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Siganus magnificus Andamanen Fuchsgesicht

Siganus magnificus wird umgangssprachlich oft als Andamanen Fuchsgesicht bezeichnet. Haltung im Aquarium: Kein Anfängertier. Es wird ein Aquarium von mindestens 1000 Liter empfohlen. Giftigkeit: Besitzt ein gesundheitsschädliches Gift.


Profilbild Urheber robertbaur

Siganus magnificus - Kaninchenfisch

Siganus magnificus - Kaninchenfisch


Eingestellt von robertbaur.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
355 
AphiaID:
273917 
Wissenschaftlich:
Siganus magnificus 
Umgangssprachlich:
Andamanen Fuchsgesicht 
Englisch:
Magnificent Rabbitfish, Andaman Fox-face, Spinefoot 
Kategorie:
Kaninchenfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Siganidae (Familie) > Siganus (Gattung) > magnificus (Art) 
Erstbestimmung:
(Burgess, ), 1977 
Vorkommen:
Andamanen und Nikobaren, Indischer Ozean, Indonesien, Myanmar (ehem. Birma), Thailand 
Meerestiefe:
2 - 30 Meter 
Größe:
17 cm - 18 cm 
Temperatur:
28,2°C - 29,2°C 
Futter:
Algen , Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Flockenfutter, Frostfutter (große Sorten), Invertebraten (Wirbellose), Kopfsalat, Korallen(polypen) = korallivor, Krill (Euphausiidae), Löwenzahn, Mysis (Schwebegarnelen), Nori-Algen 
Aquarium:
~ 1000 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Kein Anfängertier 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Besitzt ein gesundheitsschädliches Gift 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-04-17 08:05:12 

Gift

Dies ist ein allgemeiner Hinweis!
Siganus magnificus besitzt / enthält ein gesundheitsschädliches Gift.
In der Regel geht von Tieren mit einem gesundheitsschädlichen Gift im normalen Aquarieaner-Alltag keine Lebensgefahr aus. Lesen Sie die Nachfolgenden Haltungsinformationen und Kommentare von Aquarianern die Siganus magnificus bereits in ihrem Aquarium halten, um ein besseres Bild über die mögliche Gefahr zu erhalten. Bitte seien Sie im Umgang mit Siganus magnificus aber dennoch immer vorsichtig. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte.
Wenn Sie den Verdacht haben, mit dem Gift in Kontakt gekommen zu sein, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder den Giftnotruf.
Die Telefonnummer des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: Giftinformationszentrum-Nord
Übersicht Europa: European Association of Poisons Centres and Clinical Toxicologists

Haltungsinformationen

(Burgess, 1977)

Jungfische von Siganus magnificus kommen mit recht wenig Platz aus, wohingegen ältere Tiere viel Schwimmraum und sehr sauberes Wasser brauchen.

Mitunter ein recht wehrhafter Fisch, der aber keinerlei Probleme hat, mit anderen, größeren Arten, wie Doktoren etc., vergesellschaftet zu werden.

Wie alle Kaninchenfische hat auch er giftige Flossenstacheln. Deshalb sollte man ihn auch nicht mit der Hand fangen........

Kaninchenfische haben giftige Rückenstachel, die Verletzungen, die sich der Aquarianer dadurch zuziehen kann, sind zwar sehr schmerzhaft, aber nicht tödlich. Auch die Giftzentrale in München stuft Kaninchenfische eher als mindergiftig ein.

Zum Zeitpunkt der Erstellung des Eintrages ein eher seltener eingeführter Fisch, der sich in einem Becken mit Algen sehr wohl fühlt.

Ernährung: Algenkost( Salat, Spinat, Nori und auch Banane )sowie Brine Shrimps, Mysis und Krill fein .

Völlig friedlicher, sogar sehr anhänglicher Fisch, der sich auch gern mit anderen Fischen in Gesellschaft aufhält. Selbst der Pfleger wird gern erkannt und das Fuchsgesicht schwimmt zwischen den Händen, wenn man im Aquarium arbeitet.

Es sollte auch immer etwas feiner Korallensand im Aquarium sein,die Tiere nehmen Sand gerne zur Unterstützung der Verdauung auf.

