Haltungsinformationen
Centropyge fisheri ist eine benthopelagische Art, die in Riffen, auf Korallenböden von Kanälen und über Riffhängen sowie in Gebieten mit Geröllboden vorkommt. Oft in kleinen losen Gruppen auf inneren Riffen. FishBase gibt an, dass Centropyge fisheri herbivor ist.
Centropyge fisheri unterscheidet sich von Artgenossen durch eine fast durchsichtige (mit Ausnahme eines dunklen vorderen Teils des Rücken- und Bauchrands), leicht weißliche bis gelbliche Schwanzflosse im Gegensatz zur dunkelblauen Schwanzflosse bei Centropyge argi und Centropyge aurantonotus bzw. durch eine leuchtend gelbe bis orange Schwanzflosse mit einem dunkelblauen Außenrand bei Centropyge resplendens.
Centropyge fisheri war früher ganz selten zu bekommen, heute steht er hin und wieder auf den Stocklisten.
Er ist allerdings kein Fisch der regelmäßig in den Händleranlagen. Zudem wird er im Aquarienhandel fast nur mit dem Synonym Centropyge flavicauda angeboten.
Früher ging man davon aus, dass er endemisch von Hawaiii kommt, das ist allerdings nach Bestätigungen von z.B. .einigen Fachleuten wie z.B. Jack Randall oder Richard Pyle nicht so.
Wir halten uns daher hier an die Angaben von FishBase.
Allerdings unterscheiden sich die Tiere aus der Region Hawaiii in der Färbung von den Tieren aus den restlichen Herkunftsgebieten.
Der Autor Frank Schneidwind beschreibt ihn als eine schwer haltbare Art, da Nahrungspezialist, er schreibt aber auch, dass diese Art im Aquarium schon gelaicht hat.
Kommt meist aus Tiefen unterhalb von 30 Metern vor.
Ein Foto wurde uns freundlicherweise von Keoki Stender, von http://www.coralreefnetwork.com zur Verfügung gestellt.
Eine bidirektionale Geschlechtsumwandlung (vom Weibchen zum Männchen / vom Männchen zum Weibchen) wurde für diese Art bestätigt.
Bei diesem Kaiserfisch kann man das Geschlecht einfach unterscheiden: Die Männchen haben einen blau eingesäumten Flossenrand, die Weibchen nicht.
Geschlecht und Verpaarung
Der $lat ist von Geburt an weiblich. Werden zwei Fische zusammen gesetzt, dann wird das dominantere Tier zum Männchen (=protogyne Hermaphrodite).
Am Besten zwei Fische mit unterschiedlichen Größen gleichzeitig einsetzen. Ist bereits ein Fisch vorhanden, dann sollte der neue Fisch entweder wesentlich kleiner oder größer sein. Wird ein größerer Fisch nachgesetzt, was von Vorteil wäre, denn dann ist die innerartige Aggression nicht so ausgeprägt. Der Größenunterschied kann bei der Paarzusammenstellung von Vorteil sein, es wird aber dennoch zu Raufereien kommen bis die Geschlechtsfestlegung abgeschlossen ist.
In der Natur leben Zwergkaiser paarweise oder in Haremsgruppen, also ein Männchen mit mehreren Weibchen, meist zwischen Korallenbeständen.
Reefsafe
Wer einen $lat erwirbt, muss damit rechnen, dass dieser LPS Korallen, SPS Korallen sowie Riesenmuscheln und Gorgonien anknabbert bzw. durch Bisswunden schädigt. Natürlich kann es je nach Tier auch Unterschiede geben, welches in vielen Foren immer wieder berichtet wird. Bezüglich des allgemeinen Nahrungsspektrums ernährt sich $lat überwiegend von Algen, kleinen Wirbellosen und Schwämmen. Das Anknappern liegt in den Genen der Fische, deshalb ist bei Nachzuchten genauso vorhanden wie bei Wildfängen. Vielleicht nicht ganz so stark.
Abhilfe kann manchmal auch die Paarhaltung erzielen, kann aber auch durch Nachahmung des Partners noch mehr Schaden anrichten.
Bei sehr guten Korallenwachstum oder ab einer gewissen Größe der Koralle, sollte dann der Verbiss eventuell zu verkraften sein.
Synonyme:
Centropyge caudoxanthorus Shen, 1973 · unaccepted (synonym)
Centropyge flavicauda Fraser-Brunner, 1933 · unaccepted (synonym)
Holacanthus fisheri Snyder, 1904 · unaccepted






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