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Pagurus brevidactylus Einsiedlerkrebs

Pagurus brevidactylus wird umgangssprachlich oft als Einsiedlerkrebs bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


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Foto: Flower Garden Banks National Marine Sanctuary, Golf von Mexiko

Eingestellt von AndiV.
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers NOAA Flower Garden Banks National Marine Sanctuary Bilddetail


Steckbrief

lexID:
13369 
AphiaID:
366662 
Wissenschaftlich:
Pagurus brevidactylus 
Umgangssprachlich:
Einsiedlerkrebs 
Englisch:
Hermit Crab 
Kategorie:
Einsiedlerkrebse 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Arthropoda (Stamm) > Malacostraca (Klasse) > Decapoda (Ordnung) > Paguridae (Familie) > Pagurus (Gattung) > brevidactylus (Art) 
Erstbestimmung:
(Stimpson, ), 1859 
Vorkommen:
Bahamas, Barbados, Belize, Britische Jungferninseln, Curaçao, Dominica, Florida, Golf von Mexiko, Honduras, Karibik, Kolumbien, Kuba, Niederländische Antillen, Nord-Atlantik, Panama, Puerto Rico, Saint Martin / Sint Maarten, Saint Vincent und die Grenadinen, Süd-Amerika (Westlicher Atlantischer Ozean), Trinidad und Tobago, Venezuela, West-Atlantik 
Meerestiefe:
0 - 130 Meter 
Größe:
bis zu 2,5cm 
Temperatur:
22°C - 27,7°C 
Futter:
Aas, Kadaver, Detritus, Debris (totes organisches Material), Fischeier, Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Futtergarnelen, Karnivor (fleischfressend), Korallenlaich, Lobstereier, Ruderfußkrebse (Copepoden) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2020-11-19 16:17:33 

Haltungsinformationen

Einsiedlerkrebse sind Weichbauch-Zehnfußkrebse, die zu ihrem Schutz auf die Schalen von Gastropoden angewiesen sind, wobei letztere die Wachstumsrate, Sterblichkeit und Fortpflanzung der Krebse beeinflussen.
Mit dem Wachstum des Krebses wird mit der Zeit auch ein neues Zuhause benötigt, und da es nicht nur einem Einsiedlerkrebs so ergeht, sind leere Schneckengehäuse sehr begehrt und es kommt auch zu Streitigkeiten, welcher Krebs in das neue Haus einziehen darf.
Der potentielle neue Hausbesitzer zeiht seinen Hinterleib aus der alten Schale und steckt diesen genauso schnell in das neue Heim.
Dieser Vorgang muss auch sehr schnell von Statten gehen, da der weiche Hinterleib im Moment des Wechsels vollkommen ungeschützt und verwundbar ist.

Wissenschaftliche Untersuchungen in Brasilien haben ergeben, dass das Verhältnis von Männchen zu Weibchen nicht 1 : 1 ist, sondern 0,7 : 1, d. h., es scheint mehr Weibchen als Männchen zu geben.
Die Lebenserwartung der Einsiedler betrug etwa 24 Monate bei den Männchen und 18 Monate bei den Weibchen, die eine größere Wachstumsrate aufwiesen und die Geschlechtsreife früher (zwei Monate) erreichten als die Männchen.
Die geringe Anzahl von Männchen in dieser Population könnte auf die längere Lebensdauer zurückzuführen sein.
Darüber hinaus begünstigt der Geschlechtsdimorphismus die Männchen bei den Kämpfen innerhalb und zwischen den Spezies durch Panzer, Nahrung, Fortpflanzung und Territorium.
Weibchen zeigten einen kurzen Lebenszyklus und eine intensive Fortpflanzung.

Pagurus brevidactylus ist aquaristisch nicht von Bedeutung, wohl aber ein sehr interessantes Forschungsobjekt, siehe hierzu die Hinweise bei den weiterführenden Links.

Häufig genutzte Muschelschalen stammten von Phrontis alba (Say, 1826).

Synonyme:
Eupagurus brevidactylus Stimpson, 1859
Pagurus brevidactilus Scelzo & Boschi, 1973
Pagurus miamensis Provenzano, 1959
Pagurus miamensis uncifer Forest & de Saint Laurent, 1968

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Allgemein


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Der letzte Beitrag in der Unterhaltung über Pagurus brevidactylus

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