Haltungsinformationen
Nassarius margaritifer (Dunker, 1847)
Nassarius margaritifer ist eine Gehäuseschnecke in der Familie Nassariidae, die umgangssprachlich als Reusenschnecken bezeichnet werden. Mitglieder dieser sehr umfangreichen Familie sind meist kleinere Schnecken. Sie sind weltweit verbreitet und bewohnen oft die Gezeitenzone in großen Kolonien. Sie bevorzugen weiche Böden, in die sie sich eingraben und auch nach Futter suchen können, welches aus Detritus und Aas besteht. Ihr Gehäuse verfügt über eine Siphonalkerbe. Mithilfe ihres Siphons finden diese Schnecken das Aas.
Nassarius margaritifer ist in ihrem Verbreitungsgebiet ein Bewohner flacher schlammiger Gezeitenbereiche. Sie verbringen den Tag über meist im Boden und gehen nachts auf Nahrungssuche. Jedoch kommen sie bei der täglichen Fütterung im aquarium, wie kleine Torpedos, aus dem Sand hervor und fressen alles an resten, was sich ihnen bietet.
Eine einfach zu haltende friedliche Schneckenart, die den Boden sauber hält.
Synonyme:
Buccinum margaritiferum Dunker, 1847 (original combination)
Buccinum reticulatum Quoy & Gaimard, 1833 (invalid: junior homonym of Buccinum reticulatum Linnaeus, 1758)
Nassa (Niotha) margaritifera (Dunker, 1847)
Nassa (Tritia) costellifera A. Adams, 1853
Nassa costellifera A. Adams, 1853 (junior synonym)
Nassa margaritifer (Dunker, 1847)
Nassa margaritifera (Dunker, 1847)
Nassa quoyii Hombron & Jacquinot, 1848
Nassa quoyii var. alba Hombron & Jacquinot, 1848 (invalid: junior homonym of Nassa alba Say, 1826)
Nassarius (Zeuxis) margaritifer (Dunker, 1847)
Nassarius (Zeuxis) margaritiferus (Dunker, 1847)
Nassarius costellifera (A. Adams, 1853)
Nassarius crenelliferus (A. Adams, 1853)
Nassarius margaritifera (Dunker, 1847)
Nassarius margaritifera var. costellifera A. Adams, 1853
Nassarius margaritiferus (Dunker, 1847)
Niotha margaritifera (Dunker, 1847)
Zeuxis margaritiferus (Dunker, 1847)
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Nassarius margaritifer ist eine Gehäuseschnecke in der Familie Nassariidae, die umgangssprachlich als Reusenschnecken bezeichnet werden. Mitglieder dieser sehr umfangreichen Familie sind meist kleinere Schnecken. Sie sind weltweit verbreitet und bewohnen oft die Gezeitenzone in großen Kolonien. Sie bevorzugen weiche Böden, in die sie sich eingraben und auch nach Futter suchen können, welches aus Detritus und Aas besteht. Ihr Gehäuse verfügt über eine Siphonalkerbe. Mithilfe ihres Siphons finden diese Schnecken das Aas.
Nassarius margaritifer ist in ihrem Verbreitungsgebiet ein Bewohner flacher schlammiger Gezeitenbereiche. Sie verbringen den Tag über meist im Boden und gehen nachts auf Nahrungssuche. Jedoch kommen sie bei der täglichen Fütterung im aquarium, wie kleine Torpedos, aus dem Sand hervor und fressen alles an resten, was sich ihnen bietet.
Eine einfach zu haltende friedliche Schneckenart, die den Boden sauber hält.
Synonyme:
Buccinum margaritiferum Dunker, 1847 (original combination)
Buccinum reticulatum Quoy & Gaimard, 1833 (invalid: junior homonym of Buccinum reticulatum Linnaeus, 1758)
Nassa (Niotha) margaritifera (Dunker, 1847)
Nassa (Tritia) costellifera A. Adams, 1853
Nassa costellifera A. Adams, 1853 (junior synonym)
Nassa margaritifer (Dunker, 1847)
Nassa margaritifera (Dunker, 1847)
Nassa quoyii Hombron & Jacquinot, 1848
Nassa quoyii var. alba Hombron & Jacquinot, 1848 (invalid: junior homonym of Nassa alba Say, 1826)
Nassarius (Zeuxis) margaritifer (Dunker, 1847)
Nassarius (Zeuxis) margaritiferus (Dunker, 1847)
Nassarius costellifera (A. Adams, 1853)
Nassarius crenelliferus (A. Adams, 1853)
Nassarius margaritifera (Dunker, 1847)
Nassarius margaritifera var. costellifera A. Adams, 1853
Nassarius margaritiferus (Dunker, 1847)
Niotha margaritifera (Dunker, 1847)
Zeuxis margaritiferus (Dunker, 1847)
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Gerrit


