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Elysia jibacoaensis Jibacoa Elysia

Elysia jibacoaensis wird umgangssprachlich oft als Jibacoa Elysia bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dan Schofield, UK

Elysia jibacoaensis, 857 N W Point Rd, West Bay, Cayman Islands 2025(CC BY


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dan Schofield, UK . Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18126 
AphiaID:
Wissenschaftlich:
Elysia jibacoaensis 
Umgangssprachlich:
Jibacoa Elysia 
Englisch:
Jibacoa Sapsucking Seaslug 
Kategorie:
Schlundsackschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Sacoglossa (Ordnung) > Plakobranchidae (Familie) > Elysia (Gattung) > jibacoaensis (Art) 
Erstbestimmung:
Ortea, Moro, Caballer & Espinosa, 2011 
Vorkommen:
Cayman Inseln, Guadeloupe, Karibik, Kuba 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
- 15 Meter 
Habitate:
Meerwasser 
Größe:
bis zu 0,8cm 
Temperatur:
°C - 28°C 
Futter:
Algen , Herbivor (pflanzenfressend), Nahrungsspezialist 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-02-06 13:53:20 

Haltungsinformationen

Elysia jibacoaensis Ortea, Moro, Caballer & Espinosa, 2011

Elysia Schnecken gehören zu den Sacoglossa. Die Mehrzahl dieser Schnecken ernährt sich von Algen. Dabei werden die Algen nicht gefressen, sondern angestochen und deren Chloroplasten ausgesaugt, um im eigenen Körper eine Zeit lang eingelagert zu werden. Die aufgenommen Chloroplasten nennt man Kleptochloroplasten oder Kleptoplastiden. Die Einlagerung erfolgt in der Haut oder in anderen Organen.

Mithilfe der eingelagerten Chloroplasten und Sonnenlicht können Elysia Schnecken Fotosynthese betreiben und Energie gewinnen. Die Chloroplasten müssen nach einiger Zeit erneuert werden. Wie lange die Chloroplasten genutzt werden können, ist bei den jeweiligen Elysia Arten verschieden. Die bisher längste Funktionszeit liegt bei etwa einem Jahr.

Typuslokalität zur Beschreibung von Elysia jibacoaensis ist Playa de Jibacoa provincia Mayabequw, Kuba im November 2000. Dort wurde das 8 mm kleine Typusexemplar in 15 Tiefe gesammelt. Ein zweites Exemplar wurde auf der Alge Penicillus spp. am Strand von La Herradura, Havanna, Kuba, fotografiert, aber nicht gesammelt.

Der Artname "jibacoaensis" bezieht sich auf den Fundort "Jibacoa".

Der Körper ist hellolivgrün mit regelmäßig verteilten rötlichen Flecken (außer auf den Rhinophoren), einschließlich der Fußsohle. Die Körperseiten weisen kleine weiße Flecken und niedrige, abgerundete, kegelförmige Papillen gleicher Farbe auf. Der Rand der Parapodien ist dünn, fein gekerbt und mit einem Kamm aus transparenten Papillen ähnlicher Größe versehen, in dem sich ein schneeweißes Körnchen befindet. Unterhalb der Papillen verläuft eine dünne schwarze Linie entlang des gesamten Parapodienrandes, darunter eine unterbrochene orange Linie.

Die Parapodien bilden in der Körpermitte, hinter dem Herzbereich, eine breite Lappenbildung, der eine weitere, schmalere, weniger breite Lappenbildung folgt. Die Parapodienlappen sind äußerlich gut abgegrenzt, weißlich mit schneeweißen, kugelförmigen Flecken und orangebraunen Reflexen; in der Draufsicht wechseln sich die kugelförmigen Flecken mit kleinen schwarzen Segmenten ab, was ein charakteristisches Aussehen ergibt.

Die Rhinophoren haben spitze Enden, und der Öffnungsrand ist, ähnlich dem der Parapodien, von einer dünnen schwarzen Linie gesäumt; sie weisen einige leicht erhabene Oberflächenpapillen auf und sind hellgrün mit einem großen weißen Fleck mit orangen Reflexen in ihrer Mitte. Auf dem Kopf ist ein weißes, längliches, dreieckiges Gebiet mit roten Flecken sichtbar.

Der Fuß ist nicht vom ventralen Bereich der Parapodien unterschieden; sein Vorderrand ist abgerundet und ragt kontinuierlich vor den Kopf. Die Dichte der rötlichen Flecken ist am Fuß geringer als an den Parapodien. Das Innere der Parapodien ist hellgrün mit roten und weißen Punkten. Am lebenden Tier sind keine Gefäße sichtbar.

Die Tiere sind sehr aktiv und bewegen sich ständig. Sie schwimmen nicht und öffnen oder schließen ihre Parapodien beim Kriechen kaum. Die Bewegung des Vorderrandes des Fußes ist auffällig: Er streckt sich deutlich über den Kopf hinaus und zieht sich dann wieder zurück. Beim Hängen an der Wasseroberfläche faltet das Tier seinen Schwanz nach oben und vorn und bildet so ein schwarzes V.

Verwechslungsmöglichkeit: Elysia jibacoaensis weist Ähnlichkeiten mit Elysia purchoni auf. Diese Ähnlichkeit zeigt sich in der roten Fleckenzeichnung des Körpers, den zwei Lappen der Parapodien.

Elysia jibacoaensis ernährt sich vermutlich von der Alge Penicillus spp., auf sie gefunden wurde.

Weiterführende Links

  1. us.archive.org (es). Abgerufen am 06.02.2026.

Bilder

Allgemein


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