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Ecsenius bathi Baths Kammzahn-Schleimfisch

Ecsenius bathi wird umgangssprachlich oft als Baths Kammzahn-Schleimfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 50 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber François Libert, Frankreich

Foto: Ternate Island, Molukken, Indonesien


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers François Libert, Frankreich . Please visit www.flickr.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
4524 
AphiaID:
277651 
Wissenschaftlich:
Ecsenius bathi 
Umgangssprachlich:
Baths Kammzahn-Schleimfisch 
Englisch:
Bath's Comb-tooth 
Kategorie:
Schleimfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Blenniidae (Familie) > Ecsenius (Gattung) > bathi (Art) 
Erstbestimmung:
Springer, 1988 
Vorkommen:
Bali, Banggai-Inseln, Borneo (Kalimantan), Flores, Indonesien, Kleine Sundainseln, Malaysia, Molukken, Papua, Philippinen, Sulawesi 
Meereszone:
Supratidal (Supralitoral), Spritzwasserzone oberhalb der Hochwasserlinie außerhalb des Gezeitenbereiches, die nur bei Sturmflutereignissen kurzzeitig vom Wasser bedeckt wird 
Meerestiefe:
3 - 25 Meter 
Habitate:
Auf lebenden Korallen, Korallenriffe, Küstengewässer, Meerwasser 
Größe:
3.5 cm - 4,4 cm 
Temperatur:
28,4°C - 29,3°C 
Futter:
Algen , Artemia-Nauplien, Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Mysis (Schwebegarnelen), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Aquarium:
~ 50 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2025-05-12 19:51:49 

Haltungsinformationen

Ecsenius bathii Springer, 1988

Der Artname "bathi " wurde zu Ehren des deutschen Ichthyologen Hans Bath gewählt.

Männchen haben rote Streifen, Weibchen schwarze Streifen und einen gelblichen Kopf.

Sie kommen in Tiefen von 3–25 m vor, einzeln oder in kleinen Gruppen um Schwämme und Manteltiere auf Korallenaufschlüssen und in Riffkämmen mit großen, runden Korallen oder Krustenschwämmen bis zu einer Tiefe von etwa 10 m. Weibchen sind häufig anzutreffen und scheinen zahlreicher als Männchen zu sein. Der Laich haftet am Substrat. Die Larven sind planktonisch und kommen häufig in flachen Küstengewässern vor.

Ecsenius bathi frisst neben Algen auch kleinste Krebstierchen.

Ecsenius bathi ist regelmäßig im Meerwasserhandel erhältlich, sollte aber nicht mit zu großen Tieren vergesellschaftet werden, die ihn verschrecken würden.

Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.

https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#

Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. FishBase (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Männlich

Foto: Ternate Island, Molukken, Indonesien
1

Weiblich

Foto:  Pura Island, Indonesien
1
Copyright Robert Yin, Foto Philippinen
1
Copyright Dr. Paddy Ryan
1
copyright Prof. Dr. Robert A. Patzner
1

Allgemein

Copyright Dr. Paddy Ryan
1
copyright  Ole Johan Brett. Norwegen
1

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