Anzeige
Fauna Marin GmbH Mrutzek Meeresaquaristik Kölle Zoo Aquaristik ICP Fauna Marin GmbH

Tomiyamichthys oriens Orins Partnergrundel

Tomiyamichthys oriens wird umgangssprachlich oft als Orins Partnergrundel bezeichnet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber ZooKeys

Foto: vor der Küste von Banyuwangi, Ost-Java, Indonesien

Paratyp, 28903, Weibchen, 35,5 mm SL, A. Frisches Exemplar; B. Konserviert
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers ZooKeys

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18433 
AphiaID:
Wissenschaftlich:
Tomiyamichthys oriens 
Umgangssprachlich:
Orins Partnergrundel 
Englisch:
Oriens Shrimpgoby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Tomiyamichthys (Gattung) > oriens (Art) 
Vorkommen:
Indonesien, Java 
Meerestiefe:
Meter 
Habitate:
Bodenlebendes Meerestier (demersal), Meerwasser / Salzwasser 
Größe:
bis zu 3,56cm 
Futter:
Es liegen keine gesicherten Informationen vor, Invertebraten (Wirbellose), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere) 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-06-25 17:45:59 

Haltungsinformationen

Tomiyamichthys oriens ist bisher nur von vor Küste von Banyuwangi, Ost-Java, Große Sunda-Inseln, Indonesien, bekannt und wurde im Juni 2026 erstbeschrieben.

Kurzbeschreibung:
Der Körper der Partnerpartner ist milchig-weiß, mit zahlreichen kleinen gelben Flecken übersät; fünf große, leuchtend orangefarbene Flecken entlang der oberen Hälfte der seitlichen Körperfläche, der erste (schwach ausgeprägt) direkt hinter dem Kiemendeckel, der zweite unterhalb der Mitte der Basis der ersten Rückenflosse, der dritte und vierte unterhalb der Basis der zweiten Rückenflosse und der fünfte an der Basis der Schwanzflosse. Kopf ventral weiß, seitlich violett-weiß, mit mehreren gelben, marmorartigen Flecken vom Maul bis zum Kiemendeckel und zum Nacken.

Die Flecken sind im Allgemeinen ähnlich groß wie die an der Basis der zweiten Rückenflosse; größter Fleck länglich, unterhalb des Auges (oberhalb des hinteren Teils des Oberkiefers).
Die Pupille ist schwarz, die Iris goldfarben, dorsal orangefarben und ventral gelblich.

Die erste Rückenflosse ist dunkelgrünlich-grau; die Flossenmembranen weisen bei Männchen zwischen dem ersten und dritten Stachel sowie bei Weibchen zwischen dem vierten und sechsten Stachel lange vertikale oder schräge, halbtransparente weiße Markierungen auf; am distalen äußeren Rand der Membran zwischen dem dritten und vierten Stachel befinden sich kleine, undeutliche schwarze Flecken; zahlreiche kleine gelbe Flecken befinden sich nahe der Basis der hinteren Membranen. Die zweite Rückenflosse weist halbtransparente weiße und dunkle Membranen sowie 3–6 Längsreihen gelber Flecken auf.

Die Schwanzflossenmembran ist durchscheinend, mit 2 oder 3 quer verlaufenden Reihen gelber Flecken im vorderen Bereich sowie längs verlaufenden gelben Bändern im hinteren und ventralen Bereich. Die Afterflosse ist halb transluzent weiß und dunkel, mit zwei schmalen längs verlaufenden gelben Bändern.
Die Bauchflosse ist halb transluzent weiß und dunkel, mit mehreren gelben Flecken.

Die Brustflosse ist dorsal halb transluzent, ventral weiß mit gelben Flecken.

Angaben zur Wassertiefe sind nicht gegeben, das Material stammt von CV Cahaya Baru, Indonesien, damit können leider auch keine Angaben zur Wassertemperatur angegeben oder abgeleitet werden.

Ähnliche Art: Tomiyamichthys hyacinthinus
Tomiyamichthys oriens unterscheidet sich von Tomiyamichthys hyacinthinus durch mehrere meristische Merkmale (darunter die Anzahl der Brust- und Schwanzflossenstrahlen, Längsschuppen und Kiemenreusen) sowie durch ihre Färbung.

Etymologie.
Der Artname "oriens" ist ein lateinisches Partizip und bedeutet „Osten“ oder „die aufgehende Sonne“. Der Name bezieht sich auf die leuchtend orange Färbung des lebenden Exemplars, die an die Farbtöne eines Sonnenaufgangs erinnert.
Er bezieht sich zudem auf den Typusfundort der Art in Banyuwangi, Ost-Java, einer Region, die in Indonesien aufgrund ihrer geografischen Lage am östlichsten Zipfel der Insel im Volksmund als „Sonnenaufgang von Java“ bekannt ist.

Literaturfundstelle:
Wibowo K, Pratiwi HM, Dharmayanthi AB, Tjiptadi D, Tarmini W, Priyadi A, Kusumah RV (2026)
Tomiyamichthys oriens, a new species of shrimpgoby (Teleostei, Gobiidae) from the coast of Banyuwangi, East Java, Indonesia. ZooKeys 1283: 67-77. https://doi.org/10.3897/zookeys.1283.194940
Dies ist ein Open-Access-Artikel, der unter den Bedingungen der Creative-Commons-Lizenz „Namensnennung“ (CC BY 4.0) verbreitet wird, die die uneingeschränkte Nutzung, Verbreitung und Vervielfältigung in jedem Medium gestattet, sofern der ursprüngliche Autor und die Quelle angegeben werden.

Weiterführende Links

  1. https://zookeys.pensoft.net/article/194940/list/9/ (multi). Abgerufen am 25.06.2026.

Bilder

Männlich


Weiblich


Allgemein


Erfahrungsaustausch

0 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen und mitreden!