr. Gerald (Gerry) Robert Allen, Australien