Haltungsinformationen
Elysia jibacoaensis Ortea, Moro, Caballer & Espinosa, 2011
Elysia Schnecken gehören zu den Sacoglossa. Die Mehrzahl dieser Schnecken ernährt sich von Algen. Dabei werden die Algen nicht gefressen, sondern angestochen und deren Chloroplasten ausgesaugt, um im eigenen Körper eine Zeit lang eingelagert zu werden. Die aufgenommen Chloroplasten nennt man Kleptochloroplasten oder Kleptoplastiden. Die Einlagerung erfolgt in der Haut oder in anderen Organen.
Mithilfe der eingelagerten Chloroplasten und Sonnenlicht können Elysia Schnecken Fotosynthese betreiben und Energie gewinnen. Die Chloroplasten müssen nach einiger Zeit erneuert werden. Wie lange die Chloroplasten genutzt werden können, ist bei den jeweiligen Elysia Arten verschieden. Die bisher längste Funktionszeit liegt bei etwa einem Jahr.
Typuslokalität zur Beschreibung von Elysia jibacoaensis ist Playa de Jibacoa provincia Mayabequw, Kuba im November 2000. Dort wurde das 8 mm kleine Typusexemplar in 15 Tiefe gesammelt. Ein zweites Exemplar wurde auf der Alge Penicillus spp. am Strand von La Herradura, Havanna, Kuba, fotografiert, aber nicht gesammelt.
Der Artname "jibacoaensis" bezieht sich auf den Fundort "Jibacoa".
Der Körper ist hellolivgrün mit regelmäßig verteilten rötlichen Flecken (außer auf den Rhinophoren), einschließlich der Fußsohle. Die Körperseiten weisen kleine weiße Flecken und niedrige, abgerundete, kegelförmige Papillen gleicher Farbe auf. Der Rand der Parapodien ist dünn, fein gekerbt und mit einem Kamm aus transparenten Papillen ähnlicher Größe versehen, in dem sich ein schneeweißes Körnchen befindet. Unterhalb der Papillen verläuft eine dünne schwarze Linie entlang des gesamten Parapodienrandes, darunter eine unterbrochene orange Linie.
Die Parapodien bilden in der Körpermitte, hinter dem Herzbereich, eine breite Lappenbildung, der eine weitere, schmalere, weniger breite Lappenbildung folgt. Die Parapodienlappen sind äußerlich gut abgegrenzt, weißlich mit schneeweißen, kugelförmigen Flecken und orangebraunen Reflexen; in der Draufsicht wechseln sich die kugelförmigen Flecken mit kleinen schwarzen Segmenten ab, was ein charakteristisches Aussehen ergibt.
Die Rhinophoren haben spitze Enden, und der Öffnungsrand ist, ähnlich dem der Parapodien, von einer dünnen schwarzen Linie gesäumt; sie weisen einige leicht erhabene Oberflächenpapillen auf und sind hellgrün mit einem großen weißen Fleck mit orangen Reflexen in ihrer Mitte. Auf dem Kopf ist ein weißes, längliches, dreieckiges Gebiet mit roten Flecken sichtbar.
Der Fuß ist nicht vom ventralen Bereich der Parapodien unterschieden; sein Vorderrand ist abgerundet und ragt kontinuierlich vor den Kopf. Die Dichte der rötlichen Flecken ist am Fuß geringer als an den Parapodien. Das Innere der Parapodien ist hellgrün mit roten und weißen Punkten. Am lebenden Tier sind keine Gefäße sichtbar.
Die Tiere sind sehr aktiv und bewegen sich ständig. Sie schwimmen nicht und öffnen oder schließen ihre Parapodien beim Kriechen kaum. Die Bewegung des Vorderrandes des Fußes ist auffällig: Er streckt sich deutlich über den Kopf hinaus und zieht sich dann wieder zurück. Beim Hängen an der Wasseroberfläche faltet das Tier seinen Schwanz nach oben und vorn und bildet so ein schwarzes V.
Verwechslungsmöglichkeit: Elysia jibacoaensis weist Ähnlichkeiten mit Elysia purchoni auf. Diese Ähnlichkeit zeigt sich in der roten Fleckenzeichnung des Körpers, den zwei Lappen der Parapodien.
Elysia jibacoaensis ernährt sich vermutlich von der Alge Penicillus spp., auf sie gefunden wurde.
