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Trimma yoshinoi Zwerggrundel

Trimma yoshinoi wird umgangssprachlich oft als Zwerggrundel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Einfach. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Korechika Yano, Japan

Trimma yoshinoi, underwater photograph, approx.30 mm TL, Funauki Bay, Iriomote-jima Island, Ryukyu Islands, Japan, 36 m depth © by KORECHIKA YANO, JAPAN


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Korechika Yano, Japan © by Korechika Yano

Eingestellt von robertbaur.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
8482 
AphiaID:
1042756 
Wissenschaftlich:
Trimma yoshinoi 
Umgangssprachlich:
Zwerggrundel 
Englisch:
Goby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Gobiidae (Familie) > Trimma (Gattung) > yoshinoi (Art) 
Erstbestimmung:
Suzuki, Yano & Senou, 2015 
Vorkommen:
Japan 
Größe:
bis zu 2.1cm 
Temperatur:
23°C - 27°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen) 
Aquarium:
~ 100 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Einfach 
Nachzucht:
Keine 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2015-06-11 08:19:06 

Haltungsinformationen

Trimma yoshinoi © by KORECHIKA YANO, JAPAN

Die Aufnahme stammt freundlicherweise von KORECHIKA YANO, JAPAN, wir danken herzlich für die Nutzung.

Trimma ist eine Gattung sehr kleiner Fische aus der Familie der Grundeln (Gobiidae). Die über 80 Arten dieser Gattung leben versteckt in den Korallenriffen des tropischen Indopazifiks.

Eine kleine Trimma-Grundel, die in der Regel allesamt einfach in der Haltung sind. Sie sind wenig empfindlich für Krankheiten und etablieren sich in der Regel schnell im Aquarium.
Man sollte sie nur nicht mit zu großen und robusten Fischen vergesellschaften, da man sie sonst kaum zu Gesicht bekommen würde.
Wunderbar für kleine Aquarien mit zartem Besatz geeignet.

Sie kommen allerdings meist eher als Beifang mit zu uns, da die Grundeln meist sehr klein sind, und oft nur von den Philippinen kommen.
Die Grundel erreicht nur 2,1 cm .

Die Grundel wurde 2004 beschrieben:
Winterbottom, R. and I.-S. Chen, 2004. Two new species of Trimma (Teleostei: Gobiidae) from the western Pacific Ocean. Raffles Bull. Zool. 11(Sup.):103-106. (Ref. 51083)

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Gobiidae (Family) > Gobiinae (Subfamily) > Trimma (Genus)

Trimma yoshinoi, a new gobiid fish from Japan (Perciformes: Gobiidae)
TOSHIYUKI SUZUKI

1 Kawanishi-midoridai Senior High School,
1–8 Kouyoudai, Kawanishi, Hyogo 666–0115, Japan

KORECHIKA YANO
Dive Service Yano, 537 Uehara, Taketomi-cho,
Okinawa 907-1541, Japan

HIROSHI SENOU
Kanagawa Prefectural Museum of Natural History,
499 Iryuda, Odawara, Kanagawa 250–0031, Japan

Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.

https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#

Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. Ocean Science Foundation (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Allgemein

Trimma yoshinoi, underwater photograph, approx.30 mm TL, Funauki Bay, Iriomote-jima Island, Ryukyu Islands, Japan, 36 m depth  © by KORECHIKA YANO, JAPAN
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