Haltungsinformationen
Holothuria (Acanthotrapeza) coluber Semper, 1868
Mittleres Lebendgewicht 300 bis 1000 g; Körperwandstärke 0,4 cm. Körper zylindrisch, sehr langgestreckt, am Hinterende breiter. Papillen kurz; aus Warzen entspringend. Mund ventral, umgeben von 20 sehr langen, kräftigen Tentakeln von charakteristischer gelber Farbe; Mund zusätzlich von einem Kragen aus kleinen Papillen umgeben. After von 5 Gruppen mit je 3 kleinen Papillen umgeben. Kalkring mit großen und hohen radialen und schmalen interradialen Abschnitten. Cuviersche Tubuli fehlen.
Holothuria (Acanthotrapeza) coluber wurde traditionell nicht geerntet, findet sich aber aufgrund steigender Nachfrage in jüngster Zeit auch in verarbeiteten Produkten einiger Pazifikinseln; geringer Handelswert. Sie wird bei Ebbe beim Waten an den Riffen von Hand oder von Tauchern gesammelt.
Holothuria (Acanthotrapeza) coluber kommt in mäßig flachem Wasser vor, vorwiegend auf inneren Riffebenen von Saumriffen und Laguneninselriffen sowie in flachen Küstenlagunen; häufig auf sandig-schlammigen Böden mit Geröll oder Korallenriffen, wo sie den hinteren Teil ihres Körpers verbirgt .Die Seewalze bewohnt die Ränder von Riffen und unter Felsblöcken.
Ihre Nahrungsaufnahme erfolgt an der Oberfläche von Sedimenten. Populationsdichte zwischen 0,1 und 0,2 pro Quadratmeter.
Bei Holothuria (Acanthotrapeza) coluber sind allerdings keine Cuviersche Röhren vorhanden!
Holothuria (Acanthotrapeza) coluber ist gemäß WoRMS Wirt folgender Endoparastiten:
Scambicornus sewelli Humes, 1975
Scambicornus subtilis (Humes & Cressey, 1961)
Seewalzen / Seegurken der Familie Holothuriidae besitzen, Ausnahmen bestätigen die Regel, sogenannte Cuviersche Schläuche (benannt nach dem französischer Naturforscher Georges Cuvier, * 23. August 1769 † 13. Mai 1832).
Hierbei handelt es sich um lange, dünne Schläuche, die sich am Enddarm der Stachelhäuter befinden und potentiellen Fressfeinden zur Verteidigung entgegengeschleudert werden.
Diese freigesetzten Schläuche bilden ein klebriges, zähes und dehnbares Netzwerk, in dem sich Fische, Krebstiere oder andere Beutegreifer verfangen können.
Die Klebstoffe können auch Gifte enthalten (Holothurin).
Seewalzen sind die Staubsauger der Meere, die die Meeresböden kontinuierlich reinigen, daher kann es für Aquarianer sinnvoll sein, sich eine oder mehrere Seewalzen im Aquarium zu halten, um Detritus reiche Zonen zu vermeiden.
Problem:
Viele Seewalzen der Familie Holothuriidae können bei Gefahr oder beim Sterben ihr Gift in das Aquariumwasser abgeben, Korallen werden durch das Gift überwiegend nicht geschädigt, Fische hingegen sterben meistens ab.
Holothurine können bei Hautkontakt starke, brennende Schmerzen auslösen und bei Kontakt mit den Augen zu Irritationen bis hin zur Erblindung führen. Bei systemischer Aufnahme können die Toxine zu Lähmungserscheinungen, Muskelkrämpfen und Beschwerden im Verdauungssystem sowie bei größeren Mengen zum Tod durch Atemlähmung führen.
Da Seegurken in vielen asiatischen Ländern als Delikatesse gelten, müssen die die Toxine enthaltenden Cuvierschen Schläuche vor der Zubereitung oder dem Verzehr entfernt werden
https://www.schule-bw.de/faecher-und-schularten/mathematisch-naturwissenschaftliche-faecher/biologie/unterrichtsmaterialien/sek2/studienfahrten-mit-biologischem-schwerpunkt/materialien-fuer-schuelerarbeiten-auf-einer-studienfahrt/wirbellose-tiere-im-meer/echinodermaten/infokarten-stachelhaeuter.pdf/infokarte_stachelhaeuter_verteidigung_seegurken.pdf
https://www.biologie-seite.de/Biologie/Holothurine
Synonym:
Holothuria coluber Semper, 1868 · alternative representation
Mittleres Lebendgewicht 300 bis 1000 g; Körperwandstärke 0,4 cm. Körper zylindrisch, sehr langgestreckt, am Hinterende breiter. Papillen kurz; aus Warzen entspringend. Mund ventral, umgeben von 20 sehr langen, kräftigen Tentakeln von charakteristischer gelber Farbe; Mund zusätzlich von einem Kragen aus kleinen Papillen umgeben. After von 5 Gruppen mit je 3 kleinen Papillen umgeben. Kalkring mit großen und hohen radialen und schmalen interradialen Abschnitten. Cuviersche Tubuli fehlen.
