Haltungsinformationen
Trapania mechineaui Lam & A. Valdés, 2026
Mitglieder der Gattung Trapania sind Nahrungsspezialisten. Sie ernähren sich von Kamptozoen (Entoprocta, auch Kamptozoa), die Kelchwürmer oder auch Kelchtiere genannt werden. Diese Würmer sind ein Tierstamm mit etwa 250 Arten. Sie leben im Wasser als sessile Filtrierer auf Schwämmen, Algen und anderen Organismen und werden 0,5 bis 5 Millimeter lang.
Charakteristische Merkmale der Gattung Trapania sind ein weicher, länglicher Körper, keine ausgeprägte Mantelkante, zwei Paar gebogene dorsaler Seitenfortsätze, nicht einziehbare Kiemen und Rhinophoren ohne Taschen.
Im Jahr 2026 untersuchte eine Studie die Gattung Trapania in den Gewässern rund um Neukaledonien. Insgesamt wurden 13 Arten behandelt und fünf neue Arten wissenschaftlich erstbeschrieben, darunter Trapania mechineaui.
Die fünf in 2026 aus Neukaledonien neu beschriebenen Trapania Arten sind:
Trapania bourdili Lam & A. Valdés, 2026
Trapania joannotae Lam & A. Valdés, 2026
Trapania mechineaui Lam & A. Valdés, 2026
Trapania rocherensis Lam & A. Valdés, 2026
Trapania rollandi Lam & A. Valdés, 2026
Typuslokalität zur Beschreibung von Trapania mechineaui ist Neukaledonien, Île aux Canards, Nouméa, Neukaledonien, in 0 m Tiefe. Die Typusserie stammt von verschiedenen Fundorten in ganz Neukaledonien, darunter Nouméa, Koumac, Ouvéa, Île Ste-Marie, Woodin und Chenal Ouémo. Der Artname "mechineaui" ehrt Olivier Mechineau aus Nouméa, in Anerkennung seiner Sammeltätigkeit während der „Quinzaine des Nudibranches“-Expeditionen sowie seiner Unterstützung und Hilfe bei der Feldarbeit.
Der Körper ist langgestreckt und schlank; die konservierten Exemplare der Typusserie messen 2–7 mm in der Länge. Die Mundtentakel sind lang und tentakelartig; die Propodialtentakel sind kurz und konisch, deutlich kürzer als die Mundtentakel. Die Anhänge außerhalb der Rhinophoren und Kiemen sind kurz, zum Körper hin gebogen und von ähnlicher Größe. Das hintere Fußende ist langgestreckt und läuft in einem konischen Schwanz aus. Die Rhinophoren sind langgestreckt und besitzen verdickte Endstücke (Keulen) mit 7–9 Lamellen sowie schmalen Spitzen. Die Kieme besteht aus drei dreifach gefiederten Blättern.
Die Grundfarbe des Körpers ist undurchsichtig weiß. Einige Exemplare weisen zahlreiche unregelmäßige dunkelbraune Flecken sowie ein dunkel rotbraunes Querband am vorderen Kopfbereich auf. Die Mundtentakel sind dunkel rotbraun, bei einigen Exemplaren mit leuchtend blauen, ovalen Flecken nahe den Spitzen; die Propodialtentakel sind dunkelgrau. Die Anhänge außerhalb der Rhinophoren und Kiemen sind weiß, bei einigen Exemplaren mit wenigen unregelmäßigen dunkelbraunen Flecken. Die Rhinophorenstiele sind durchscheinend grau mit zahlreichen winzigen dunkelbraunen Punkten; die Keulen sind cremefarben bis blassbraun mit unregelmäßiger brauner und blauer Pigmentierung, wobei die Lamellen rot gerandet sind. Die Kiemenblätter sind cremefarben mit roten Spindeln (Rachis), bisweilen mit unregelmäßiger hellblauer Pigmentierung. Das hintere Fußende hat dieselbe Farbe wie der übrige Körper.
Trapania mechineaui ist hinsichtlich ihrer äußeren Morphologie und allgemeinen Färbung kaum von Trapania gibbera zu unterscheiden. Beide besitzen einen langgestreckten, durchscheinend weißen Körper mit unregelmäßigen dunkelbraunen Flecken sowie einem Querband am vorderen Rand des Kopfes. Als äußerer Unterschied wird in der Originalbeschreibung angeführt, dass der Körper von Trapania gibbera rein weiß ist, während die meisten Exemplare von Trapania mechineaui mit unregelmäßigen braunen Pigmenten gesprenkelt sind. Molekulargenetische Analysen identifizieren die beiden als klar voneinander getrennte Schwesterarten.
Äußerlich ähnelt sie zudem Trapania vitta und Trapania aurata, die ebenfalls einen überwiegend weißen Körper aufweisen; allerdings weisen diese beiden Arten gelbe Pigmentierung an den Körperanhängen auf, die hier fehlt.
Da es sich um eine neu Art handelt, die erst im Jahr 2026 beschrieben wurde, ist das Paper leider noch nicht öffentlich zugängig. Wir werden zu gegebener zeit, den Artikel ergänzen.
