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Conus imperialis Kaiser-Kegel

Conus imperialis wird umgangssprachlich oft als Kaiser-Kegel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Für Aquarienhaltung nicht geeignet. Giftigkeit: Sehr giftig.



Steckbrief

lexID:
12764 
AphiaID:
215501 
Wissenschaftlich:
Conus imperialis 
Umgangssprachlich:
Kaiser-Kegel 
Englisch:
Imperial Cone 
Kategorie:
Gehäuseschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Neogastropoda (Ordnung) > Conidae (Familie) > Conus (Gattung) > imperialis (Art) 
Erstbestimmung:
Linnaeus, 1758 
Vorkommen:
Australien, China, Indischer Ozean, Indopazifik, Madagaskar, Marshallinseln, Mauritius, Ost-Afrika, Philippinen, Queensland (Australien), Süd-Afrika 
Meerestiefe:
- 65 Meter 
Größe:
4 cm - 11 cm 
Temperatur:
°C - 26°C 
Futter:
Karnivor (fleischfressend), Räuberische Lebensweise, Schnecken (Gastropoden, Mollusken), Würmer (Polychaeten, Annelida, Nematoden) 
Schwierigkeitsgrad:
Für Aquarienhaltung nicht geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Sehr giftig 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
  • Conus abbas
  • Conus abbreviatus
  • Conus abrolhosensis
  • Conus achatinus
  • Conus acutangulus
  • Conus adami
  • Conus adamsonii
  • Conus adenensis
  • Conus admirationis
  • Conus advertex
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-02-07 11:29:04 

Gift


Conus imperialis ist (sehr) giftig und das Gift kann Sie unter Umständen töten!!!
Wenn Sie Conus imperialis halten möchten, informieren Sie sich vor dem Kauf über das Gift und dessen Wirkung. Bewahren Sie einen Zettel mit der Telefonnummer des Giftnotrufs und allen nötigen Informationen zu dem Tier neben Ihrem Aquarium auf, damit Ihnen im Notfall schnell geholfen werden kann.
Die Telefonnummern des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: GIZ-Nord
Übersicht Weltweit: eapcct.org

Dieser Hinweis erscheint bei giftigen, sehr giftigen und auch Tieren, deren Gift Sie sofort töten kann. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte. Bitte wägen Sie daher das Risiko für sich UND Ihr Umfeld sehr genau ab, und handeln Sie nie leichtfertig!

Haltungsinformationen

Conus imperialis Linnaeus, 1758

Die Gattung Conus umfasst ca. 300 Arten..Viele haben ein schönes Gehäuse, meist kegelförmig, manche mit schwacher Spitze.

Achtung: Kegelschnecken sind Raubschrecken, und teilweise auch für den Menschen Lebensgefährlich.

Kegelschnecken sind die einzigen Schnecken, die dem Menschen ernsthaft gefährlich werden können. Der Giftstich mancher Arten kann selbst für einen Menschen tödlich sein.Das Gift der Kegelschnecke, das so genannte Conotoxin, besteht aus mehreren Oligopeptiden, aus wenigen Aminosäuren bestehenden Eiweißmolekülen, die als Nervengift wirken.

Das Gift einer Kegelschneckenart besteht dabei aus unterschiedlichen Peptidbausteinen, die auf verschiedene Teile des Nervensystems der Beute wirken. Kegelschnecken ernähren sich zwar räuberisch, jedoch gehören zu ihrer Beute ausschließlich kleinere Meerestiere, vor allem andere Weichtiere,Würmer ud kleinere Fische.

Etwa 70 der größeren Arten (z.B. Conus geographus, Conus textile und Conus magus) ernähren sich auch von Fischen!!!
Diese Kegelschnecken sind für den Menschen besonders gefährlichen Arten, da sie über das stärkste Gift verfügen.

Schnecken der Familie Conus vergraben sich im Boden und kommen zur Jagd hervor. Werden erst nachts aktiv, und ruhen am Tage vesteckt im Boden! Vorsicht! Unterschätzen Sie niemals die Giftgkeit von Kegel-Schnecken !

Der Kaiserkegel Conus imperialis ist im Indopazifik verbreitet. Conus imperialis ist in einer Vielzahl von Lagunen- und Seeriffen relativ häufig, auf oder unter Felsen und Steinen, aber auch auf sandigen Flächen und in Lagunen, die mit Halimeda-Algen bewachsen sind, zu finden.

Wie die meisten anderen Kegelschnecken legt Conus imperialis seine Eikapseln auf Felsen oder auf Algen.Jungtiere sind oft in sandigen Böden von Riffschwemmkanälen zu finden.

Conus imperialis ernährt sich hauptsächlich von Feuerborstenwürmern (Amphinomidae) und nur zu einem geringeren Teil aus anderen Vielborstern, unter anderen aus der Familie Eunicidae.

Synonyme:
Conus (Stephanoconus) imperialis Linnaeus, 1758· accepted, alternate representation
Conus dautzenbergi Fenaux, 1942
Conus douvillei Fenaux, 1942 (invalid: junior homonym of Conus douvillei Cossmann & Pissaro, 1901)
Conus imperialis compactus Wils, 1970
Conus imperialis flavescens Barros e Cunha, 1933 (invalid: junior homonym of Conus flavescens G.B. Sowerby I, 1834)
Conus imperialis nigrescens Barros e Cunha, 1933 (invalid: junior homonym of Conus nigrescens G. B. Sowerby II, 1860)
Conus viridulus Lamarck, 1810
Cucullus coronaducalis Röding, 1798
Cucullus imperialis Röding, 1798
Cucullus regius Röding, 1798
Rhombiconus imperialis (Linnaeus, 1758)

Bekannte Unterarten:
Subspecies Conus imperialis imperialis Linnaeus, 1758
Subspecies Conus imperialis queketti E. A. Smith, 1906
Subspecies Conus imperialis compactus Wils, 1970 accepted as Conus imperialis Linnaeus, 1758
Subspecies Conus imperialis flavescens Barros e Cunha, 1933 accepted as Conus imperialis Linnaeus, 1758 (invalid: junior homonym of Conus flavescens G.B. Sowerby I, 1834)
Subspecies Conus imperialis nigrescens Barros e Cunha, 1933 accepted as Conus imperialis Linnaeus, 1758 (invalid: junior homonym of Conus nigrescens G. B. Sowerby II, 1860)

Bilder

Juvenil (Jugendkleid)


Laich


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