Haltungsinformationen
Winterbottom, R. & Pyle, R.L. (2022)
Trimma ist eine Gattung sehr kleiner Fische aus der Familie der Grundeln (Gobiidae). Die Arten dieser Gattung leben versteckt in den Korallenriffen des tropischen Indopazifiks.
Trimma-Grundeln, die in der Regel allesamt einfach in der Haltung sind. Sie sind wenig empfindlich für Krankheiten und etablieren sich in der Regel schnell im Aquarium.
Während die meisten Trimma Grundeln so bei ca 15 - 25 Metern gefunden werden, stammt diese allerdings aus dem Tiefwasserbereich von ca. 116 Metern.
Man sollte Trimmas nur nicht mit zu großen und robusten Fischen vergesellschaften, da man sie sonst kaum zu Gesicht bekommen würde.
Trimma Arten sind meist wunderbar für kleine Aquarien mit zartem Besatz geeignet wobei diese hier auch eher aus tieferen Bereichen kommt.
Sie kommen allerdings meist eher als Beifang mit zu uns, da die Grundeln meist sehr klein sind. Die Grundel erreicht nur 1,9 cm.
Die Futteraufnahme von Trimma Grundel ist in der Regel nicht schwer, sie fressen eigentlich alles recht schnell bei der Aquarienpflege. Man sollte nur die Größe beachten und ansprechend kleines Futter geben.
Die Grundel Trimma aturirii wurde erst 2022 von Winterbottom, R. & Pyle, R.L. beschrieben.
Citation: Winterbottom, R. & Pyle, R.L. (2022) A new species of Trimma (Teleostei: Gobiidae) from the deep
reefs of Vanuatu, western Pacific Ocean. Journal of the Ocean Science Foundation, 39, 2–8.
Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Gobiidae (Family) > Gobiinae (Subfamily) > Trimma (Genus)
Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.
https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#
Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






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