Mitglieder der Gattung Trapania sind Nahrungsspezialisten. Sie ernähren sich von Kamptozoen (Entoprocta, auch Kamptozoa), die Kelchwürmer oder auch Kelchtiere genannt werden. Diese Würmer sind ein Tierstamm mit etwa 250 Arten. Sie leben im Wasser als sessile Filtrierer auf Schwämmen, Algen und anderen Organismen und werden 0,5 bis 5 Millimeter lang.
Charakteristische Merkmale der Gattung Trapania sind ein weicher, länglicher Körper, keine ausgeprägte Mantelkante, zwei Paar gebogene dorsaler Seitenfortsätze, nicht einziehbare Kiemen und Rhinophoren ohne Taschen.
Im Jahr 2026 untersuchte eine Studie die Gattung Trapania in den Gewässern rund um Neukaledonien. Insgesamt wurden 13 Arten behandelt und fünf neue Arten wissenschaftlich erstbeschrieben, darunter Trapania mechineaui.
Die fünf in 2026 aus Neukaledonien neu beschriebenen Trapania Arten sind:
Trapania bourdili Lam & A. Valdés, 2026
Trapania joannotae Lam & A. Valdés, 2026
Trapania mechineaui Lam & A. Valdés, 2026
Trapania rocherensis Lam & A. Valdés, 2026
Trapania rollandi Lam & A. Valdés, 2026
Typuslokalität zur Beschreibung von Trapania mechineaui ist Neukaledonien, Île aux Canards, Nouméa, Neukaledonien, in 0 m Tiefe. Die Typusserie stammt von verschiedenen Fundorten in ganz Neukaledonien, darunter Nouméa, Koumac, Ouvéa, Île Ste-Marie, Woodin und Chenal Ouémo. Der Artname "mechineaui" ehrt Olivier Mechineau aus Nouméa, in Anerkennung seiner Sammeltätigkeit während der „Quinzaine des Nudibranches“-Expeditionen sowie seiner Unterstützung und Hilfe bei der Feldarbeit.
Der Körper ist langgestreckt und schlank; die konservierten Exemplare der Typusserie messen 2–7 mm in der Länge. Die Mundtentakel sind lang und tentakelartig; die Propodialtentakel sind kurz und konisch, deutlich kürzer als die Mundtentakel. Die Anhänge außerhalb der Rhinophoren und Kiemen sind kurz, zum Körper hin gebogen und von ähnlicher Größe. Das hintere Fußende ist langgestreckt und läuft in einem konischen Schwanz aus. Die Rhinophoren sind langgestreckt und besitzen verdickte Endstücke (Keulen) mit 7–9 Lamellen sowie schmalen Spitzen. Die Kieme besteht aus drei dreifach gefiederten Blättern.
Die Grundfarbe des Körpers ist undurchsichtig weiß. Einige Exemplare weisen zahlreiche unregelmäßige dunkelbraune Flecken sowie ein dunkel rotbraunes Querband am vorderen Kopfbereich auf. Die Mundtentakel sind dunkel rotbraun, bei einigen Exemplaren mit leuchtend blauen, ovalen Flecken nahe den Spitzen; die Propodialtentakel sind dunkelgrau. Die Anhänge außerhalb der Rhinophoren und Kiemen sind weiß, bei einigen Exemplaren mit wenigen unregelmäßigen dunkelbraunen Flecken. Die Rhinophorenstiele sind durchscheinend grau mit zahlreichen winzigen dunkelbraunen Punkten; die Keulen sind cremefarben bis blassbraun mit unregelmäßiger brauner und blauer Pigmentierung, wobei die Lamellen rot gerandet sind. Die Kiemenblätter sind cremefarben mit roten Spindeln (Rachis), bisweilen mit unregelmäßiger hellblauer Pigmentierung. Das hintere Fußende hat dieselbe Farbe wie der übrige Körper.
Trapania mechineaui ist hinsichtlich ihrer äußeren Morphologie und allgemeinen Färbung kaum von Trapania gibbera zu unterscheiden. Beide besitzen einen langgestreckten, durchscheinend weißen Körper mit unregelmäßigen dunkelbraunen Flecken sowie einem Querband am vorderen Rand des Kopfes. Als äußerer Unterschied wird in der Originalbeschreibung angeführt, dass der Körper von Trapania gibbera rein weiß ist, während die meisten Exemplare von Trapania mechineaui mit unregelmäßigen braunen Pigmenten gesprenkelt sind. Molekulargenetische Analysen identifizieren die beiden als klar voneinander getrennte Schwesterarten.
Äußerlich ähnelt sie zudem Trapania vitta und Trapania aurata, die ebenfalls einen überwiegend weißen Körper aufweisen; allerdings weisen diese beiden Arten gelbe Pigmentierung an den Körperanhängen auf, die hier fehlt.
Da es sich um eine neu Art handelt, die erst im Jahr 2026 beschrieben wurde, ist das Paper leider noch nicht öffentlich zugängig. Wir werden zu gegebener zeit, den Artikel ergänzen.






Bas Johan