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Caulerpa chemnitzia Kriechsprossalge

Caulerpa chemnitzia wird umgangssprachlich oft als Kriechsprossalge bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 50 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber BioTaucher

Kriechsprossalge, Caulerpa chemnitzia

Aufgenommen in Raja Ampat, 04/2011


Eingestellt von BioTaucher.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
1051 
AphiaID:
700395 
Wissenschaftlich:
Caulerpa chemnitzia 
Umgangssprachlich:
Kriechsprossalge 
Englisch:
Parasol Seaweed 
Kategorie:
Grünalgen 
Stammbaum:
Plantae (Reich) > Chlorophyta (Stamm) > Ulvophyceae (Klasse) > Bryopsidales (Ordnung) > Caulerpaceae (Familie) > Caulerpa (Gattung) > chemnitzia (Art) 
Erstbestimmung:
(Esper) J.V.Lamououx, 1809 
Vorkommen:
Amerikanisch-Samoa, Andamanensee, Australien, Bangladesch, Belize, Bermuda, Brasilien, Chagos-Archipel (Britisches Territorium im Indischen Ozean), China, Equador, Fidschi, Galápagos-Inseln, Golf von Mexiko, Golf von Oman / Oman, Hawaii, Indien, Indischer Ozean, Indonesien, Indopazifik, Iran, Jemen, Kanarische Inseln, Karibik, Kenia, Komoren, La Réunion, Lord-Howe-Insel, Madagaskar, Malediven, Marshallinseln, Mauritius, Mayotte, Mikronesien, Ost-Afrika, Ost-Atlantik, Pakistan, Palau, Philippinen, Salomon-Inseln, Salomonen, Senegal, Seychellen, Singapur, Somalia, Sri Lanka, Süd-Afrika, Süd-Amerika, Tansania, Thailand, Trinidad und Tobago, USA, Vietnam, Weihnachtsinsel, West-Afrika, West-Atlantik, West-Pazifik, Westlicher Indischer Ozean, Zentral-Pazifik, Zirkumtropisch 
Meerestiefe:
3 - 6 Meter 
Größe:
bis zu 5cm 
Temperatur:
°C - 29°C 
Futter:
Zooxanthellen / Licht 
Aquarium:
~ 50 Liter 
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Einfache Nachzucht möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-02-21 18:18:11 

Nachzuchten

Caulerpa chemnitzia lässt sich gut züchten. Im Handel sind Nachzuchten verfügbar. Wenn Sie Interesse an Caulerpa chemnitzia haben, fragen Sie bitte Ihren Händler nach einem Nachzuchtier anstelle eines Wildfangs. Sie helfen so die natürlichen Bestände zu schützen.

Haltungsinformationen

Caulerpa chemnitzia (Esper) J.V.Lamouroux, 1809

Caulerpa sind Grünalgen aus der Familie der Caulerpaceae . Sie sind ungewöhnlich, weil sie nur aus einer Zelle mit vielen Kernen bestehen und damit zu den größten Einzelzellen der Welt gehören. Eine Art im Mittelmeer kann einen mehr als 3 Meter langen Stolon mit bis zu 200 Wedeln haben. Diese Art kann von Zeit zu Zeit invasiv sein.

In Bezug auf die Kriechgewohnheit seiner Stiele bedeutet der Name "stehendes Kriechen", vom altgriechischen Kaul ( "Stiel") und Herpes ("Kriechen").

Ebenfalls eine Algenart, die seltener in den Heimaquarien zu finden ist. Wächst, wie die meisten Arten, aus lebenden Steinen ganz hervorragend und lässt sich dabei aber nicht gut im Zaum halten und schwer ausdünnen. Sie klebt sehr fest und bildet viele Verankerungen.

Stolone bis 30 cm, Vorkommen in bis zu 30 Meter Tiefe.

Freßfeind der Alge ist die Saftsaugerschecke Sacoproteus nishae, die darüber hinaus das Aussehen dieser Caulerpa imitiert. Dadurch hat die Schnecke ein kryptisches Aussehen und ist kaum zu entdecken.