Achtung
Bei dieser Fischart sind einzelne oder mehrere Flossenstrahlen mit Stacheln versehen die den Giftstoff injizieren. Die Wirkung der Gifte kann von einfacher Übelkeit bis zum Tod des Verletzten führen.

Das Fangen und oder Hantieren im Aquarium bei dieser Fischart sollte mit äußester Vorsicht erfolgen.

Verletzungen des Pfleger sind sehr schmerzhaft, aber nicht tödlich. Die Giftzentrale in München stuft Kaninchenfische eher als mindergiftig ein.

Gesetzliche Vorgaben zur Haltung
Bitte prüfen Sie vor dem Kauf eines Kaninchenfisches, ob die Haltung in Ihrem Bundesland erlaubt ist.
Sie finden diese Information in dem jeweils gültigen Gefahrtiergesetz Ihres Bundeslandes.

Stand 2021 aktuellste Version (Kontrolle 04/2023)
Übersicht zu den einzelnen Bundesländern
https://www.aspe-institut.de/downloads.php

Aufgrund fehlender Untersuchungen in der Umgebung der Andamanen und Nikobaren kann sich diese Art durchaus weiter nach Westen erstrecken als bisher bekannt (G. Allen pers. Comm. 2009).

Synonym:
Lo magnificus Burgess, 1977

Systematik: Biota > Animalia (Kingdom) > Chordata (Phylum) > Vertebrata (Subphylum) > Gnathostomata (Superclass) > Pisces (Superclass) > Actinopterygii (Class) > Perciformes (Order) > Siganidae (Family) > Siganus (Genus)

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. Flickr Homepage LemonTeaYK (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  3. Hippocampus Bildarchiv (de) (Archive.org). Abgerufen am 07.08.2020.
  4. IUCN Red List of Threatened Species (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  5. Video youtube (de). Abgerufen am 24.10.2020.



Bilder

Paar


Allgemein

Siganus magnificus
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Siganus magnificus - Kaninchenfisch
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Erfahrungsaustausch

am 16.04.26#12
Leider sind Beiträge hier nicht mehr zu berarbeiten - sehr eigenartig!

Ich habe ein "Paar" der Andamanen Fuchsgesichter seit 1 1/2 Jahren. Gekauft habe ich sie in Große S und sie haben sich rasch mit den Scopas angefreundet. Gemeinsam waren sie zu der Zeit wenig unterwegs und nach etwa 2 Monaten gab es richtig Krach. Ich dachte schon, jetzt müsste ich für die wahnwitzige Idee von Paarhaltung büßen. Aber es wurde keiner sichtbar verletzt - das unterlegene Tier verkroch sich in Tarnfärbung hinter den Einströmer ... aber bei der Fütterung waren beide frisch und munter immer dabei, ohne Zoff. Das ging ein paar Tage so, dann war alles ruhig.

Dann war etwa 1 Jahr Friede und die beiden immer mehr zusammen unterwegs. Natürlich große Erleichterung, dass es doch ein Paar ist.

Ziemlich genau 1 Jahr später gab es wieder Streit, und nach etwa 2 Monaten erneut. Das dominantere Tier jagte abends das unterlegene durchs Becken. Dieses in Tarnfärbung wieder hinter sämtlichen Einströmern und fäng immer nach wenigen Minuten an Luftblasen einzusaugen und abzugeben. Erregt natürlich damit die Aufme4ksamkeit des anderen und die turbulente Jagt mit jeder Menge herumgesprizte geht weiter ... . Morgens ist alles wieder völlig okay, beide fressen friedlich gemeinsam. Wenige Tage dannach wieder das selbe Theater - 3 x in Summe.

Aber jetzt herrscht seit über 3 Monaten wieder Friede. Die Fuchsgesichter sind und waren immer gut genährt. Mittlerweile betteln sie auch ständig um Futter.

Was mir jedoch auffällt ist, dass das etwas schlankere, unterlegenere Tier auf beiden Stirnseiten helle, etwa 5 mm im Durchmesser große Flecken zeigt. Lt. KI sollte das kein Geschlechtsunterschied sein, sondern eher auf Stress hindeuten .... . Es ist somit zu überlegen, sich schweren Herzens zum Wohl der Tiere von einem zu trennen.
am 16.04.26#11

am 06.03.21#10
Müsste meinen abgeben, da er lps liebte, ist bei mir bis 22 cm gewachsen,

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