Haltungsinformationen
Nassarius dorsatus (Röding, 1798)
Nassarius dorsatus ist eine Gehäuseschnecke aus der Familie Nassariidae, die umgangssprachlich als Reusenschnecken bezeichnet werden. Mitglieder der Familie haben eine breite geografische Verbreitung. Sie bewohnen verschiedene Umgebungen von tropischen bis zu gemäßigten Gewässern, hauptsächlich jedoch in tropischen und subtropischen Regionen.
Sie kommen in flachen Gewässern der Gezeitenzone vor, manchmal als im Sand vergrabene Kolonien, wo sie sehr große Zahlen erreichen können. Einige Arten leben auch unter Felsen oder in größeren Wassertiefen. Die Tiere sind Aas- und Detritusfresser.
Beschreibung Nassarius dorsatus: Das eiförmige, konische Gehäuse ist glatt und gleichmäßig aschweiß gefärbt. Der Turm besteht aus acht Windungen. Die oberen sind leicht geflochten, die untersten recht groß, mit mehr oder weniger geraden, längs verlaufenden Linien gezeichnet und etwas dunkler und rötlich gefärbt. Die Basis des Gehäuses ist mit sechs oder sieben Furchen verziert. Die eiförmige Öffnung ist weiß, innen rehbraun gefärbt. Die dicke Außenlippe ist zur Basis hin gewölbt und nach außen hin zu einem dicken, stark ausgeprägten Rand erhaben. Innen ist sie über die gesamte Länge gestreift. Die linke Lippe ist dick und bedeckt teilweise die Columella, die auf der Hälfte ihrer Länge mit Kehllappen geschmückt ist.
Nassarius dorsatus ist häufig auf schlammigen Sandbänken in ihrem Verbreitugsgebiet anzutreffen. Sie sucht Schutz, indem sie sich in den Sand eingräbt. Nassarius dorsatus sucht aktiv nach Nahrung bei Ebbe, ist ein Aasfresser,macht aber auch aktiv Beute.
Nassarius dorsatus ist gemäß WoRMS Wirt des Endoparasiten Cercaria capricornia.
Synonyme:
Arcularia dorsata (Röding, 1798) · unaccepted
Buccinum dorsatum Röding, 1798 · unaccepted (original combination)
Buccinum laeve sinuatum Chemnitz, 1780 · unaccepted
Buccinum trifasciatum Gmelin, 1791 · unaccepted
Buccinum unicolorum Kiener, 1834 · unaccepted (synonym)
Bullia cinerea Preston, 1906 · unaccepted > junior subjective synonym
Nassa (Alectrion) pallidula A. Adams, 1852 · unaccepted
Nassa (Alectrion) rutilans Reeve, 1853 · unaccepted
Nassa (Alectrion) unicolor · unaccepted (misspelling)
Nassa (Zeuxis) pallidula A. Adams, 1852 · unaccepted
Nassa (Zeuxis) unicolor · unaccepted
Nassa dorsata (Röding, 1798) · unaccepted
Nassa laevis Mörch, 1852 · unaccepted
Nassa livida J. E. Gray, 1826 · unaccepted > junior subjective synonym
Nassa nitidula Marrat, 1880 · unaccepted
Nassa pallidula A. Adams, 1852 · unaccepted > junior subjective synonym
Nassa rutilans Reeve, 1853 · unaccepted
Nassa trifasciata (Gmelin, 1791) · unaccepted > superseded combination
Nassa unicolor · unaccepted (incorrect subsequent spelling)
Nassa unicolorata (Kiener, 1834) · unaccepted > junior subjective synonym (emendation)
Nassarius (Zeuxis) dorsatus (Röding, 1798) · unaccepted
Nassarius (Zeuxis) unicolor · unaccepted (misspelling)
Nassarius unicolor · unaccepted (incorrect subsequent spelling of...)
