Haltungsinformationen
(Tomiyama, 1936)
Trimma macrophthalma kommt zu uns, wenn auch eher sehr selten.
Das Problem ist, nach wie vor, dass die kleinen Grundeln schlecht zu fangen sind, und sie erst seit zwei Jahren von uns gezielt angefragt werden.
So kann es noch eine Weile dauern bis die kleinen, 2 cm großen, Grundel in grösserer Stückzahl hier ankommen.
Liegt halt viel mit am Importeur :-).
Wie alle kleinen Grundeln sollte man sie nicht mit grossen Fischen vergesellschaften, da man sie sonst kaum zu Gesicht bekommt.
Sind sehr wendig, die Kleinen :-).
Kleine Fische stehen immer schnell auf der Beuteliste größere Raubfische, daher hat sich die Natur vielen Möglichkeiten "überlegt", die auch kleinen Fische eine Möglichkeit zum Leben und zur Fortpflanzung bieten:
- Schutz in der großen Masse (Schwarmbildung)
- Schutz durch Symbiose (See-Anemonenfische und Clownfische)
- Schutz durch Nachtaktivität
- Schutz durch Rückzug in Schutzflächen (Höhlen)
- Schutz durch Tarnung
- Schutz durch Mimkri
- Schutz durch Spezialisierung (wer frisst schon Putzerlippfische?)
- Schutz durch Rückzug in die Tiefsee
- Schutz durch Temperaturanpassung (Leben in heißen vulkanischen Regionen + thermischen Quellen)
- Schutz durch Gift
u.v.a.m.
Diese Grundel sucht ihren Schutz und ihr Biotop in Unterwasserhöhlen, dort nutzen die Tiere nahezu jede Fläche, siehe Grundel unter der Höhlendecke), um Futter zu suchen und Partnerschaften einzugehen.
Ein gezielter und regelmäßiger Import der Grundel ist nicht bekannt, uns liegen bislang auch keine Haltungsberichte aus Meerwasseraquarien vor.
Synoynm:
Eviota macrophthalma Tomiyama, 1936
Eviota macrophthalmus Tomiyama, 1936
Trimma macrophthalma (Tomiyama, 1936)
Trimma macrophthalmus (Tomiyama, 1936)
Classification: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Gobiidae (Family) > Gobiinae (Subfamily) > Trimma (Genus) > Trimma macrophthalmum (Species)
Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.
https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#
Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.
Trimma macrophthalma kommt zu uns, wenn auch eher sehr selten.
Das Problem ist, nach wie vor, dass die kleinen Grundeln schlecht zu fangen sind, und sie erst seit zwei Jahren von uns gezielt angefragt werden.
So kann es noch eine Weile dauern bis die kleinen, 2 cm großen, Grundel in grösserer Stückzahl hier ankommen.
Liegt halt viel mit am Importeur :-).
Wie alle kleinen Grundeln sollte man sie nicht mit grossen Fischen vergesellschaften, da man sie sonst kaum zu Gesicht bekommt.
Sind sehr wendig, die Kleinen :-).
Kleine Fische stehen immer schnell auf der Beuteliste größere Raubfische, daher hat sich die Natur vielen Möglichkeiten "überlegt", die auch kleinen Fische eine Möglichkeit zum Leben und zur Fortpflanzung bieten:
- Schutz in der großen Masse (Schwarmbildung)
- Schutz durch Symbiose (See-Anemonenfische und Clownfische)
- Schutz durch Nachtaktivität
- Schutz durch Rückzug in Schutzflächen (Höhlen)
- Schutz durch Tarnung
- Schutz durch Mimkri
- Schutz durch Spezialisierung (wer frisst schon Putzerlippfische?)
- Schutz durch Rückzug in die Tiefsee
- Schutz durch Temperaturanpassung (Leben in heißen vulkanischen Regionen + thermischen Quellen)
- Schutz durch Gift
u.v.a.m.
Diese Grundel sucht ihren Schutz und ihr Biotop in Unterwasserhöhlen, dort nutzen die Tiere nahezu jede Fläche, siehe Grundel unter der Höhlendecke), um Futter zu suchen und Partnerschaften einzugehen.
Ein gezielter und regelmäßiger Import der Grundel ist nicht bekannt, uns liegen bislang auch keine Haltungsberichte aus Meerwasseraquarien vor.
Synoynm:
Eviota macrophthalma Tomiyama, 1936
Eviota macrophthalmus Tomiyama, 1936
Trimma macrophthalma (Tomiyama, 1936)
Trimma macrophthalmus (Tomiyama, 1936)
Classification: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Gobiidae (Family) > Gobiinae (Subfamily) > Trimma (Genus) > Trimma macrophthalmum (Species)
Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.
https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#
Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!
Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?
Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:
- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?
- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?
- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?
- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?
- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?
- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?
- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?
- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?
- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)
Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.






Dr. John Ernest (Jack) Randall (†), Hawaii