Haltungsinformationen
Trimma panemorfum ist der neue offizielle Name der schönen und auffallend gemusterten Grundel, die bereits 2016 in Palau fotografiert wurde . Die farbenfrohe neue Trimma- Grundel wurde erstmals 1997 von Dr. Richard Pyle gesehen, aber die ersten Exemplare wurden von Dr. Luiz Rocha in einer Tiefe von 400 Fuß am Uchelbeluu-Riff, Palau, im westlichen Pazifik, gesammelt.
Ein sehr ähnlich aussehender Fisch wurde 2018 in Bali in einer Tiefe von 100 Metern fotografiert, sodass Trimma panemorfum möglicherweise weiter verbreitet ist als wir wissen, aber nur durch seine Vorliebe für sehr tiefe mesophotische Riffumgebungen begrenzt. Es gibt viele Trimma mit über 100 verschiedenen Arten, viele davon mit gedeckter Färbung oder subtilen Mustern, aber Trimma panemorfum gehört nicht dazu. Die neue tieflebende Grundel trägt den offiziellen gebräuchlichen Namen „exquisite Pygmygoby“, was sehr passend zu den orangefarbenen und blauen Fischen ist.
Allgemeines zu Trimma Grundeln.
Trimma ist eine Gattung sehr kleiner Fische aus der Familie der Grundeln (Gobiidae). Die über 100 Arten (es kommen immer wieder neue hinzu) dieser Gattung leben versteckt in den Korallenriffen des tropischen Indopazifiks.
Eine kleine Trimma-Grundel, die in der Regel allesamt einfach in der Haltung sind. Sie sind wenig empfindlich für Krankheiten und etablieren sich in der Regel schnell im Aquarium. Man sollte sie nur nicht mit zu großen und robusten Fischen vergesellschaften, da man sie sonst kaum zu Gesicht bekommen würde. Wunderbar für kleine Aquarien mit zartem Besatz geeignet.
Sie kommen allerdings meist eher als Beifang mit zu uns, da die Grundeln meist sehr klein sind.
Die Grundel wird nur 3,2 cm groß und erreicht 91 Meter Wassertiefe.
Diese Grundel wurde erst 2022 neu beschrieben.
Reference:
Winterbottom, R. and R.L. Pyle, 2022. A new species of Trimma (Pisces: Gobiida e) from the deep reefs of Palau, western Pacific Ocean. Zootaxa 5094(4):595-600. (Ref. 125891)
Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Gobiidae (Family) > Gobiinae (Subfamily) > Trimma (Genus)
Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.
https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#
Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Ein sehr ähnlich aussehender Fisch wurde 2018 in Bali in einer Tiefe von 100 Metern fotografiert, sodass Trimma panemorfum möglicherweise weiter verbreitet ist als wir wissen, aber nur durch seine Vorliebe für sehr tiefe mesophotische Riffumgebungen begrenzt. Es gibt viele Trimma mit über 100 verschiedenen Arten, viele davon mit gedeckter Färbung oder subtilen Mustern, aber Trimma panemorfum gehört nicht dazu. Die neue tieflebende Grundel trägt den offiziellen gebräuchlichen Namen „exquisite Pygmygoby“, was sehr passend zu den orangefarbenen und blauen Fischen ist.
Allgemeines zu Trimma Grundeln.
Trimma ist eine Gattung sehr kleiner Fische aus der Familie der Grundeln (Gobiidae). Die über 100 Arten (es kommen immer wieder neue hinzu) dieser Gattung leben versteckt in den Korallenriffen des tropischen Indopazifiks.
Eine kleine Trimma-Grundel, die in der Regel allesamt einfach in der Haltung sind. Sie sind wenig empfindlich für Krankheiten und etablieren sich in der Regel schnell im Aquarium. Man sollte sie nur nicht mit zu großen und robusten Fischen vergesellschaften, da man sie sonst kaum zu Gesicht bekommen würde. Wunderbar für kleine Aquarien mit zartem Besatz geeignet.
Sie kommen allerdings meist eher als Beifang mit zu uns, da die Grundeln meist sehr klein sind.
Die Grundel wird nur 3,2 cm groß und erreicht 91 Meter Wassertiefe.
Diese Grundel wurde erst 2022 neu beschrieben.
Reference:
Winterbottom, R. and R.L. Pyle, 2022. A new species of Trimma (Pisces: Gobiida e) from the deep reefs of Palau, western Pacific Ocean. Zootaxa 5094(4):595-600. (Ref. 125891)
Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Gobiidae (Family) > Gobiinae (Subfamily) > Trimma (Genus)
Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.
https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#
Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






robertbaur