Tarazeuxis unicolorus (Kiener, 1834) · unaccepted
Zeuxis dorsatus (Röding, 1798) · unaccepted
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Nassarius dorsatus ist eine Gehäuseschnecke aus der Familie Nassariidae, die umgangssprachlich als Reusenschnecken bezeichnet werden. Mitglieder der Familie haben eine breite geografische Verbreitung. Sie bewohnen verschiedene Umgebungen von tropischen bis zu gemäßigten Gewässern, hauptsächlich jedoch in tropischen und subtropischen Regionen.
Sie kommen in flachen Gewässern der Gezeitenzone vor, manchmal als im Sand vergrabene Kolonien, wo sie sehr große Zahlen erreichen können. Einige Arten leben auch unter Felsen oder in größeren Wassertiefen. Die Tiere sind Aas- und Detritusfresser.
Beschreibung Nassarius dorsatus: Das eiförmige, konische Gehäuse ist glatt und gleichmäßig aschweiß gefärbt. Der Turm besteht aus acht Windungen. Die oberen sind leicht geflochten, die untersten recht groß, mit mehr oder weniger geraden, längs verlaufenden Linien gezeichnet und etwas dunkler und rötlich gefärbt. Die Basis des Gehäuses ist mit sechs oder sieben Furchen verziert. Die eiförmige Öffnung ist weiß, innen rehbraun gefärbt. Die dicke Außenlippe ist zur Basis hin gewölbt und nach außen hin zu einem dicken, stark ausgeprägten Rand erhaben. Innen ist sie über die gesamte Länge gestreift. Die linke Lippe ist dick und bedeckt teilweise die Columella, die auf der Hälfte ihrer Länge mit Kehllappen geschmückt ist.
Nassarius dorsatus ist häufig auf schlammigen Sandbänken in ihrem Verbreitugsgebiet anzutreffen. Sie sucht Schutz, indem sie sich in den Sand eingräbt. Nassarius dorsatus sucht aktiv nach Nahrung bei Ebbe, ist ein Aasfresser,macht aber auch aktiv Beute.
Nassarius dorsatus ist gemäß WoRMS Wirt des Endoparasiten Cercaria capricornia.
Synonyme:
Arcularia dorsata (Röding, 1798) · unaccepted
Buccinum dorsatum Röding, 1798 · unaccepted (original combination)
Buccinum laeve sinuatum Chemnitz, 1780 · unaccepted
Buccinum trifasciatum Gmelin, 1791 · unaccepted
Buccinum unicolorum Kiener, 1834 · unaccepted (synonym)
Bullia cinerea Preston, 1906 · unaccepted > junior subjective synonym
Nassa (Alectrion) pallidula A. Adams, 1852 · unaccepted
Nassa (Alectrion) rutilans Reeve, 1853 · unaccepted
Nassa (Alectrion) unicolor · unaccepted (misspelling)
Nassa (Zeuxis) pallidula A. Adams, 1852 · unaccepted
Nassa (Zeuxis) unicolor · unaccepted
Nassa dorsata (Röding, 1798) · unaccepted
Nassa laevis Mörch, 1852 · unaccepted
Nassa livida J. E. Gray, 1826 · unaccepted > junior subjective synonym
Nassa nitidula Marrat, 1880 · unaccepted
Nassa pallidula A. Adams, 1852 · unaccepted > junior subjective synonym
Nassa rutilans Reeve, 1853 · unaccepted
Nassa trifasciata (Gmelin, 1791) · unaccepted > superseded combination
Nassa unicolor · unaccepted (incorrect subsequent spelling)
Nassa unicolorata (Kiener, 1834) · unaccepted > junior subjective synonym (emendation)
Nassarius (Zeuxis) dorsatus (Röding, 1798) · unaccepted
Nassarius (Zeuxis) unicolor · unaccepted (misspelling)
Nassarius unicolor · unaccepted (incorrect subsequent spelling of...)
Tarazeuxis unicolorus (Kiener, 1834) · unaccepted
Zeuxis dorsatus (Röding, 1798) · unaccepted
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Dr. Ilze Keevy, Australien