Elysia Schnecken gehören zu den Sacoglossa. Die Mehrzahl dieser Schnecken ernährt sich von Algen. Dabei werden die Algen nicht gefressen, sondern angestochen und deren Chloroplasten ausgesaugt, um im eigenen Körper eine Zeit lang eingelagert zu werden. Die aufgenommen Chloroplasten nennt man Kleptochloroplasten oder Kleptoplastiden. Die Einlagerung erfolgt in der Haut oder in anderen Organen.
Mithilfe der eingelagerten Chloroplasten und Sonnenlicht können Elysia Schnecken Fotosynthese betreiben und Energie gewinnen. Die Chloroplasten müssen nach einiger Zeit erneuert werden. Wie lange die Chloroplasten genutzt werden können, ist bei den jeweiligen Elysia Arten verschieden. Die bisher längste Funktionszeit liegt bei etwa einem Jahr.
Typuslokalität zur Beschreibung von Elysia jibacoaensis ist Playa de Jibacoa provincia Mayabequw, Kuba im November 2000. Dort wurde das 8 mm kleine Typusexemplar in 15 Tiefe gesammelt. Ein zweites Exemplar wurde auf der Alge Penicillus spp. am Strand von La Herradura, Havanna, Kuba, fotografiert, aber nicht gesammelt.
Der Artname "jibacoaensis" bezieht sich auf den Fundort "Jibacoa".
Der Körper ist hellolivgrün mit regelmäßig verteilten rötlichen Flecken (außer auf den Rhinophoren), einschließlich der Fußsohle. Die Körperseiten weisen kleine weiße Flecken und niedrige, abgerundete, kegelförmige Papillen gleicher Farbe auf. Der Rand der Parapodien ist dünn, fein gekerbt und mit einem Kamm aus transparenten Papillen ähnlicher Größe versehen, in dem sich ein schneeweißes Körnchen befindet. Unterhalb der Papillen verläuft eine dünne schwarze Linie entlang des gesamten Parapodienrandes, darunter eine unterbrochene orange Linie.
Die Parapodien bilden in der Körpermitte, hinter dem Herzbereich, eine breite Lappenbildung, der eine weitere, schmalere, weniger breite Lappenbildung folgt. Die Parapodienlappen sind äußerlich gut abgegrenzt, weißlich mit schneeweißen, kugelförmigen Flecken und orangebraunen Reflexen; in der Draufsicht wechseln sich die kugelförmigen Flecken mit kleinen schwarzen Segmenten ab, was ein charakteristisches Aussehen ergibt.
Die Rhinophoren haben spitze Enden, und der Öffnungsrand ist, ähnlich dem der Parapodien, von einer dünnen schwarzen Linie gesäumt; sie weisen einige leicht erhabene Oberflächenpapillen auf und sind hellgrün mit einem großen weißen Fleck mit orangen Reflexen in ihrer Mitte. Auf dem Kopf ist ein weißes, längliches, dreieckiges Gebiet mit roten Flecken sichtbar.
Der Fuß ist nicht vom ventralen Bereich der Parapodien unterschieden; sein Vorderrand ist abgerundet und ragt kontinuierlich vor den Kopf. Die Dichte der rötlichen Flecken ist am Fuß geringer als an den Parapodien. Das Innere der Parapodien ist hellgrün mit roten und weißen Punkten. Am lebenden Tier sind keine Gefäße sichtbar.
Die Tiere sind sehr aktiv und bewegen sich ständig. Sie schwimmen nicht und öffnen oder schließen ihre Parapodien beim Kriechen kaum. Die Bewegung des Vorderrandes des Fußes ist auffällig: Er streckt sich deutlich über den Kopf hinaus und zieht sich dann wieder zurück. Beim Hängen an der Wasseroberfläche faltet das Tier seinen Schwanz nach oben und vorn und bildet so ein schwarzes V.
Verwechslungsmöglichkeit: Elysia jibacoaensis weist Ähnlichkeiten mit Elysia purchoni auf. Diese Ähnlichkeit zeigt sich in der roten Fleckenzeichnung des Körpers, den zwei Lappen der Parapodien.
Elysia jibacoaensis ernährt sich vermutlich von der Alge Penicillus spp., auf sie gefunden wurde.






Dan Schofield, UK