Haltungsinformationen
Nassarius crematus (Hinds, 1844)
Nassarius crematus ist eine Gehäuseschnecke in der Familie Nassariidae, die umgangssprachlich als Reusenschnecken oder Netzreusenschnecken bezeichnet werden. Mitglieder der Familie sind weit verbreitet und bewohnen verschiedene Habitate von tropischen bis zu gemäßigten Gewässern.
Es sind Schnecken der flachen Gezeitenzone, die manchmal im Sand vergraben große Kolonien bilden können. Einige Arten leben auch unter Felsen oder in größeren Wassertiefen. Sie sind Aas- und Detritusfresser.
Nassarius crematus wurde erstmals 1844 von Richard Brinsley Hinds auf einer Reise mit der H.M.S. Sulphur beschrieben. Die Schale von Nassarius crematus ist rundlich, bauchig und weißlich, sowie granuliert. Bei vielen Exemplaren ist die Außenlippe sehr groß. Der weiße Laich wird auf Algen abgelegt.
Nassarius crematus kommt oft in sehr großen Populationen vor und ernährt sich gemäß WoRMS von Aas. fishbase gibt als Nahrung Detritus an. Nassarius crematus wird gelegentlich als Nahrungsmittel, aber auch für Dekorationszwecke verwendet.
Synonyme:
Nassa (Hinia) kueneni Koperberg, 1931 † · unaccepted > junior subjective synonym
Nassa (Niotha) eucomista Melvill & Sykes, 1897 · unaccepted > junior subjective synonym
Nassa cremata Hinds, 1844 · unaccepted
Nassa crenata Hinds, 1844 · unaccepted
Nassa crenata var. scutulata Giner Mari, 1934 · unaccepted
Nassa martensi Thiele, 1925 · unaccepted
Nassa pulcherrima Marrat, 1877 · unaccepted
Nassa ranida A. Adams, 1852 · unaccepted
Nassa ravida A. Adams, 1852 · unaccepted (incorrect subsequent spelling)
Nassarius (Hinia) kueneni (Koperberg, 1931) † · unaccepted > junior subjective synonym
Nassarius (Hinia) kurodai Makiyama, 1927 · unaccepted
Nassarius (Zeuxis) crematus (Hinds, 1844) · unaccepted
Nassarius ravidus (A. Adams, 1852) · unaccepted
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Nassarius crematus ist eine Gehäuseschnecke in der Familie Nassariidae, die umgangssprachlich als Reusenschnecken oder Netzreusenschnecken bezeichnet werden. Mitglieder der Familie sind weit verbreitet und bewohnen verschiedene Habitate von tropischen bis zu gemäßigten Gewässern.
Es sind Schnecken der flachen Gezeitenzone, die manchmal im Sand vergraben große Kolonien bilden können. Einige Arten leben auch unter Felsen oder in größeren Wassertiefen. Sie sind Aas- und Detritusfresser.
Nassarius crematus wurde erstmals 1844 von Richard Brinsley Hinds auf einer Reise mit der H.M.S. Sulphur beschrieben. Die Schale von Nassarius crematus ist rundlich, bauchig und weißlich, sowie granuliert. Bei vielen Exemplaren ist die Außenlippe sehr groß. Der weiße Laich wird auf Algen abgelegt.
Nassarius crematus kommt oft in sehr großen Populationen vor und ernährt sich gemäß WoRMS von Aas. fishbase gibt als Nahrung Detritus an. Nassarius crematus wird gelegentlich als Nahrungsmittel, aber auch für Dekorationszwecke verwendet.
Synonyme:
Nassa (Hinia) kueneni Koperberg, 1931 † · unaccepted > junior subjective synonym
Nassa (Niotha) eucomista Melvill & Sykes, 1897 · unaccepted > junior subjective synonym
Nassa cremata Hinds, 1844 · unaccepted
Nassa crenata Hinds, 1844 · unaccepted
Nassa crenata var. scutulata Giner Mari, 1934 · unaccepted
Nassa martensi Thiele, 1925 · unaccepted
Nassa pulcherrima Marrat, 1877 · unaccepted
Nassa ranida A. Adams, 1852 · unaccepted
Nassa ravida A. Adams, 1852 · unaccepted (incorrect subsequent spelling)
Nassarius (Hinia) kueneni (Koperberg, 1931) † · unaccepted > junior subjective synonym
Nassarius (Hinia) kurodai Makiyama, 1927 · unaccepted
Nassarius (Zeuxis) crematus (Hinds, 1844) · unaccepted
Nassarius ravidus (A. Adams, 1852) · unaccepted
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Scott & Jeanette Johnson, Kwajalein Unterwater