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Gymnothorax elaineheemstrae Afrikanische Netzmuräne

Gymnothorax elaineheemstrae wird umgangssprachlich oft als Afrikanische Netzmuräne bezeichnet. Haltung im Aquarium: Nur für erfahrene Halter geeignet. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Georgina Jones (CC-BY-SA), Cape Town

Gymnothorax elaineheemstrae,doodles Ponta do Ouro Maputo, Ponta do Ouro 0000, Mozambique 2026 (CC-BY-SA)


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Georgina Jones (CC-BY-SA), Cape Town . Please visit www.inaturalist.org for more information.

Eingestellt von Muelly.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
18631 
AphiaID:
1493586 
Wissenschaftlich:
Gymnothorax elaineheemstrae 
Umgangssprachlich:
Afrikanische Netzmuräne 
Englisch:
Marbled Leopard Moray 
Kategorie:
Muränen 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Teleostei (Klasse) > Anguilliformes (Ordnung) > Muraenidae (Familie) > Gymnothorax (Gattung) > elaineheemstrae (Art) 
Erstbestimmung:
Sithole, Smith, Mwale & Gouws, 2020 
Vorkommen:
KwaZulu-Natal (Provinz an der Ostküste Südafrika), Süd-Afrika, Süd-Westlicher Indischer Ozean 
Meereszone:
Subtidal (Sublitoral, Infralitoral), ständig von Wasser bedeckte flache (neritische) Schelfregion, unterhalb der Niedrigwasserlinie bis zur Schelfkante in durchschnittlich 200 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 40 Meter 
Habitate:
Bodenlebendes Meerestier (demersal), Felsige, harte Meeresböden, Gezeitentümpel / Felsenpools, Gezeitenzone, Meerwasser, Sandige Meeresböden 
Größe:
bis zu 71cm 
Temperatur:
13°C - 22°C 
Futter:
Garnelen, Karnivor (fleischfressend), Räuberische Lebensweise 
Schwierigkeitsgrad:
Nur für erfahrene Halter geeignet 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2026-09-21 12:35:23 

Haltungsinformationen

Gymnothorax elaineheemstrae Sithole, Smith, Mwale & Gouws, 2020

Typuslokalität zur Beschreibung von Gymnothorax elaineheemstrae ist Südafrika.

Gymnothorax elaineheemstrae ist eine Muräne aus dem südlichen Bereich der ostafrikanischen Küste im westlichen Indischen Ozean, die im Jahr 2020 von Sithole et al. beschrieben wurde. Es handelt sich um eine Muräne mit eher unscheinbarem Erscheinungsbild, die lange Zeit mit Gymnothorax undulatus verwechselt wurde, einer Art, die im gesamten Indischen und Pazifischen Ozean verbreitet ist.

Im Gegensatz zur gut erkennbaren Gymnothorax undulatus mit ihren ausgeprägten, fast wellenartigen Tigerstreifen unterscheidet sich Gymnothorax elaineheemstrae durch ein gesprenkeltes Farbmuster mit einem schwach ausgeprägten Netzmuster.

Diese Art zeichnet sich durch folgende Merkmale aus: Der Ansatz der Rückenflosse liegt vor der Kiemenöffnung; der Ansatz der Afterflosse befindet sich unmittelbar hinter dem After; der Körper weist ein gesprenkeltes und schwach netzartiges Farbmuster auf dunkelbraunem Grund auf; drei lange Fangzähne am Zwischenkiefer (Intermaxillare) in einer mittleren Reihe.

Vorkommen in Felsbereichen, der Gezeitenzone, in Gezeitentümpeln sowie auf Sandböden.

Der Artname "elaineheemstrae" ehrt Elaine Heemstra vom South African Institute for Aquatic Biodiversity für ihre großartige Unterstützung bei der Betreuung des Erstautors im Bereich der Fischtaxonomie.

Haltung siehe bitte die Einleitung zu den Muränen.

Garnelen/kleine Fische im Aquarium?
Aufgrund des natürlichen Jagdinstiktes werden Garnelen oder auch kleine Fische als Futter angesehen und bei passender Größe auch gejagt und gefressen.
Auch Putzergarnelen können dem Jäger zum Opfer fallen, wenn der Hunger entsprechen groß ist.

Fütterung
Aufgrund der Futteransprüche (ganze tote Fische oder ganze tote Garnelen oder sonstiges Futterstücke) und / oder der Nachahmung eines lebendes Tieres und / oder der Gefährlichkeit des Fisches/Krebses (Biss- oder Stichverletzungen des Pflegers) sollte eine Futterzange oder eine Pinzette mit langem Stiel benutzt werden.

Ausbruchsicher
Alle Muränen sind nachtaktive Fische die das gesamte Aquarium abschwimmen, deshalb sollte das Aquarium gut gegen Ausbruch abgesichert sein, da jeder Ausgang gefunden wird.

Der Biss einer Muräne kann, je nach Größe und Bisstiefe der Tiere, für Menschen auch tödlich sein.
Das Eindringen der spitzen Zähne einer Muräne in die menschliche Haut ist in jedem Fall sehr schmerzhaft und es sollte unbedingt ein Arzt konsultiert werden, da der Speichel von Muränen giftig ist und eine Vielzahl unterschiedlichster Bakterien enthält. In jedem Fall sollte sich ein Arzt die Bissstellen ansehen, um eine mögliche Blutvergiftung zu behandeln oder auszuschließen

Achtung: Der Fisch kann Tauchern in die Finger beißen, also Vorsicht walten lassen!

Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.

https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#

Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!

Weiterführende Links

  1. fishbase (en). Abgerufen am 20.09.2026.
  2. reefbuilders.com (en). Abgerufen am 20.09.2026.

Bilder

Allgemein


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