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Parablennius salensis Kammzahnschleimfisch

Parablennius salensis wird umgangssprachlich oft als Kammzahnschleimfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen.


Profilbild Urheber Prof. Dr. Peter Wirtz, Madeira

copyright Dr. Peter Wirtz


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Prof. Dr. Peter Wirtz, Madeira Please visit www.medslugs.de for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
4793 
AphiaID:
273135 
Wissenschaftlich:
Parablennius salensis 
Umgangssprachlich:
Kammzahnschleimfisch 
Englisch:
Parablennius Salensis 
Kategorie:
Schleimfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Blenniidae (Familie) > Parablennius (Gattung) > salensis (Art) 
Erstbestimmung:
Bath, 1990 
Vorkommen:
Kapverdische Inseln, Ost-Atlantik, West-Afrika 
Größe:
bis zu 6cm 
Temperatur:
22°C - 27°C 
Futter:
Algen, Phytoplankton (Pflanzliches Plankton) 
Aquarium:
~ 100 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2012-10-29 20:26:19 

Haltungsinformationen

Bath, 1990

Parablennius salensis kommt, genauso wie Microlipophrys caboverdensis, endemisch nur um die Kapverdischen Inseln, einem afrikanischen Inselstaat, der ca. 460 Kilometer von der Westküste Afrikas entfernt im Ost-Atlantik liegt, vor.

Bei mehreren Schleimfischarten mit den gleichen Nahrungsbedürfnissen stellt sich eigentlich die Frage einer innerartlichen Konkurrenz, bei der eine Art auf der Strecke bleiben sollte.

Bereits Charles Darwin stellte sich auf den Galapagos-Inseln genau diese Frage, denn dort lebten damals 14 Arten von Finken, die auf den Galapagos-Inseln heimisch waren.
Wie konnten alle Arten dort überleben?

Darwin entwickelte die Theorie der ökologischen Nische.
Die Finken konnten nur überleben, da Form und Größe ihre Schnäbel zu einer unterschiedlichen Lebens- und Ernährungsweisen führten.

Ähnlich wird es mit den Schleimfischen um die Kapverdischen Inseln verhalten.
Wenn die Futterquellen identisch sind, dann muss eine räumliche Trennung der Arten erfolgen, damit beide existieren und sich arterhaltend fortpflanzen können.
Parablennius salensis sucht sich dafür bevorzugt Gezeiten- und Ebbetümpel heraus, um die innerartliche Konkurrenz auszuschalten oder zu verdrängen.

Bei einer Haltung im Aquarium bitte nur passend große Mitbewohner auswählen!

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 19.08.2020.
  2. Homepage Prof. Dr. Peter Wirtz (en). Abgerufen am 19.08.2020.
  3. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 19.08.2020.

Bilder

Allgemein

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