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Ecsenius alleni Allen´s Schleimfisch, Allen´s Kammzahnschleimfisch

Ecsenius alleni wird umgangssprachlich oft als Allen´s Schleimfisch, Allen´s Kammzahnschleimfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. Rick Stuart-Smith, Reef Life Survey, Australien

Foto: Scott Reef, Westaustralien


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Rick Stuart-Smith, Reef Life Survey, Australien . Please visit reeflifesurvey.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
11707 
AphiaID:
277647 
Wissenschaftlich:
Ecsenius alleni 
Umgangssprachlich:
Allen´s Schleimfisch, Allen´s Kammzahnschleimfisch 
Englisch:
Allen's Combtooth Blenny, Allen's Blenny 
Kategorie:
Schleimfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Blenniidae (Familie) > Ecsenius (Gattung) > alleni (Art) 
Erstbestimmung:
Springer, 1988 
Vorkommen:
Australien, Endemische Art, Östlicher Indischer Ozean, West-Australien 
Meerestiefe:
1 - 35 Meter 
Größe:
bis zu 3,4cm 
Temperatur:
°C - 27,5°C 
Futter:
Algenaufwuchs (Epiphyten), Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Ruderfußkrebse (Copepoden) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2018-10-02 11:19:49 

Haltungsinformationen

Diese kleine Schleimfischart wurde 1988 von Dr. Victor G. Springer erstbeschrieben und zu Ehren einem der bekanntesten Ichthyologen weltweit, Dr. Gerry Allen, Australien, benannt.
Der Schleimfisch kommt endemisch nur im Scott Reef, den Clerke und Mermaid Reefs und den Rowley Shoals Reefs in Westaustralien vor, dort allerdings in Lagunen und seewärts gerichteten Korallen- und Felsriffen recht häufig.

Der Schleimfisch zeigt einen grau-braunen Oberkörper, eine weiße Unterseite, schwarze Balken auf dem Rücken, braune Balken an den Seiten, je einen großen, runden, weißkantigen schwarzen Fleck an der Brustflossenbasis sowie weiße Streifen durch das Auge.

Ähnliche Arten: Ecsenius fourmanoiri und Ecsenius tigris

Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.

https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#

Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. IUCN Red List of Threatened Species (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  3. Reef Life Survey (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  4. The Indo-Pacific Blenniid Fish Genus Ecsenius, Erstbeschreibung von Ecsenius alleni, Seite 89 (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  5. Victor G. Springer (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  6. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

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Allgemein


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