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Caulerpa prolifera Kriechsprossalge, Blatt-Caulerpa

Caulerpa prolifera wird umgangssprachlich oft als Kriechsprossalge, Blatt-Caulerpa bezeichnet. Haltung im Aquarium: Sehr einfach. Es wird ein Aquarium von mindestens 112 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Martin Strich

Caulerpa prolifera




Eingestellt von Martin Strich.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
1121 
AphiaID:
144471 
Wissenschaftlich:
Caulerpa prolifera 
Umgangssprachlich:
Kriechsprossalge, Blatt-Caulerpa 
Englisch:
Leafy Caulerpa 
Kategorie:
Grünalgen 
Stammbaum:
Plantae (Reich) > Chlorophyta (Stamm) > Ulvophyceae (Klasse) > Bryopsidales (Ordnung) > Caulerpaceae (Familie) > Caulerpa (Gattung) > prolifera (Art) 
Erstbestimmung:
(Forsskål) J.V.Lamouroux, 1809 
Vorkommen:
Adria (Mittelmeer), Ägypten, Algerien, Amerikanische Jungferninseln, Bahamas, Barbados, Bermuda, Brasilien, Britische Jungferninseln, Europäische Gewässer, Fidschi, Golf von Mexiko, Indischer Ozean, Israel, Jamaika, Kanarische Inseln, Kapverdische Inseln, Karibik, Kolumbien, Kuba, Madeira, Marokko, Martinique, Mittelmeer, Nord-Atlantik, Panama, Philippinen, Puerto Rico, Sansibar, Schwarzes Meer, Sint Eustatius und Saba, Spanien, Tansania, Tunesien, USA, Venezuela 
Meerestiefe:
2 - 50 Meter 
Größe:
bis zu 15cm 
Temperatur:
13°C - 27°C 
Futter:
Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 112 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Sehr einfach 
Nachzucht:
Einfache Nachzucht möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-12-30 21:59:24 

Nachzuchten

Caulerpa prolifera lässt sich gut züchten. Im Handel sind Nachzuchten verfügbar. Wenn Sie Interesse an Caulerpa prolifera haben, fragen Sie bitte Ihren Händler nach einem Nachzuchtier anstelle eines Wildfangs. Sie helfen so die natürlichen Bestände zu schützen.

Haltungsinformationen

Caulerpa prolifera (Forsskål) J.V.Lamouroux, 1809

Caulerpa sind Grünalgen aus der Familie der Caulerpaceae . Sie sind ungewöhnlich, weil sie nur aus einer Zelle mit vielen Kernen bestehen und damit zu den größten Einzelzellen der Welt gehören. Eine Art im Mittelmeer kann einen mehr als 3 Meter langen Stolon mit bis zu 200 Wedeln haben. Diese Art kann von Zeit zu Zeit invasiv sein.

In Bezug auf die Kriechgewohnheit seiner Stiele bedeutet der Name "stehendes Kriechen", vom altgriechischen Kaul ( "Stiel") und Herpes ("Kriechen").

Eine häufige vorkommende höhere Algenart, die oft aus lebenden Steinen eingebracht wird. Wir halten Sie im Schlammfilter als Algenart. Schnellwüchsig, leicht im Zaum zu halten, da nicht so verzweigt wachsend. Je mehr Licht sie hat, desto besser wächst sie.

Synonyme:
Caulerpa ocellata Lamouroux, 1809 (synonym)
Fucus prolifer Forsskål, 1775

Unterarten (3):
prolifera f. obovata (J.Agardh) Weber Bosse, 1898
Forma Caulerpa prolifera f. zosterifolia Børgesen, 1907

Variety Caulerpa prolifera var. obovata J.Agardh, 1873 accepted as Caulerpa prolifera f. obovata (J.Agardh) Weber Bosse, 1898

Weiterführende Links

  1. Algae Base (en). Abgerufen am 19.08.2020.
  2. SeaLifeBase (multi). Abgerufen am 19.08.2020.
  3. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 19.08.2020.

Stockliste




Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

am 15.10.10#9
mmmh, das Mittelmeer kommt im Winter aber nur auf minimal 10 Grad und hier geht es um die Haltung (Wachstum) und nicht um Überlebenstemperaturen, oder ?
18-30 Grad als Kompromißvorschlag :).
am 15.10.10#8
Die angegebene Temperatur stimmt einfach mal überhaupt gar nicht^^ Denn mittlerweile hat sie auch das Mittelmeer als Siedlungsraum entdeckt und zerstört dort zusammen mit 2 weiteren Caulerpa arten die Nautilusgraswiesen erstickt... Daher würde ich die Temperatur mit 4°C als Untergrenze ansetzten!
am 25.05.09#7
Diese Alge wird meiner Meinung nach definitiv NIE zur Pest. Sie lässt sich ohne Probleme von allen Steinen entfernen und Rückstände (Wie z.B.Rhizoide, oder Blattreste) wachsen nicht nach.

Das Einzige, was ich feststellen musste, ist, dass der Lebenszyklus der Alge bei stark erhöhtem PO4
&NO3 gehalt immer kürzer wird.
Blätter, die schon leicht glasig sind, sollten deswegen schnellstmöglich entwernd werden, sonst hat man die Pampe wieder im Becken^^



Wer sich also eine Makroalge zur Nährstofftilgung einsetzen will, aber keine Lust auf die grüne Pest (Z.B.: C.Taxifolia) hat, der sollte hier richtig sein.

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