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Elysia furvacauda Saftsauger

Elysia furvacauda wird umgangssprachlich oft als Saftsauger bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Christopher Hurwood, Australien

Elysia furvacauda. Blairgowrie, 2016


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Christopher Hurwood, Australien Christopher Hurwood. Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
11031 
AphiaID:
494448 
Wissenschaftlich:
Elysia furvacauda 
Umgangssprachlich:
Saftsauger 
Englisch:
Sapsucking Slug 
Kategorie:
Schlundsackschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Sacoglossa (Ordnung) > Plakobranchidae (Familie) > Elysia (Gattung) > furvacauda (Art) 
Erstbestimmung:
Burn, 1958 
Vorkommen:
Australien, Endemische Art, Griechenland, Indopazifik, Mittelmeer 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
1 - 3 Meter 
Habitate:
Algenzonen, Gezeitenzone, Korallenriffe, Meerwasser 
Größe:
1,2 cm - 1,9 cm 
Futter:
Algen , Herbivor (pflanzenfressend) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-02-23 12:30:11 

Haltungsinformationen

Elysia furvacauda Burn, 1958

Elysia Schnecken gehören zu den Sacoglossa. Die Mehrzahl dieser Schnecken ernährt sich von Algen. Dabei werden die Algen nicht gefressen, sondern angestochen und deren Chloroplasten ausgesaugt, um im eigenen Körper eine Zeit lang eingelagert zu werden. Die aufgenommen Chloroplasten nennt man Kleptochloroplasten oder Kleptoplastiden. Die Einlagerung erfolgt in der Haut oder in anderen Organen.

Mit Hilfe der eingelagerten Chloroplasten und Sonnenlicht können Elysia Schnecken Fotosynthese betreiben und Energie gewinnen. Die Chloroplasten müssen nach einiger Zeit erneuert werden. Wie lange die Chloroplasten genutzt werden können, ist bei den jeweiligen Elysia Arten verschieden. Die bisher längste Funktionszeit liegt bei etwa einem Jahr.

Elysia furvacauda wurde anhand eines einzelnen Exemplars aus Victoria, Australien, beschrieben. Fehlendes Bildmaterial erschwerte die Identifizierung als Elysia furvacauda zusätzlich.

Elysia furvacauda ist häufig auf oder in der Nähe von Fadenalgen, ihrer Nahrungsquelle, anzutreffen. Sie ist meist grün oder rötlich gefärbt, mit schwarzspitzigen Rhinophoren und einem weißen Fleck auf dem Kopf, der sich bis zum unteren Teil der Rhinophoren erstreckt.

Grüne Exemplare können mit der ähnlichen Art Elysia coodgeensis verwechselt werden, lassen sich aber durch den cremefarbenen statt schwarzen Rand ihres Mantels und ihre neonfarbenen Flecken in Grün, Blau und Orange unterscheiden.

Elysia furvacauda ist ein Neozoon für das Mittelmeerbecken, da die Art eigentlich ausschließlich im südlichen Indopazifik und Australischen Gewässern beheimatet ist.

Weiterführende Links

  1. researchgate (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. Sea Slug Forum (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Allgemein


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