Haltungsinformationen
Nassarius conoidalis (Deshayes, 1833)
Nassarius conoidalis gehört zur Familie Nassariidae, die auch als Netzreusenschnecken bezeichnet werden. Die Familie der Netzreusenschnecken umfasst mehrere hundert Arten mit weltweiter Verbreitung.
Sie leben meist im Gezeitenbereichen auf bzw. in weichen sandigen Böden und Schlick. Sie graben sich in den weichen Boden ein, sodass nur der Sipho über die Sedimentoberfläche ragt, mit dem diese Schnecken Aas und Würmer wittern. Netzreusenschnecken treten oft in großer Zahl auf.
Mitglieder der Familie sind überwiegend Aasfresser, sollen aber auch Mollusken fressen.
Nassarius conoidalis hat eine schwere und feste Schale. Die ganze Oberfläche ist mit Knötchen in axialen und spiralförmigen Reihen bedeckt, worauf sich die englische Bezeichnung "jewelled dog whelk" = "Juwelen besetzte Nassarius" bezieht. Die Farbe ist einheitlich strohgelb, rehbraun oder hellbraun, wobei die Körperwindung gelegentlich zwei breite braune Bänder aufweisen. Innen ist das Gehäuse weiß oder creme.
Die Schnecken sind subtidal, bis zu 120 m Tiefe anzutreffen. Der Artname "conoidalis" leitet sich von lat. conus = Kegel ab.
Synonyme:
Buccinum conoidale Deshayes, 1833 · unaccepted (original combination)
Buccinum gemmulatum Lamarck, 1822 · unaccepted (invalid: junior homonym of...)
Desmoulea ringens A. Adams, 1855 · unaccepted > junior subjective synonym
Nassa (Niotha) gemmulata (Lamarck, 1822) · unaccepted
Nassa (Niotha) gemmulata var. variegata A. Adams, 1852 · unaccepted
Nassa (Niotha) rajaensis K. Martin, 1895 † · unaccepted
Nassa clathrata Lamarck, 1816 · unaccepted (invalid: junior secondary homonym...)
Nassa cumingii A. Adams, 1852 · unaccepted (junior synonym)
Nassa gemmulata (Lamarck, 1822) · unaccepted
Nassa ringens Reeve, 1854 · unaccepted (invalid: junior homonym of Nassa...)
Nassa variegata A. Adams, 1852 · unaccepted
Nassa verrucosa A. Adams, 1852 · unaccepted (invalid: junior secondary homonym...)
Nassarius (Niotha) clathratus (Lamarck, 1816) · unaccepted
Nassarius (Niotha) conoidalis (Deshayes, 1832) · unaccepted
Nassarius (Niotha) gemmulatus (Lamarck, 1822) · unaccepted
Nassarius (Niotha) gemmulatus var. variegatus (A. Adams, 1852) · unaccepted
Nassarius (Niotha) gemmulatus var. verrucosa (A. Adams, 1852) · unaccepted
Nassarius (Niotha) variegatus (A. Adams, 1852) · unaccepted
Nassarius (Niotha) verrucosus (A. Adams, 1852) · unaccepted
Nassarius comtessei (Iredale, 1929) · unaccepted
Nassarius conoidalis conoidalis (Deshayes, 1833) · unaccepted
Nassarius gemmulatus (Lamarck, 1822) · unaccepted
Nassarius variegatus (A. Adams, 1852) · unaccepted
Niotha clathrata (Lamarck, 1816) · unaccepted
Niotha comtessei Iredale, 1929 · unaccepted
Niotha cumingii (A. Adams, 1852) · unaccepted
Niotha gemmulata (Lamarck, 1822) · unaccepted
Niotha variegata (A. Adams, 1852) · unaccepted
Unterarten (2):
Subspecies Nassarius conoidalis conoidalis (Deshayes, 1833) accepted as Nassarius conoidalis (Deshayes, 1833)
Subspecies Nassarius conoidalis labordei (Giner Mari, 1929) accepted as Nassarius labordei (Giner Mari, 1929)
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Nassarius conoidalis gehört zur Familie Nassariidae, die auch als Netzreusenschnecken bezeichnet werden. Die Familie der Netzreusenschnecken umfasst mehrere hundert Arten mit weltweiter Verbreitung.
