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Emblemariopsis bahamensis Glasschleimfisch

Emblemariopsis bahamensis wird umgangssprachlich oft als Glasschleimfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 50 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. Paddy Ryan, USA

Copyright Dr. Paddy Ryan, Foto aus Belize


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Paddy Ryan, USA . Please visit www.ryanphotographic.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
7628 
AphiaID:
280658 
Wissenschaftlich:
Emblemariopsis bahamensis 
Umgangssprachlich:
Glasschleimfisch 
Englisch:
Smoothhead Glass Blenny, Blackhead Blenny 
Kategorie:
Schleimfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Chaenopsidae (Familie) > Emblemariopsis (Gattung) > bahamensis (Art) 
Erstbestimmung:
Stephens, 1961 
Vorkommen:
Amerikanische Jungferninseln, Bahamas, Barbados, Belize, Cayman Inseln, Dominikanische Republik, Florida, Große Antillen, Guadeloupe, Haiti, Jamaika, Karibik, Kleine Antillen, Kuba, Mexiko (Ostpazifik), Panama, Puerto Rico, Saint Kitts und Nevis, Saint Martin / Sint Maarten, Sint Eustatius und Saba, USA, Venezuela, West-Atlantik 
Meerestiefe:
2,7 - 20 Meter 
Größe:
bis zu 2.5cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Cyclops (Ruderfußkrebse), Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 50 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2021-01-23 12:32:00 

Haltungsinformationen

Stephens, 1961

Die ersten vier Fotoa stammen von Dr. Paddy Ryan, dem die Aufnahmen in Glover's Reef, Belize gelangen.
Der kleine Hechtschleimfisch wird tagsüber auf einer ganzen Reihe von Korallen gefunden, nachts ziehen sich die Tiere in verlassenen Tuben von Röhrenwürmern und andere Unterschlupfmöglichkeiten zurück.
Emblemariopsis bahamensis findet man in der Regel auf lebenden Korallen oder Gorgonien, oft fotografiert in den Rillen von Hirnkorallen eingebettet. TP-Männchen besetzen Löcher in lebenden Korallen oder Schwämmen.

Im Meer werden die transparenten Fische in kleineren Riffen mit feinem, hellen Sand in einer Wassertiefe von etwa 2 bis 15 Metern angetroffen.

Synonyme:
Chaenopsis bahamensis (Stephens, 1961)
Coralliozetus bahamensis (Stephens, 1961)
Emblemaria bahamensis (Stephens, 1961)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Chaenopsidae (Family) > Emblemariopsis (Genus)

Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.

https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#

Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.


Bilder

Juvenil (Jugendkleid)


Initialphase


Terminalphase


Transition (Übergang in die Terminalphase)


Allgemein

Copyright Dr. Paddy Ryan, Foto aus Belize
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Copyright Dr. Paddy Ryan, Foto aus Belize
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Copyright Dr. Paddy Ryan, Foto aus Belize
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