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Siphamia spinicola Riff-Kardinalbarsch

Siphamia spinicola wird umgangssprachlich oft als Riff-Kardinalbarsch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. John Ernest (Jack) Randall (†), Hawaii

Foto: Neukaledonien

/ 3,3cm Länge
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. John Ernest (Jack) Randall (†), Hawaii . Please visit hbs.bishopmuseum.org for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
14858 
AphiaID:
712707 
Wissenschaftlich:
Siphamia spinicola 
Umgangssprachlich:
Riff-Kardinalbarsch 
Englisch:
Reef Siphonfish 
Kategorie:
Kardinalbarsche 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopteri (Klasse) > Kurtiformes (Ordnung) > Apogonidae (Familie) > Siphamia (Gattung) > spinicola (Art) 
Erstbestimmung:
Gon & Allen, 2012 
Vorkommen:
Bismarck Archipel, Chesterfieldinseln, Cookinseln, Fidschi, Französisch-Polynesien, Gesellschaftsinseln (Society Islands), Indonesien, Malaysia, Mikronesien, Moorea, Neuirland & Neubritannien, Neukaledonien, Northern Territory (Australien), Papua, Papua-Neuguinea, Philippinen, Tonga, Vanuatu, Yap-Inseln 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
5 - 140 Meter 
Habitate:
Korallenriffe 
Größe:
3 cm - 4 cm 
Temperatur:
24.9°C - 29.3°C 
Futter:
Fischlarven, Fischbrut, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2022-06-02 10:32:23 

Haltungsinformationen

Der kleine Kardinalbarsch Siphamia spinicola kommt in Gruppen, in geschützten Buchten und Lagunen, manchmal in Verbindung mit Seriatopora-Korallen, dem Dornenkronenseestern Acanthaster plancki oder Diadema-Seeigeln vor.
Zwischen den Stachel von Diadem-Seeigeln suchen verschiedene Kardinalbarsche Schutz vor Fressfeinden.

Der Kardinalbarsch hat eine grünlich-grau Färbung mit einem schmalem Rücken, an den Körperoberseiten ist eine große, schwarzer Fläche zu sehen, die hinten durch einen weißen Streifen geteilt ist und silbrig über die Bauchregion und den unteren Teil des Kopfes schimmert.

Fotos eines lebenden Kardinalbarschs müssen wir leider schuldig bleiben.

An Kardinalbarschen Interessierten empfehlen wir den kostenlosen Download des Buches "Cardinalfishes of the World" von Rudie H. Kuiter:
https://reefbuilders.com/2019/09/16/cardinalfish-book-identification/

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 01.06.2022.
  2. Siphamia spinicola Gon & Allen 2012 (en). Abgerufen am 01.06.2022.
  3. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 01.06.2022.

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Allgemein


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