Haltungsinformationen
Haliotis asinina Linnaeus, 1758
Haliotis oder Abalone genannt, sind Schnecken aus der Familie der Haliotidae. Sie kommen in fast allen warmen Meeren vor, bis auf den Westatlantik. Sie haben die Form einer Ohrmuschel und besitzen eine perlmuttreiche Schale, die einer Muschel ähnelt. Man nennt sie deshalb auch Irismuschel.
Werden in Ostasien leider als Spezialität angesehen, was ihren Bestand in Gefahr gebracht hat. Weltweit gibt es bis über 100 Arten der Haliotis. Haliotis-Arten leben im Flachwasser unter Steinen und leben dabei von Algen bzw mikroskopisch kleinsten Algen.
Sie kommen nicht selten mit lebenden Steinen ins heimische Aquarium. Nachtaktiv bzw. bei Eingewöhnung kann es schon mal sein, dass sie im Schatten zu entdecken ist. Allen Seeohren gleich sind die Öffnungen (kleine Löcher) entlang des Gehäuserandes.
Typuslokalität zur Beschreibung von Haliotis asinina ist Amboina, eine indonesische Insel in den Molukken (Ambon).
Beschreibung Haliotis asinina: Die Schale ist dünn, länglich-eiförmig mit einem leicht hervorstehenden Gewinde. Die äußere Lippe ist in der Mitte leicht gewellt. Die Außenfläche ist fast glatt. Die Löcher sind eiförmig und schließen fast bündig mit der Schalenoberfläche ab, die letzten 5 bis 7 Löcher sind offen.
Färbung: Die Schale ist glänzend olivgrün oder braun mit mehreren dreieckigen Flecken in hellgrün oder creme. Die Innenseite des Gehäuses schimmert stark.Der außergewöhnlich große grüne Mantel bedecht die Schale fast vollständig, sodass es im Gegensatz zu anderen Arten frei von Krustenbildung ist.
Haliotis asinina wird in Südostasien aufgrund ihres Gehäuses und des großen, fleischigen Tieres aktiv gesammelt.
Haliotis asinina kommt im Gezeitenbereich auf Korallen vor. Sie ist eine häufige Art, bildet aber keine dichten Populationen.
Die Art ist sehr nachtaktiv und weidet auf lebenden Korallen Algen ab.
Haliotis asinina ist gemäß WoRMS Wirt folgender Parasiten:
Allopodocotyle heronensis Downie & Cribb, 2011, endoparasitic
Panaietis bobocephala Uyeno, 2019, ectoparasitic
Achtung
Aufgrund der Aktivität der Haliotis, benötigen die Strömungspumpen zwingend einen Schutz, damit die Tiere nicht angesaugt werden. Da sie sich nicht mehr befreien können, würden Sie dann verenden. Der Kamm am Ablaufschacht stellt für die Schnecke auch kein Hindernis dar und wird einfach überwunden und kann dann ein Ablaufrohr verstopfen.
Vergesellschaftung
Die Meerohren sind eigentlich Nachtaktiv, sind nach der Eingewöhnung dann auch tagsüber im Schattenbereich zu entdecken. Sie können zusammen mit Lysmata Garnelen gepflegt werden, allerdings muss für die Garnelen genügend Futter zur Verfügung stehen, sonst könnten sie angegriffen werden.
Nicht geeignet sind Seesterne, große Einsiedlerkrebse und große Lippfische.
Futter
Die $lat ist ein Aufwuchsfresser und lebt von Algen bzw. mikroskopisch kleinen Algen, frisst aber auch Blattalgen. Ist kein Algenaufwuchs mehr vorhanden, dann ist die Schnecke auch tagsüber auf Nahrungssuche unterwegs. Norialgen oder Kopfsalat sollten dann angeboten werden.
Geschlecht und Laichvorgang
Die Abalone $lat ist getrenngeschlechtlich. Beide Geschlechter geben ihre Keimzellen ins Freiwasser von erhöhter Position aus frei. Achtung, dabei kann der Abschäumer überfordert werden.
