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Centropyge venusta Purpurmasken - Zwergkaiserfisch

Centropyge venusta wird umgangssprachlich oft als Purpurmasken - Zwergkaiserfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Mittel. Es wird ein Aquarium von mindestens 500 Liter empfohlen. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. Hiroyuki Tanaka, Japan

Copyright Dr. Hiroyuki Tanaka, Foto Philipinnen


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Hiroyuki Tanaka, Japan

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
691 
AphiaID:
312651 
Wissenschaftlich:
Centropyge venusta 
Umgangssprachlich:
Purpurmasken - Zwergkaiserfisch 
Englisch:
Purplemask Angelfish, Purple-mask Angelfish, Blue-backed Angelfish 
Kategorie:
Zwergkaiser 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Pomacanthidae (Familie) > Centropyge (Gattung) > venusta (Art) 
Erstbestimmung:
(Yasuda & Tominaga, ), 1969 
Vorkommen:
China, Japan, Okinawa, Palau, Philippinen, Ryūkyū-Inseln, Taiwan, West-Pazifik 
Meerestiefe:
10 - 40 Meter 
Größe:
11 cm - 12 cm 
Temperatur:
24°C - 27°C 
Futter:
Algen , Artemia, adult (Salzwasserkrebschen), Frostfutter (große Sorten), Löwenzahn, Mysis (Schwebegarnelen), Nori-Algen 
Aquarium:
~ 500 Liter  
Schwierigkeitsgrad:
Mittel 
Nachzucht:
Nachzucht ist möglich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2017-04-23 16:10:13 

Nachzuchten

Die Nachzuchten von Centropyge venusta sind möglich. Leider ist die Anzahl an Nachzuchten noch nicht groß genug, um die Nachfrage des Handels zu decken. Wenn Sie sich für Centropyge venusta interessieren, fragen Sie dennoch Ihren Händler nach Nachzuchten. Sollten Sie Centropyge venusta bereits besitzen, versuchen Sie sich doch selbst einmal an der Aufzucht. Sie helfen so die Verfügbarkeit von Nachzuchten im Handel zu verbessen und natürliche Bestände zu schonen.

Haltungsinformationen

(Yasuda & Tominaga, 1969)

Ein an sich eher seltener Fisch, zumindest im Gegensatz zu vielen der kleinen Zwerge.

Er wurde früher zunächst als Holacanthus venustus bezeichnet, nachfolgend dann als Centropyge venustus, Sumireyakko venustus und wieder etwas später als Paracentropyge venusta.

Kommt, wie oben angeschnitten, eher selten in den Handel und wird vermutlich auch nicht gerade günstig sein.
Ein zunächst scheuer Geselle, der wie andere Zwergkaiser zu halten ist.
Kommt aus Tiefen von 10 - 40 Meter.
Mit etwas Glück und dem richtigen Besatz kann der kleine Zwergkaiser auch schnell seine Scheu verlieren.

Geschlecht und Verpaarung
Der $lat ist von Geburt an weiblich. Werden zwei Fische zusammen gesetzt, dann wird das dominantere Tier zum Männchen (=protogyne Hermaphrodite).
Am Besten zwei Fische mit unterschiedlichen Größen gleichzeitig einsetzen. Ist bereits ein Fisch vorhanden, dann sollte der neue Fisch entweder wesentlich kleiner oder größer sein. Wird ein größerer Fisch nachgesetzt, was von Vorteil wäre, denn dann ist die innerartige Aggression nicht so ausgeprägt. Der Größenunterschied kann bei der Paarzusammenstellung von Vorteil sein, es wird aber dennoch zu Raufereien kommen bis die Geschlechtsfestlegung abgeschlossen ist.

In der Natur leben Zwergkaiser paarweise oder in Haremsgruppen, also ein Männchen mit mehreren Weibchen, meist zwischen Korallenbeständen.

Reefsafe
Wer einen $lat erwirbt, muss damit rechnen, dass dieser LPS Korallen, SPS Korallen sowie Riesenmuscheln und Gorgonien anknabbert bzw. durch Bisswunden schädigt. Natürlich kann es je nach Tier auch Unterschiede geben, welches in vielen Foren immer wieder berichtet wird. Bezüglich des allgemeinen Nahrungsspektrums ernährt sich $lat überwiegend von Algen, kleinen Wirbellosen und Schwämmen. Das Anknappern liegt in den Genen der Fische, deshalb ist bei Nachzuchten genauso vorhanden wie bei Wildfängen. Vielleicht nicht ganz so stark.

Abhilfe kann manchmal auch die Paarhaltung erzielen, kann aber auch durch Nachahmung des Partners noch mehr Schaden anrichten.

Bei sehr guten Korallenwachstum oder ab einer gewissen Größe der Koralle, sollte dann der Verbiss eventuell zu verkraften sein.

Synonyme:
Centropyge venustus (Yasuda & Tominaga, 1969)
Holacanthus venustus Yasuda & Tominaga, 1969
Paracentropyge venusta (Yasuda &Tominaga, 1969)
Sumireyakko venustus (Yasuda & Tominaga, 1969)

Weiterführende Links

  1. Artikel auf Korallenriff.de (de). Abgerufen am 07.08.2020.
  2. FishBase (multi). Abgerufen am 07.08.2020.
  3. IUCN Red List of Threatened Species (multi). Abgerufen am 07.08.2020.



Bilder

Allgemein

Centropyge venusta
1
Copyright Dr. Hiroyuki Tanaka, Foto Philipinnen
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Copyright Dr. Hiroyuki Tanaka, Foto Philipinnen
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Copyright Dr. Hiroyuki Tanaka, Foto Okinawa
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Copyright J.E. Randall, Foto Kerama Island
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copyright Hiroyuki Tanaka
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copyright Hiroyuki Tanaka
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Centropyge venustus - Gelbhalsband-Zwergkaiserfisch
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Erfahrungsaustausch

am 15.04.17#2
Wunderschön gefärbtes Tier was sich gut in die Fischgemeinschaft einfügt. Verliert schnell die Furcht und ist den ganzen Tag im Riff unterwegs. Ist sofort an alle Sorten von Frostfutter gegangen. Auch Pellets Futter wird gerne genommen.
ACHTUNG dieser Fisch ist nichts für ein Steinkorallen Becken. Ständiges beißen und zupfen lassen die Steinkorallen schnell absterben. LPS und eine Milka lässt er in Ruhe. Auch Weichkorallen werden nicht geschädigt. Mein Tier ist schnell von 4cm auf 10cm gewachsen. Ob er noch weiter wächst ist abzuwarten. Im großen und ganzen ein pflegeleichter Zwergkaiser. Ich habe das Tier in noch keinem Händlerbecken gesehen. Mein Zwergkaiser kommt aus Amsterdam.
am 16.05.05#1
Northwestern Pacific; southern Japan, Taiwan, Philippines, and Palau; 12 cm; not
common
Very common in certain areas of Tokara Islands, southern Kagoshima, just north of
Amami Oshima, and Izu Islands and fairly common throughout southern Japan, but
extremely rare in Palau; usually swims upside down in caves or under rocks, and tiny
juveniles are too secretive to find; smaller specimens often seen in shops but recent
shipments include many tiny juveniles of 1-1.5 cm long, probably due to successful
aquaculture somewhere, but these juveniles will command a very high price; first
described based upon Japanese specimen, as a member of Holacanthus and next
Cen ropyge, and later Sumireyakko (Sumireyakko is a Japanese name) but finally
Paracentropyge; fairly easy to keep but often dies soon after introduction
t
2 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen und mitreden!