Haltungsinformationen
Nassarius granifer (Kiener, 1834)
Nassarius granifer ist eine Gehäuseschnecke in der Familie Nassariidae. Diie umfangreiche Familie beinhaltet hauptsächlich kleine Schnecken, die meist im Gezeitenbereich auf Weichböden in großen Kolonien vorkommen und sich von Aas ernähren.
Nassarius granifer hat ein aschweißes, dickes und kugelig bis eiförmiges Gehäuse. Das Gehäuse hat sechs Windungen, von denen die unterste viel größer ist als alle anderen. Dieser Körperwirbel weisen konische Höcker auf, die in vier Reihen angeordnet sind. Ein paar Querstreifen zieren die Basis. Die oberen Windungen haben nur eine Reihe von Höcker. Die eiförmige Öffnung ist schmal, die Columella bogenförmig.
Der Artname "granifer " bezieht sich auf die "Höcker" auf der Schale.
Eine eher unscheinbare weiße Gehäuseschnecke, die sehr häufig in Sandtaschen an seewärtigen, Lagunen- und Gipfelriffen zu finden ist. Beim Durchsuchen des Sandes in seewärts gerichteten Riffflutkanal mit Sandboden sind fast immer mehrere Exemplare in ihrem Verbreitungsgebiet zu finden. Sie tauchen sie sogar tagsüber auf, wenn sie Nahrung riechen. Sie scheinen opportunistische Aasfresser zu sein.
Die Granulierte Reusenschnecke ernährt sich von Aas.
Synonyme:
Buccinum graniferum Kiener, 1834 · unaccepted (original combination)
Buccinum verrucosum Bruguière, 1789 · unaccepted
Nassa (Arcularia) granifera (Kiener, 1834) · unaccepted
Nassa granifera (Kiener, 1834) · unaccepted
Nassa perlata Marrat, 1880 · unaccepted
Nassarius (Plicarcularia) granifer (Kiener, 1834) · unaccepted
Nassarius (Plicarcularia) graniferus (Kiener, 1834) · unaccepted
Nassarius graniferus (Kiener, 1834) · unaccepted (wrong spelling of specific epithet)
Nassarius granuliferus (Kiener, 1834) · unaccepted (misspelling)
Plicarcularia granifera (Kiener, 1834) · unaccepted
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Nassarius granifer ist eine Gehäuseschnecke in der Familie Nassariidae. Diie umfangreiche Familie beinhaltet hauptsächlich kleine Schnecken, die meist im Gezeitenbereich auf Weichböden in großen Kolonien vorkommen und sich von Aas ernähren.
Nassarius granifer hat ein aschweißes, dickes und kugelig bis eiförmiges Gehäuse. Das Gehäuse hat sechs Windungen, von denen die unterste viel größer ist als alle anderen. Dieser Körperwirbel weisen konische Höcker auf, die in vier Reihen angeordnet sind. Ein paar Querstreifen zieren die Basis. Die oberen Windungen haben nur eine Reihe von Höcker. Die eiförmige Öffnung ist schmal, die Columella bogenförmig.
Der Artname "granifer " bezieht sich auf die "Höcker" auf der Schale.
Eine eher unscheinbare weiße Gehäuseschnecke, die sehr häufig in Sandtaschen an seewärtigen, Lagunen- und Gipfelriffen zu finden ist. Beim Durchsuchen des Sandes in seewärts gerichteten Riffflutkanal mit Sandboden sind fast immer mehrere Exemplare in ihrem Verbreitungsgebiet zu finden. Sie tauchen sie sogar tagsüber auf, wenn sie Nahrung riechen. Sie scheinen opportunistische Aasfresser zu sein.
Die Granulierte Reusenschnecke ernährt sich von Aas.
Synonyme:
Buccinum graniferum Kiener, 1834 · unaccepted (original combination)
Buccinum verrucosum Bruguière, 1789 · unaccepted
Nassa (Arcularia) granifera (Kiener, 1834) · unaccepted
Nassa granifera (Kiener, 1834) · unaccepted
Nassa perlata Marrat, 1880 · unaccepted
Nassarius (Plicarcularia) granifer (Kiener, 1834) · unaccepted
Nassarius (Plicarcularia) graniferus (Kiener, 1834) · unaccepted
Nassarius graniferus (Kiener, 1834) · unaccepted (wrong spelling of specific epithet)
Nassarius granuliferus (Kiener, 1834) · unaccepted (misspelling)
Plicarcularia granifera (Kiener, 1834) · unaccepted
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Scott & Jeanette Johnson, Kwajalein Unterwater