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Trimma taylori Grundel

Trimma taylori wird umgangssprachlich oft als Grundel bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 100 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. Klaus M. Stiefel, Philippinen

Foto: Basdiot, Central Visayas, Philippinen


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Klaus M. Stiefel, Philippinen Copyright Klaus Stiefel

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
1640 
AphiaID:
219588 
Wissenschaftlich:
Trimma taylori 
Umgangssprachlich:
Grundel 
Englisch:
Cave Dwarfgoby, Yellow Cave Goby, Yellow Cavegoby 
Kategorie:
Grundeln 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Gobiidae (Familie) > Trimma (Gattung) > taylori (Art) 
Erstbestimmung:
Lobel, 1979 
Vorkommen:
Australien, Bali, Banggai-Inseln, Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), China, Djibouti, Eritrea, Fidschi, Flores, Französisch-Polynesien, Gesellschaftsinseln (Society Islands), Guam, Hawaii, Indonesien, Indopazifik, Japan, Jemen, Kokos-Keelinginseln, Komoren, Korea, Malaysia, Malediven, Maumere, Mayotte, Mikronesien, Neuguinea (Westneuguinea & Papua-Neuguinea), Neukaledonien, Nördliche Mariannen, Palau, Papua-Neuguinea, Philippinen, Queensland (Ost-Australien), Raja Ampat, Rotes Meer, Salomon-Inseln, Salomonen, Saudi-Arabien, Seychellen, Somalia, Spratly-Inseln, Sudan, Sulawesi, Taiwan, Timor-Leste, Togian-Inseln, Tonga, Vanuatu, Weihnachtsinsel, West-Australien 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
20 - 50 Meter 
Habitate:
Riffspalten, Unterwasserhöhlen 
Größe:
bis zu 2cm 
Temperatur:
24.6°C - 28.5°C 
Futter:
Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flockenfutter, Lebendfutter, Lobstereier, Staubfutter, Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 100 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2023-11-24 19:52:04 

Haltungsinformationen

Eine kleine Grundel, die ich im Handel noch nicht entdecken konnte, wohl aber eine sehr ähnlich aussehende Art.
Das muss aber nichts heißen.

Rein von der Verbreitung her sind Fänge schon wahrscheinlich.
Und es gibt auch Meldungen vom Roten Meer, wo sie vorkommen soll.

Wie alle kleinen Grundeln fühlen sie sich in einem Korallenaquarium (mit Algen) wohl, wenn keine größeren und schnell schwimmenden Fische mit beigesetzt werden.

Ein sequentieller Hermaphrodit mit Protandrie (Geschlechtsumwandlung von männlich zu weiblich)

Eher etwas für ein spezielles Grundelaquarium.

Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.

https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#

Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.


Bilder

Allgemein

Foto:  Basdiot, Central Visayas, Philippinen
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Copyright Richard & Mary Field, Saudi Arabia, Jeddah
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Copyright J.E. Randall, Indonesia,Indonesia, Batuata
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Copyright J.E. Randall, Indonesia,Indonesia, Batuata
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