Sie leben meist im Gezeitenbereichen auf bzw. in weichen sandigen Böden und Schlick. Sie graben sich in den weichen Boden ein, sodass nur der Sipho über die Sedimentoberfläche ragt, mit dem diese Schnecken Aas und Würmer wittern. Netzreusenschnecken treten oft in großer Zahl auf.
Mitglieder der Familie sind überwiegend Aasfresser, sollen aber auch Mollusken fressen.
Nassarius conoidalis hat eine schwere und feste Schale. Die ganze Oberfläche ist mit Knötchen in axialen und spiralförmigen Reihen bedeckt, worauf sich die englische Bezeichnung "jewelled dog whelk" = "Juwelen besetzte Nassarius" bezieht. Die Farbe ist einheitlich strohgelb, rehbraun oder hellbraun, wobei die Körperwindung gelegentlich zwei breite braune Bänder aufweisen. Innen ist das Gehäuse weiß oder creme.
Die Schnecken sind subtidal, bis zu 120 m Tiefe anzutreffen. Der Artname "conoidalis" leitet sich von lat. conus = Kegel ab.
Synonyme:
Buccinum conoidale Deshayes, 1833 · unaccepted (original combination)
Buccinum gemmulatum Lamarck, 1822 · unaccepted (invalid: junior homonym of...)
Desmoulea ringens A. Adams, 1855 · unaccepted > junior subjective synonym
Nassa (Niotha) gemmulata (Lamarck, 1822) · unaccepted
Nassa (Niotha) gemmulata var. variegata A. Adams, 1852 · unaccepted
Nassa (Niotha) rajaensis K. Martin, 1895 † · unaccepted
Nassa clathrata Lamarck, 1816 · unaccepted (invalid: junior secondary homonym...)
Nassa cumingii A. Adams, 1852 · unaccepted (junior synonym)
Nassa gemmulata (Lamarck, 1822) · unaccepted
Nassa ringens Reeve, 1854 · unaccepted (invalid: junior homonym of Nassa...)
Nassa variegata A. Adams, 1852 · unaccepted
Nassa verrucosa A. Adams, 1852 · unaccepted (invalid: junior secondary homonym...)
Nassarius (Niotha) clathratus (Lamarck, 1816) · unaccepted
Nassarius (Niotha) conoidalis (Deshayes, 1832) · unaccepted
Nassarius (Niotha) gemmulatus (Lamarck, 1822) · unaccepted
Nassarius (Niotha) gemmulatus var. variegatus (A. Adams, 1852) · unaccepted
Nassarius (Niotha) gemmulatus var. verrucosa (A. Adams, 1852) · unaccepted
Nassarius (Niotha) variegatus (A. Adams, 1852) · unaccepted
Nassarius (Niotha) verrucosus (A. Adams, 1852) · unaccepted
Nassarius comtessei (Iredale, 1929) · unaccepted
Nassarius conoidalis conoidalis (Deshayes, 1833) · unaccepted
Nassarius gemmulatus (Lamarck, 1822) · unaccepted
Nassarius variegatus (A. Adams, 1852) · unaccepted
Niotha clathrata (Lamarck, 1816) · unaccepted
Niotha comtessei Iredale, 1929 · unaccepted
Niotha cumingii (A. Adams, 1852) · unaccepted
Niotha gemmulata (Lamarck, 1822) · unaccepted
Niotha variegata (A. Adams, 1852) · unaccepted
Unterarten (2):
Subspecies Nassarius conoidalis conoidalis (Deshayes, 1833) accepted as Nassarius conoidalis (Deshayes, 1833)
Subspecies Nassarius conoidalis labordei (Giner Mari, 1929) accepted as Nassarius labordei (Giner Mari, 1929)
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Rafi Amar, Israel