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Emblemariopsis tayrona Glasschleimfisch

Emblemariopsis tayrona wird umgangssprachlich oft als Glasschleimfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Journal of the Ocean Science Foundation

Foto: Isla Margarita, Nueva Esparta, Venezuela

/ Männchen / Foto: Paul Humann
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Journal of the Ocean Science Foundation . Please visit www.oceansciencefoundation.org for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
13572 
AphiaID:
280668 
Wissenschaftlich:
Emblemariopsis tayrona 
Umgangssprachlich:
Glasschleimfisch 
Englisch:
Highfin Red Banner Blenny, Tayrona Blenny 
Kategorie:
Schleimfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Chaenopsidae (Familie) > Emblemariopsis (Gattung) > tayrona (Art) 
Erstbestimmung:
(Acero P., ), 1987 
Vorkommen:
Kolumbien, Trinidad und Tobago, Venezuela 
Meerestiefe:
0 - 20 Meter 
Größe:
2 cm - 3,1 cm 
Temperatur:
22°C - 29°C 
Futter:
Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2021-01-23 14:05:00 

Haltungsinformationen

Lebensraum:

Emblemariopsis tayrona kommt in einem weiten Tiefenbereich in Kolumbien, von 0 - 20 Metern, und von Korallen- und Felsenkorallenriffen und sogar auf Pfählen im Hafen von Santa Marta, aber nicht in Hochenergiezonen.
Die Männchen besetzten Seepockenschalen und Wurmlöcher, besonders auf toten Millepora-Korallen, während die Weibchen sich auf der harten Oberfläche, in Spalten und auf Korallen, besonders Montastrea annularis, aufhielten.
Der Tiefenbereich für die venezolanische Population wird mit 9 bis 15 Metern angegeben, wobei die Schleimfische tiefe Bereiche bevorzugen, um raueres Flachwasser zu meiden.
Die von den Männchen besetzten Löcher waren typischerweise leere Cirripede-Muscheln (Rankenfußkrebse), die zwischen Millepora-Korallen lagen.
An allen Standorten meidet diese Art offenbar energiereiche Bereiche und taucht bei Bedarf in die Tiefe ab.

Verbreitung.
Die Art reicht von Kolumbien bis Venezuela und Trinidad und Tobago, ist aber in zwei Populationen aufgeteilt, eine in Kolumbien und die andere in NE-Venezuela bis Tobago.
In Kolumbien meldete Acero (1987) E. tayrona von der zentralen Küste, von Isla de Tierra Bomba (Cartagena) bis Bahia de Cinto (Santa Marta).
Das kolumbianische Verbreitungsgebiet erstreckt sich ostwärts bis Bahia Portete auf der Halbinsel Guajira

Das venezolanische Verbreitungsgebiet beschränkt sich auf die nordöstliche Region, einschließlich des Cariaco-Beckens, der Halbinseln Araya und Paria sowie der vorgelagerten Inseln Margarita, Cubagua, Coche, Los Frailes und des Los Testigos Archipels.
An der östlichen Grenze des Verbreitungsgebiets erstreckt sich die Art bis zur Chaguaramas-Halbinsel von Trinidad, nahe der Spitze der Paria-Halbinsel und nach Tobago.
Der Nordosten Venezuelas ist ein Schwerpunkt des Endemismus für eine Reihe von Meeresorganismen, höchstwahrscheinlich aufgrund einer intensiven Auftriebszone mit begleitendem kaltem Wasser und unterschiedlichen ozeanographischen Bedingungen, einschließlich einer großen tiefen anoxischen Zone.

Sexualdimorphismus ist gegeben!

Aquaristische Haltungserfahrungen liegen nicht vor.

Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.

https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#

Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.


Bilder

Initialphase


Terminalphase


Transition (Übergang in die Terminalphase)


Allgemein


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