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Siphamia tubulata Kardinalbarsch

Siphamia tubulata wird umgangssprachlich oft als Kardinalbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Keisuke Imamura, Japan

Foto: Kashiwajima, Kochi, Japan

License: CC by Attribution / https://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/ / https://zukan.com/fish/leaf53670 1,5cm Länge, September 2014, 15 Meter Tiefe
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Keisuke Imamura, Japan

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
14691 
AphiaID:
277709 
Wissenschaftlich:
Siphamia tubulata 
Umgangssprachlich:
Kardinalbarsch 
Englisch:
Siphonfish, Pipe Siphonfish 
Kategorie:
Kardinalbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopteri (Klasse) > Kurtiformes (Ordnung) > Apogonidae (Familie) > Siphamia (Gattung) > tubulata (Art) 
Erstbestimmung:
(Weber, ), 1909 
Vorkommen:
Fidschi, Indonesien, Japan, Kleine Sundainseln, Northern Territory (Australien), Papua, Papua-Neuguinea, West-Australien 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
15 - 30 Meter 
Habitate:
Sandige Meeresböden, Schlammige, nicht verfestigte Böden 
Größe:
bis zu 5cm 
Temperatur:
21.2°C - 27.6°C 
Futter:
Fischlarven, Fischbrut, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Karnivor (fleischfressend), Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2022-04-18 14:33:11 

Haltungsinformationen

Siphamia tubulata (Weber, 1909)

Siphamia tubulata hat einen silbrigem Körper und ist mit rötlich-braunen Flecken gesprenkelt. Die erwachsenen Tiere leben in Küstennähe über weichem Böden in Riffnähe. FishBase gibt an, dass der Kardinalbarsch gewöhnlich einzelgängerisch sind, laut Rudie H. Kuiters Buch "Cardinalfishes of the World" bildet der Barsch kleinere Gruppen in Beständen von Weichkorallen und zwischen den Stacheln von langstacheligen Seeigeln, ein Foto bestätigt dies.

Auch die Tiefenangaben zur Art variieren:
FishBase: 25 - 30 Meter
Fishes of Australia: 15 - 30 Meter

In jedem Fall scheint die Art und seine Biologie nicht ausreichend erforscht.

Synonym: Apogon tubulatus Weber, 1909 · unaccepted

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. Cardinalfishes of the World (en). Abgerufen am 09.04.2022.
  2. Fishes of Australia (en). Abgerufen am 09.04.2022.
  3. Flickr (en). Abgerufen am 05.07.2024.
  4. Keisuke Imamura, Web Fish Picture Book (multi). Abgerufen am 09.04.2022.

Bilder

Juvenil (Jugendkleid)


Allgemein


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