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Lysmata jundalini Junda Lin’s Pfefferminz-Garnele

Lysmata jundalini wird umgangssprachlich oft als Junda Lin’s Pfefferminz-Garnele bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Junda Lins Pfefferminzgarnele (c) by Bocas Mariculture
Junda Lins Pfefferminzgarnele in einem schwarzen Vorratsbehälter bei Bocas Mariculture zeigt ihre goldenen Beine und ihre einzigartige Körperfarbe. Bild mit freundlicher Genehmigung von Bocas Mariculture.


Eingestellt von robertbaur.
Bilddetail

Steckbrief

lexID:
13429 
AphiaID:
764831 
Wissenschaftlich:
Lysmata jundalini 
Umgangssprachlich:
Junda Lin’s Pfefferminz-Garnele 
Englisch:
Junda Lin’s Peppermint Shrimp 
Kategorie:
Garnelen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Lysmatidae (Familie) > Lysmata (Gattung) > jundalini (Art) 
Erstbestimmung:
Rhyne, Calado & dos Santos, 2012 
Vorkommen:
Brasilien, Karibik, Panama, Puerto Rico, Venezuela, West-Atlantik 
Meerestiefe:
0,5 - 16 Meter 
Größe:
bis zu 3cm 
Temperatur:
23°C - 26°C 
Futter:
Frostfutter (kleine Sorten), Glasrosen, Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2021-03-13 18:33:09 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Lysmata jundalini sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Lysmata jundalini interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Lysmata jundalini bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

Lysmata jundalini Rhyne, Calado & dos Santos, 2012

Diese Pfefferminzgarnele wurde 2012 von Dr. Andrew Rhyne et al. beschrieben und Lysmata jundalini genannt.
Aber erst jetzt gelang es erste Bilder durch einen Zuchterfolg in Gefangenschaft zu bekommen. Bocas Mariculture aus Panama ist es in 2020 gelungen, diese Garnelen nach zu Züchten!
Das erste Foto dieser Putzergarnele hat uns freundlicherweise Till Deuss zur Verfügung gestellt. Er ist ein Autor für Meerwassertiere, und auch Inhaber von Boas Mariculture.

Dr. Junda Lin, die Namensgebern (1960-2016) war eine angesehene Professorin für Biowissenschaften am Florida Institute of Technology und Direktorin des Instituts für Meeresforschung (IMR). Unzählige Studenten studierten unter seiner Leitung und machten sich auf den Weg in die Meereswissenschaften und den Aquarienhandel.

Diese Pfefferminzgarnele wurde 2012 von Dr. Andrew Rhyne et al. beschrieben und Lysmata jundalini genannt.

Diese Art ist viel attraktiver als andere Arten von Pfefferminzgarnelen. Sie hat goldene Beine, einen auffälligen blauen Fleck auf der Coxa zwischen den Pereiopoden und einen blauen Schimmer auf den Antennenflagellen.

Bocas Mariculture Gründer Till Deuss: Diese kleinen Garnelen werden wegen ihrer Fähigkeiten zur Schädlingsbekämpfung gesucht. Deuss sagt: „Ich habe in der Vergangenheit mehrere andere Arten von Pfefferminzgarnelen gehalten und kultiviert, und meiner Erfahrung nach scheint Lysmata jundalini bei der Bekämpfung problematischer Aiptasia- Anemonen besonders wirksam zu sein . Dies könnte daran liegen, dass die Aiptasia aus demselben geografischen Gebiet stammt. Natürlich habe ich keine wissenschaftlichen Experimente durchgeführt, in denen die verschiedenen Arten verglichen wurden. Aber sie machen auf jeden Fall einen tollen Job in meinen Systemen.
„Abgesehen davon, dass sie Aiptasia-Anemonen verschlingen, werden sie auch als Aasfresser fungieren und Essensreste und andere Gegenstände essen, die sie in einem Aquarium finden. Ich habe weder gesehen noch gehört, dass Lysmata jundalini andere Anemonen oder Korallen belästigt. Sie können einzeln, paarweise oder in Gruppen gehalten werden. Für die Aiptasia- Kontrolle empfahl ich 4-6 Garnelen pro 100 l (ca. 25 Gallonen); zur Prophylaxe 2-4 Garnelen pro 100 l. “

Diese Tiere sind protandrische Simultanhermaphroditen, d.h. es gibt keine eindeutiges Männchen oder Weibchen. Zwei Garnelnen können vorhandene Eizellen gegenseitig befruchten, in den Krustentieren sind sowohl Eierstöcke als auch Hodengewebe vorhanden.

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Arthropoda (Phylum) > Crustacea (Subphylum) > Multicrustacea (Superclass) > Malacostraca (Class) > Eumalacostraca (Subclass) > Eucarida (Superorder) > Decapoda (Order) > Pleocyemata (Suborder) > Caridea (Infraorder) > Alpheoidea (Superfamily) > Hippolytidae (Family) > Lysmata (Genus) >

Bilder

Allgemein


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