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Siphamia senoui Senous Kardinalbarsch

Siphamia senoui wird umgangssprachlich oft als Senous Kardinalbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. Hiroshi Senou, Japan

Foto: Iriomote, Ryūkyū-Inseln. Japan

Paratype
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Hiroshi Senou, Japan

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
14840 
AphiaID:
712706 
Wissenschaftlich:
Siphamia senoui 
Umgangssprachlich:
Senous Kardinalbarsch 
Englisch:
Senou´s Cardinalfish 
Kategorie:
Kardinalbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopteri (Klasse) > Kurtiformes (Ordnung) > Apogonidae (Familie) > Siphamia (Gattung) > senoui (Art) 
Erstbestimmung:
Gon & Allen, 2012 
Vorkommen:
Endemische Art, Japan, Ryūkyū-Inseln 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
10 - 35 Meter 
Größe:
bis zu 1.9cm 
Temperatur:
25,9°C - 26.4°C 
Futter:
Fischlarven, Fischbrut, Invertebraten (Wirbellose), Karnivor (fleischfressend), Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2024-12-01 20:49:51 

Haltungsinformationen

Fotos eines lebenden Kardinalbarschs sind im Internet zu finden, allerdings schwer zu erhalten.
Wie alle Kardinalbarsch wird auch Siphamia senoui nachtaktiv sein.
Haltungsberichte liegen uns nicht vor.

Etymologie:
"Siphamia" ist ein swasiländisches Wort, und steht für einen Fisch;
"senoui": Diese Art wurde zu Ehren von Dr. Hiroshi Senou vom Kanagawa Prefectural Museum of Natural History benannt.
Dr. Senou hat in Zusammenarbeit mit verschiedenen japanischen Kollegen maßgeblich dazu beigetragen, unser Wissen über die tropischen Rifffische im südlichen Japan und dem angrenzenden Ryukyu-Archipel zu erweitern.
Er sammelte und fotografierte auch den Holotypus und die meisten Paratypen dieser Art.

Wir bedanken uns herzlich bei Dr. Hiroshi Senou vom Kanagawa Prefectural Museum of Natural History, Japan, für das erste Foto des ihm gewidmeten Kardinalbarschs Siphamia senoui.

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. amamiensis.com. Abgerufen am 26.05.2022.
  2. FishBase (multi). Abgerufen am 26.05.2022.
  3. Revision of the Indo-Pacific cardinalfish genus Siphamia (Perciformes: Apogonidae) (en). Abgerufen am 26.05.2022.
  4. Zukan. Abgerufen am 26.05.2022.

Bilder

Allgemein


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