Haltungsinformationen
Epinephelus cyanopodus (Richardson, 1846)
Jungtiere sind überwiegend gelb und färben sich im vorderen Bereich grau mit dunklen Flecken. Der graue Bereich vergrößert sich mit zunehmender Körpergröße, bis bei Exemplaren von 15 bis 20 cm Länge nur noch die Flossen gelb sind.
Epinephelus cyanopodus ist meist in der Nähe isolierter Korallenstöcke in Lagunen oder Buchten anzutreffen, kommt aber auch im Bereich des Außenriffs vor. Der Zackenbarsch schwimmt meist im Freiwasser, einige Meter über dem Boden. Er wird nachts häufig von Anglern gefangen.
Ernährt sich hauptsächlich von im Sand lebenden Fischen und Krebstieren, wie etwa Schlangenaalen und Schamkrabben (Calappidae).
Der Zackenbarsch wird auf den Lebendfischmärkten von Hongkong gehandelt.
Epinephelus cyanopodus ist gemäß WoRMS Wirt zahlreicher Parasiten.
Der Verzehr dieses Tiers kann die gefürchtete Ciguatera-Fischvergiftung auslösen.
Die Ursache liegt bei bestimmten Einzellern (Dinoflagellaten, wie z. B. Gambierdiscus toxicus), diese produzieren im Körper von harmlosen und ansonsten gut verträglichen Speisefischen Gifte, die beim Menschen zu verschiedenen Symptomen führen können:
Anfangs-Beschwerden: Schwitzen, Taubheitsgefühl und Brennen, vor allem im Mundbereich.
Später folgen Schüttelfrost, Schwindelgefühle, Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle, Unterleibsschmerzen und Muskelkrämpfe. Parästhesien (Juckreiz, Kribbeln, Taubheitsgefühl) an den Lippen, der Mundschleimhaut und vor allen an Handinnenflächen und Fußsohlen, Taubheitsgefühle in Händen, Füßen sowie im Gesicht.
Lähmungen der Skelettmuskulatur, einschließlich der Atemmuskulatur, Schwindel und Koordinationsstörungen können auftreten. Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Frösteln und Schwitzen sind weitere Symptome. Allgemeines Schwächegefühl entsteht. Alkoholverzehr verschlimmert die Beschwerden.
Seltener sind lebensbedrohlicher Blutdruckabfall und Herzrasen (Tachykardie) oder das Gegenteil davon. Insgesamt ist die Erkrankung sehr selten, sie führt jedoch in etwa 7% aller Fälle zum Tod.
Achtung:
Ein Gegengift existiert nicht!
Erste Hilfe:
Möglichst frühzeitig: Auspumpen des Magens, wenn nicht von selbst Erbrechen erfolgt
Aktivkohle (medizinische Kohle) geben zur Bindung der Giftstoffe: Dosierung ist 1 g / kg Körpergewicht.
Ausscheidung fördern: Als Akuttherapie kann der behandelnde Arzt eine Infusion von 20 % Mannitol (Zuckeralkohol) erfolgen. Der Wirkungsmechanismus ist unklar. Mannitol fördert die Urinausscheidung, deshalb darf diese Maßnahme erst nach Ergänzen von Flüssigkeit und Elektrolyten zur Vermeidung eines Kreislaufzusammenbruchs erfolgen.
Rehydratation mit Flüssigkeit und Elektrolyten ist sowieso eine sinnvolle Maßnahme, insbesondere nach Erbrechen und Durchfall.
Bei lebensbedrohlichen Situationen sollten Plasmaexpander gegeben werden, also Infusionen, die Volumen des Blutes vergrößern und über längere Zeit im Kreislauf verbleiben.
Eine Herz-Kreislauf-Symptomatik kann weitere ärztliche Maßnahmen erforderlich machen: Bei einer Verlangsamung des Herzschlages kann Atropin, bei einem Blutdruckabfall Dopamin gegeben werden.
Mehr Informationen finden Sie hier:
http://www.dr-bernhard-peter.de/Apotheke/seite116.htm
Synonymised names
Epinephalus kohleri Schultz, 1953 · unaccepted (misspelling)
Epinephelus hoedti (Bleeker, 1855) · unaccepted (misspelling)
Epinephelus hoedtii (Bleeker, 1855) · unaccepted
Epinephelus kohleri Schultz, 1953 · unaccepted
Epinephelus suitonis Tanaka, 1915 · unaccepted
Homalogrystes luctuosus De Vis, 1882 · unaccepted
Serranus cyanopodus Richardson, 1846 · unaccepted
Serranus hoedtii Bleeker, 1855 · unaccepted
Serranus punctatissimus Günther, 1859 · unaccepted
Jungtiere sind überwiegend gelb und färben sich im vorderen Bereich grau mit dunklen Flecken. Der graue Bereich vergrößert sich mit zunehmender Körpergröße, bis bei Exemplaren von 15 bis 20 cm Länge nur noch die Flossen gelb sind.
