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Gymnothorax pseudothyrsoideus Hochflossenmuräne, Falsche Fleckenmuräne, Gefleckte Muräne, Gelbstreifen-Riffmuräne

Gymnothorax pseudothyrsoideus wird umgangssprachlich oft als Hochflossenmuräne, Falsche Fleckenmuräne, Gefleckte Muräne, Gelbstreifen-Riffmuräne bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Giftigkeit: Besitzt ein gesundheitsschädliches Gift.


Profilbild Urheber Tracey I Howley, Australia

Gymnothorax pseudothyrsoideus,La Balsa Park 2020


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Tracey I Howley, Australia . Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
17869 
AphiaID:
271878 
Wissenschaftlich:
Gymnothorax pseudothyrsoideus 
Umgangssprachlich:
Hochflossenmuräne, Falsche Fleckenmuräne, Gefleckte Muräne, Gelbstreifen-Riffmuräne 
Englisch:
Highfin Moray, False Spotted Moray, Mottled Moray-eel, Yellow-lined Reef-eel 
Kategorie:
Muränen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Anguilliformes (Ordnung) > Muraenidae (Familie) > Gymnothorax (Gattung) > pseudothyrsoideus (Art) 
Erstbestimmung:
(Bleeker, ), 1853 
Vorkommen:
Australien, China, Golf von Oman / Oman, Hong Kong, Indien, Indischer Ozean, Japan, Korallenmeer (Ost-Australien), Maskarenen, New South Wales (Ost-Australien), Pazifischer Ozean, Philippinen, Queensland (Ost-Australien), Ryūkyū-Inseln, Taiwan, West-Australien 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 20 Meter 
Habitate:
Gezeitentümpel / Felsenpools, Meerwasser, Riffverbunden, Schlammige, nicht verfestigte Böden 
Größe:
bis zu 80cm 
Temperatur:
24,7°C - 29,3°C 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Besitzt ein gesundheitsschädliches Gift 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2025-11-12 16:37:18 

Gift

Dies ist ein allgemeiner Hinweis!
Gymnothorax pseudothyrsoideus besitzt / enthält ein gesundheitsschädliches Gift.
In der Regel geht von Tieren mit einem gesundheitsschädlichen Gift im normalen Aquarieaner-Alltag keine Lebensgefahr aus. Lesen Sie die Nachfolgenden Haltungsinformationen und Kommentare von Aquarianern die Gymnothorax pseudothyrsoideus bereits in ihrem Aquarium halten, um ein besseres Bild über die mögliche Gefahr zu erhalten. Bitte seien Sie im Umgang mit Gymnothorax pseudothyrsoideus aber dennoch immer vorsichtig. Jeder Mensch reagiert anders auf Gifte.
Wenn Sie den Verdacht haben, mit dem Gift in Kontakt gekommen zu sein, wenden Sie sich bitte an Ihren Arzt oder den Giftnotruf.
Die Telefonnummer des Giftnotrufs finden Sie hier:
Übersicht Deutschland: Giftinformationszentrum-Nord
Übersicht Europa: European Association of Poisons Centres and Clinical Toxicologists

Haltungsinformationen

Gymnothorax pseudothyrsoideus (Bleeker, 1853)

Gymnothorax pseudothyrsoideus kann bis zu 80 cm lang werden. Es ist eine helle Muräne mit kleinen dunklen Flecken, die sich zu etwa vier Reihen sechseckiger Zeichnungen entlang des Körpers anordnen, und einem schmalen hellen Rand am Hinterteil der Flosse, besonders bei Jungtieren. Bei ausgewachsenen Tieren wird das Muster undeutlich.

Diese Muränen besitzen keine Rückenflossenstacheln. Die Rückenflosse weist keine Weichstrahlen auf. Auch Afterflossenstacheln und Weichstrahlen in der Afterflosse fehlen.

Vorkommen: Flache Riffe, einschließlich Gezeitentümpel; trübe Gewässer mit schlammigem Untergrund.

Der Artname "pseudothyrsoideus" bedeutet "pseudo" und "hyrsoideus" in etwa, sieht so aus wie ist es aber nicht und bezieht sich vermutlich auf die Muräne Gymnothorax thyrsoideus beziehen.

Gymnothorax pseudothyrsoideus ist gemäß WoRMS Wirt einiger Endoparasiten.

Denken Sie bitte daran, das Becken sollte dreimal so groß sein, wie die Muräne selbst groß werden kann.
Achtung, beim Biss einer Muräne kann es zu Entzündungen / Infektionen in der Bisswunde kommen!

Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.

https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#

Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!

Synonyme:
Lycodontis pseudothyrsoidea (Bleeker, 1853) · unaccepted
Muraena pseudothyrsoidea Bleeker, 1853 · unaccepted

Weiterführende Links

  1. fishbase (en). Abgerufen am 11.11.2025.
  2. Fishes of Australia (en). Abgerufen am 11.11.2025.
  3. wikipedia (en). Abgerufen am 11.11.2025.

Bilder

Allgemein


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