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Ecsenius australianus Australischer Kammzahn-Schleimfisch

Ecsenius australianus wird umgangssprachlich oft als Australischer Kammzahn-Schleimfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Nhobgood Nick Hobgood

By Nick Hobgood - Own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4567699


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Nhobgood Nick Hobgood

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
9344 
AphiaID:
277648 
Wissenschaftlich:
Ecsenius australianus 
Umgangssprachlich:
Australischer Kammzahn-Schleimfisch 
Englisch:
Australian Blenny, Australian Combtooth Blenny, Pale-spotted Coral Blenny 
Kategorie:
Schleimfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Blenniidae (Familie) > Ecsenius (Gattung) > australianus (Art) 
Erstbestimmung:
Springer, 1988 
Vorkommen:
Australien, Great Barrier Riff, Korallenmeer (Ost-Australien), Papua-Neuguinea, Philippinen, Timor-Leste, Vanuatu 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
3 - 22 Meter 
Habitate:
Meerwasser, Riffverbunden 
Größe:
bis zu 6cm 
Temperatur:
22°C - 28°C 
Futter:
Algen  
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2025-04-26 16:35:39 

Haltungsinformationen

Ecsenius australianus Springer, 1988

Ecsenius australianus kommt endemisch nur in einigen Riffen des Korallenmeers und des Great Barrier Reefs im Nord-Ost-Australien (Yonge Reef, Lizard Island, Northern Escape Reef, Escape Reef, Near Raine Island, Tijou Reef) vor.

Der Endemit kommt in korallenreichen Lagunen und äußeren Riffhängen in einer Tiefenverbreitung vom 3 bis 22 Metern vor.

Ecsenius australianus ist ein rotbrauner Kammzahn-schleimfisch mit zwei Reihen weißer Flecken oder Striche entlang des Rückens und der Seiten, einer weißen Unterseite und einer braunen Kopfoberseite mit einem schwarzen Streifen, der von oberen und unteren weißen Streifen umrandet ist, die durch das Auge verlaufen.

Etymologie: Die Art wurde in Anlehnung an ihre vermutete Endemie in Australien "australianus" genannt.

Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.

https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#

Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!

Synonyme:
Ecenius australianus Springer, 1988 · unaccepted (misspelling)

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. Australian Museum (en). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  3. Fishes of Australia (en). Abgerufen am 07.08.2020.

Bilder

Allgemein

By Nick Hobgood - Own work, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=4567699
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