Holothuria (Acanthotrapeza) coluber wurde traditionell nicht geerntet, findet sich aber aufgrund steigender Nachfrage in jüngster Zeit auch in verarbeiteten Produkten einiger Pazifikinseln; geringer Handelswert. Sie wird bei Ebbe beim Waten an den Riffen von Hand oder von Tauchern gesammelt.
Holothuria (Acanthotrapeza) coluber kommt in mäßig flachem Wasser vor, vorwiegend auf inneren Riffebenen von Saumriffen und Laguneninselriffen sowie in flachen Küstenlagunen; häufig auf sandig-schlammigen Böden mit Geröll oder Korallenriffen, wo sie den hinteren Teil ihres Körpers verbirgt .Die Seewalze bewohnt die Ränder von Riffen und unter Felsblöcken.
Ihre Nahrungsaufnahme erfolgt an der Oberfläche von Sedimenten. Populationsdichte zwischen 0,1 und 0,2 pro Quadratmeter.
Bei Holothuria (Acanthotrapeza) coluber sind allerdings keine Cuviersche Röhren vorhanden!
Holothuria (Acanthotrapeza) coluber ist gemäß WoRMS Wirt folgender Endoparastiten:
Scambicornus sewelli Humes, 1975
Scambicornus subtilis (Humes & Cressey, 1961)
Seewalzen / Seegurken der Familie Holothuriidae besitzen, Ausnahmen bestätigen die Regel, sogenannte Cuviersche Schläuche (benannt nach dem französischer Naturforscher Georges Cuvier, * 23. August 1769 † 13. Mai 1832).
Hierbei handelt es sich um lange, dünne Schläuche, die sich am Enddarm der Stachelhäuter befinden und potentiellen Fressfeinden zur Verteidigung entgegengeschleudert werden.
Diese freigesetzten Schläuche bilden ein klebriges, zähes und dehnbares Netzwerk, in dem sich Fische, Krebstiere oder andere Beutegreifer verfangen können.
Die Klebstoffe können auch Gifte enthalten (Holothurin).
Seewalzen sind die Staubsauger der Meere, die die Meeresböden kontinuierlich reinigen, daher kann es für Aquarianer sinnvoll sein, sich eine oder mehrere Seewalzen im Aquarium zu halten, um Detritus reiche Zonen zu vermeiden.
Problem:
Viele Seewalzen der Familie Holothuriidae können bei Gefahr oder beim Sterben ihr Gift in das Aquariumwasser abgeben, Korallen werden durch das Gift überwiegend nicht geschädigt, Fische hingegen sterben meistens ab.
Holothurine können bei Hautkontakt starke, brennende Schmerzen auslösen und bei Kontakt mit den Augen zu Irritationen bis hin zur Erblindung führen. Bei systemischer Aufnahme können die Toxine zu Lähmungserscheinungen, Muskelkrämpfen und Beschwerden im Verdauungssystem sowie bei größeren Mengen zum Tod durch Atemlähmung führen.
Da Seegurken in vielen asiatischen Ländern als Delikatesse gelten, müssen die die Toxine enthaltenden Cuvierschen Schläuche vor der Zubereitung oder dem Verzehr entfernt werden
https://www.schule-bw.de/faecher-und-schularten/mathematisch-naturwissenschaftliche-faecher/biologie/unterrichtsmaterialien/sek2/studienfahrten-mit-biologischem-schwerpunkt/materialien-fuer-schuelerarbeiten-auf-einer-studienfahrt/wirbellose-tiere-im-meer/echinodermaten/infokarten-stachelhaeuter.pdf/infokarte_stachelhaeuter_verteidigung_seegurken.pdf
https://www.biologie-seite.de/Biologie/Holothurine
Synonym:
Holothuria coluber Semper, 1868 · alternative representation






Prof. Dr. Gustav Paulay, USA