Die Gonadenfarbe bestimmt das Geschlecht
grün ist weiblich
gelblich/creme ist männlich
Synonyme:
Deridobranchus argus Ehrenberg, 1831 · unaccepted > junior subjective synonym
Haliotis asinum Donovan, 1808 · unaccepted
Haliotis oder Abalone genannt, sind Schnecken aus der Familie der Haliotidae. Sie kommen in fast allen warmen Meeren vor, bis auf den Westatlantik. Sie haben die Form einer Ohrmuschel und besitzen eine perlmuttreiche Schale, die einer Muschel ähnelt. Man nennt sie deshalb auch Irismuschel.
Werden in Ostasien leider als Spezialität angesehen, was ihren Bestand in Gefahr gebracht hat. Weltweit gibt es bis über 100 Arten der Haliotis. Haliotis-Arten leben im Flachwasser unter Steinen und leben dabei von Algen bzw mikroskopisch kleinsten Algen.
Sie kommen nicht selten mit lebenden Steinen ins heimische Aquarium. Nachtaktiv bzw. bei Eingewöhnung kann es schon mal sein, dass sie im Schatten zu entdecken ist. Allen Seeohren gleich sind die Öffnungen (kleine Löcher) entlang des Gehäuserandes.
Typuslokalität zur Beschreibung von Haliotis asinina ist Amboina, eine indonesische Insel in den Molukken (Ambon).
Beschreibung Haliotis asinina: Die Schale ist dünn, länglich-eiförmig mit einem leicht hervorstehenden Gewinde. Die äußere Lippe ist in der Mitte leicht gewellt. Die Außenfläche ist fast glatt. Die Löcher sind eiförmig und schließen fast bündig mit der Schalenoberfläche ab, die letzten 5 bis 7 Löcher sind offen.
Färbung: Die Schale ist glänzend olivgrün oder braun mit mehreren dreieckigen Flecken in hellgrün oder creme. Die Innenseite des Gehäuses schimmert stark.Der außergewöhnlich große grüne Mantel bedecht die Schale fast vollständig, sodass es im Gegensatz zu anderen Arten frei von Krustenbildung ist.
Haliotis asinina wird in Südostasien aufgrund ihres Gehäuses und des großen, fleischigen Tieres aktiv gesammelt.
Haliotis asinina kommt im Gezeitenbereich auf Korallen vor. Sie ist eine häufige Art, bildet aber keine dichten Populationen.
Die Art ist sehr nachtaktiv und weidet auf lebenden Korallen Algen ab.
Haliotis asinina ist gemäß WoRMS Wirt folgender Parasiten:
Allopodocotyle heronensis Downie & Cribb, 2011, endoparasitic
Panaietis bobocephala Uyeno, 2019, ectoparasitic
Achtung
Aufgrund der Aktivität der Haliotis, benötigen die Strömungspumpen zwingend einen Schutz, damit die Tiere nicht angesaugt werden. Da sie sich nicht mehr befreien können, würden Sie dann verenden. Der Kamm am Ablaufschacht stellt für die Schnecke auch kein Hindernis dar und wird einfach überwunden und kann dann ein Ablaufrohr verstopfen.
Vergesellschaftung
Die Meerohren sind eigentlich Nachtaktiv, sind nach der Eingewöhnung dann auch tagsüber im Schattenbereich zu entdecken. Sie können zusammen mit Lysmata Garnelen gepflegt werden, allerdings muss für die Garnelen genügend Futter zur Verfügung stehen, sonst könnten sie angegriffen werden.
Nicht geeignet sind Seesterne, große Einsiedlerkrebse und große Lippfische.
Futter
Die $lat ist ein Aufwuchsfresser und lebt von Algen bzw. mikroskopisch kleinen Algen, frisst aber auch Blattalgen. Ist kein Algenaufwuchs mehr vorhanden, dann ist die Schnecke auch tagsüber auf Nahrungssuche unterwegs. Norialgen oder Kopfsalat sollten dann angeboten werden.
Geschlecht und Laichvorgang
Die Abalone $lat ist getrenngeschlechtlich. Beide Geschlechter geben ihre Keimzellen ins Freiwasser von erhöhter Position aus frei. Achtung, dabei kann der Abschäumer überfordert werden.
Die Gonadenfarbe bestimmt das Geschlecht
grün ist weiblich
gelblich/creme ist männlich
Synonyme:
Deridobranchus argus Ehrenberg, 1831 · unaccepted > junior subjective synonym
Haliotis asinum Donovan, 1808 · unaccepted






Dan Schofield, UK


