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Nassarius reeveanus Reusenschnecke

Nassarius reeveanus wird umgangssprachlich oft als Reusenschnecke bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Jean-Marie Gradot, La Reunion

Foto: La Réunion, Westlicher Indischer Ozean


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Jean-Marie Gradot, La Reunion . Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
15561 
AphiaID:
560305 
Wissenschaftlich:
Nassarius reeveanus 
Umgangssprachlich:
Reusenschnecke 
Englisch:
Sea Snail, Mud Snail 
Kategorie:
Gehäuseschnecken 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Mollusca (Stamm) > Gastropoda (Klasse) > Neogastropoda (Ordnung) > Nassariidae (Familie) > Nassarius (Gattung) > reeveanus (Art) 
Erstbestimmung:
(Dunker, ), 1847 
Vorkommen:
Brasilien, China, Fidschi, Französisch-Polynesien, Gesellschaftsinseln (Society Islands), Hong Kong, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Japan, Korea, La Réunion, Malaysia, Mauritius, Molukken, Neukaledonien, Okinawa, Papua-Neuguinea, Philippinen, Salomon-Inseln, Salomonen, Samoa, Sri Lanka, Süd-Afrika, Tahiti, Thailand, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
0 - 60 Meter 
Größe:
1,5 cm - 2,5 cm 
Temperatur:
25.5°C - 27.5°C 
Futter:
Aas, Kadaver, Debris (Futterreste), Detritus (totes organisches Material) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
  • Nassarius absconditus
  • Nassarius abyssicolus
  • Nassarius acuminatus
  • Nassarius acuticostus
  • Nassarius acutus
  • Nassarius adami
  • Nassarius agapetus
  • Nassarius alabasteroides
  • Nassarius albinus
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2023-02-11 17:24:19 

Haltungsinformationen

Nassarius reeveanus kommt wahrscheinlich nicht gezielt in den Fachhandel, wäre aber ein ´guter Helfer, um Futterreste und tote Organismen aus dem Bodenbereich zu entfernen.
DeJong Marine Life hat diese Art nicht im Lieferprogramm, wohl aber Nassarius vibex und Nassarius grephiterus.
Diese Helfer sollten im jedem Meerwasser-Aquarium mit Bodengrund als absolute Nützlinge vorhanden sein.

In der Regel können sich Nassarius-Arten im Becken auch gut vermehren.

Der Lebenszyklus von Nassarius reeveanus umfasst kein Trokophorenstadium.

Synonyme:
Buccinum reeveanum Dunker, 1847
Nassa (Alectrion) lentiginosa A. Adams, 1852
Nassa (Alectrion) zonalis A. Adams, 1852
Nassa (Zeuxis) lentiginosa A. Adams, 1852
Nassa (Zeuxis) lentiginosa var. punctata A. Adams, 1852
Nassa filosa A. Adams, 1852
Nassa lentiginosa A. Adams, 1852
Nassa zonalis A. Adams, 1852
Nassarius (Telasco) reeveanus (Dunker, 1847)
Nassarius (Zeuxis) lentiginosus (A. Adams, 1852)
Nassarius (Zeuxis) zonalis (A. Adams, 1852)
Nassarius lentiginosus (A. Adams, 1852)
Nassarius zonalis (A. Adams, 1852)

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.


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