Anzeige
Fauna Marin GmbH Mrutzek Meeresaquaristik Kölle Zoo Aquaristik Osci Motion Fauna Marin GmbH

Nassarius labordei Reusenschnecke

Nassarius labordei wird umgangssprachlich oft als Reusenschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Rafi Amar, Israel

Nassarius labordei,Eilat, Israel 2023


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Rafi Amar, Israel . Please visit www.rafiamar.com for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
16558 
AphiaID:
740890 
Wissenschaftlich:
Nassarius labordei 
Umgangssprachlich:
Reusenschnecke 
Englisch:
Nassa Mud Snail 
Kategorie:
Gehäuseschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Neogastropoda (Ordnung) > Nassariidae (Familie) > Nassarius (Gattung) > labordei (Art) 
Erstbestimmung:
(Giner Mari, ), 1929 
Vorkommen:
Ägypten, Golf von Akaba, Israel, Mosambik, Rotes Meer, Süd-Afrika 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
Meter 
Habitate:
Meerwasser, Sandige Meeresböden 
Größe:
bis zu 3cm 
Temperatur:
24,6°C - 29,3°C 
Futter:
Aas, Kadaver, Karnivor (fleischfressend) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
  • Nassarius absconditus
  • Nassarius abyssicolus
  • Nassarius acuminatus
  • Nassarius acuticostus
  • Nassarius acutus
  • Nassarius adami
  • Nassarius agapetus
  • Nassarius alabasteroides
  • Nassarius albinus
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2024-06-21 19:27:04 

Haltungsinformationen

Nassarius labordei (Giner Mari, 1929)

Nassarius labordei ist eine Gehäuseschnecke aus der Familie Nassariidae, die umgangssprachlich als Reusenschnecken bezeichnet werden. Mitglieder der Nassariidae haben eine breite geografische Verbreitung. Sie bewohnen verschiedene Umgebungen von tropischen bis zu gemäßigten Gewässern, hauptsächlich jedoch in tropischen und subtropischen Regionen.

Sie kommen in flachen Gewässern der Gezeitenzone vor, manchmal als im Sand vergrabene Kolonien, wo sie sehr große Zahlen erreichen können. Einige Arten leben auch unter Felsen oder in größeren Wassertiefen. Die Tiere sind Aas- und Detritusfresser.

Über Nassarius labordei sind leider keine weiterführenden Informationen verfügbar.

Synonyme:
Nassa (Niotha) labordei Giner Mari, 1929 · unaccepted (original combination)
Nassa labordei Giner Mari, 1929 · unaccepted (original combination)
Nassarius conoidalis labordei (Giner Mari, 1929) · unaccepted

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.


Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

0 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen und mitreden!