Epinephelus cyanopodus ist meist in der Nähe isolierter Korallenstöcke in Lagunen oder Buchten anzutreffen, kommt aber auch im Bereich des Außenriffs vor. Der Zackenbarsch schwimmt meist im Freiwasser, einige Meter über dem Boden. Er wird nachts häufig von Anglern gefangen.
Ernährt sich hauptsächlich von im Sand lebenden Fischen und Krebstieren, wie etwa Schlangenaalen und Schamkrabben (Calappidae).
Der Zackenbarsch wird auf den Lebendfischmärkten von Hongkong gehandelt.
Epinephelus cyanopodus ist gemäß WoRMS Wirt zahlreicher Parasiten.
Der Verzehr dieses Tiers kann die gefürchtete Ciguatera-Fischvergiftung auslösen.
Die Ursache liegt bei bestimmten Einzellern (Dinoflagellaten, wie z. B. Gambierdiscus toxicus), diese produzieren im Körper von harmlosen und ansonsten gut verträglichen Speisefischen Gifte, die beim Menschen zu verschiedenen Symptomen führen können:
Anfangs-Beschwerden: Schwitzen, Taubheitsgefühl und Brennen, vor allem im Mundbereich.
Später folgen Schüttelfrost, Schwindelgefühle, Übelkeit, Erbrechen, Durchfälle, Unterleibsschmerzen und Muskelkrämpfe. Parästhesien (Juckreiz, Kribbeln, Taubheitsgefühl) an den Lippen, der Mundschleimhaut und vor allen an Handinnenflächen und Fußsohlen, Taubheitsgefühle in Händen, Füßen sowie im Gesicht.
Lähmungen der Skelettmuskulatur, einschließlich der Atemmuskulatur, Schwindel und Koordinationsstörungen können auftreten. Muskelschmerzen, Gelenkschmerzen, Kopfschmerzen, Zahnschmerzen, Frösteln und Schwitzen sind weitere Symptome. Allgemeines Schwächegefühl entsteht. Alkoholverzehr verschlimmert die Beschwerden.
Seltener sind lebensbedrohlicher Blutdruckabfall und Herzrasen (Tachykardie) oder das Gegenteil davon. Insgesamt ist die Erkrankung sehr selten, sie führt jedoch in etwa 7% aller Fälle zum Tod.
Achtung:
Ein Gegengift existiert nicht!
Erste Hilfe:
Möglichst frühzeitig: Auspumpen des Magens, wenn nicht von selbst Erbrechen erfolgt
Aktivkohle (medizinische Kohle) geben zur Bindung der Giftstoffe: Dosierung ist 1 g / kg Körpergewicht.
Ausscheidung fördern: Als Akuttherapie kann der behandelnde Arzt eine Infusion von 20 % Mannitol (Zuckeralkohol) erfolgen. Der Wirkungsmechanismus ist unklar. Mannitol fördert die Urinausscheidung, deshalb darf diese Maßnahme erst nach Ergänzen von Flüssigkeit und Elektrolyten zur Vermeidung eines Kreislaufzusammenbruchs erfolgen.
Rehydratation mit Flüssigkeit und Elektrolyten ist sowieso eine sinnvolle Maßnahme, insbesondere nach Erbrechen und Durchfall.
Bei lebensbedrohlichen Situationen sollten Plasmaexpander gegeben werden, also Infusionen, die Volumen des Blutes vergrößern und über längere Zeit im Kreislauf verbleiben.
Eine Herz-Kreislauf-Symptomatik kann weitere ärztliche Maßnahmen erforderlich machen: Bei einer Verlangsamung des Herzschlages kann Atropin, bei einem Blutdruckabfall Dopamin gegeben werden.
Mehr Informationen finden Sie hier:
http://www.dr-bernhard-peter.de/Apotheke/seite116.htm
Synonymised names
Epinephalus kohleri Schultz, 1953 · unaccepted (misspelling)
Epinephelus hoedti (Bleeker, 1855) · unaccepted (misspelling)
Epinephelus hoedtii (Bleeker, 1855) · unaccepted
Epinephelus kohleri Schultz, 1953 · unaccepted
Epinephelus suitonis Tanaka, 1915 · unaccepted
Homalogrystes luctuosus De Vis, 1882 · unaccepted
Serranus cyanopodus Richardson, 1846 · unaccepted
Serranus hoedtii Bleeker, 1855 · unaccepted
Serranus punctatissimus Günther, 1859 · unaccepted






Graham Edgar, Reef Life Survey, Australien