Synonyme:
Ahnfeldtia chemnitzia (Esper) Trevisan, 1849 (synonym)
Ahnfeldtia peltata (J.V.Lamouroux) Trevisan, 1849 (synonym)
Caulerpa chamnitzia var. occidentalis J.Agardh, 1873 (synonym)
Caulerpa chemnitzia var. occidentalis J.Agardh, 1873 (synonym)
Caulerpa chemnitzia var. peltata (J.V.Lamouroux) Zanardini, 1858
Caulerpa imbricata G.Murray, 1887
Caulerpa peltata J.V.Lamouroux, 1809
Caulerpa peltata f. imbricata (G.Murray) Weber-van Bosse, 1898 (synonym)
Caulerpa racemosa f. occidentalis (J.Agardh) Nizamuddin, 1964 (synonym)
Caulerpa racemosa var. chemnitzia (Esper) Weber-Van Bosse, 1898 (synonym)
Caulerpa racemosa var. imbricata (Kjellman) Eubank, 1946
Caulerpa racemosa var. laetevirens (Montagne) Weber-van Bosse, 1898 (synonym)
Caulerpa racemosa var. occidentalis (J.Agardh) Børgesen, 1907
Caulerpa racemosa var. peltata (J.V.Lamouroux) Eubank, 1944 (synonym)
Chauvinia chemnitzia (Esper) Kützing, 1849 (synonym)
Chauvinia imbricata Kjellman, 1880
Chauvinia laetevirens (Montagne) Trevisan, 1849 (synonym)
Chauvinia peltata (J.V.Lamouroux) Kützing, 1849 (synonym)
Fucus chemnitzia Esper, 1800 (synonym)

Unterarten (5):
Variety Caulerpa chemnitzia var. laetevirens (Montagne) Fernández-García & Riosmena-Rodriguez, 2017
Variety Caulerpa chemnitzia var. turbinata (J.Agardh) Fernández-García & Riosmena-Rodríguez, 2017
Variety Caulerpa chemnitzia var. vanbosseae (Setchell & N.L.Gardner) Fernández-García & Riosmena-Rodríguez, 2017

Variety Caulerpa chemnitzia var. occidentalis J.Agardh, 1873 accepted as Caulerpa chemnitzia (Esper) J.V.Lamouroux, 1809 (synonym)
Variety Caulerpa chemnitzia var. peltata (J.V.Lamouroux) Zanardini, 1858 accepted as Caulerpa chemnitzia (Esper) J.V.Lamouroux, 1809

Weiterführende Links

  1. algaebase.org (en). Abgerufen am 10.04.2021.
  2. SeaLifeBase (multi). Abgerufen am 19.08.2020.
  3. WoRMS (en). Abgerufen am 30.03.2021.

Bilder

Allgemein


Erfahrungsaustausch

am 18.02.18#7
Hatte diese auch in meinem Becken, bei mir wurde sie zur Plage, zumal sie sich stark und fest verwurzelt ins Lebendgestein....sie überwuchert alles, absolut ALLES! Hab es mit abputzen der Steine probiert, Algen-Ex, abzupfen, Seeigel, Seehase, nix hat geholfen. Ich konnte zupfen...es wurde nicht weniger. Einzig und allein der Tip meines Fachändlers hat mir geholfen- Siganus magnificus, Andamanen Fuchsgesicht- innerhalb von 4 Wochen ist er der Plage Herr geworden und seit dem ist Ruhe.
am 03.09.11#6
Bei mir kam sie mit dem LEbendgestein ins Becken.
Hielt sich anfangs sehr schön und wuchs beständig.
Nachdem jedoch mein Siganus unimaculatus, mein Zebrasoma flavescens und mein Acanthurus pyroferus wieder ins Becken kamen machten sie sich nach kurzer Zeit darüber her und haben sie komplett in zwei Tagen vernichtet.
Die haben gefuttert bis sie platzten.
Leider scheinen sie sie endgültig vernichtet zu haben, denn sie wächst nicht mehr nach.
am 17.04.10#5
Ich musste diese Alge ins Zweitbecken umsetzen, um sie zu erhalten. Sie wurde bis auf geringe Reste gefressen. Dran beteiligt waren der Blenny, Strombus, Tectus. Trotzdem würde ich immer empfehlen, sie nur auf einem separatem Stein anzusiedeln. Sieht dann auch sehr hübsch aus.
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