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Enneapterygius ventermaculus Spitzkopfschleimfisch

Enneapterygius ventermaculus wird umgangssprachlich oft als Spitzkopfschleimfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Richard und Mary Field, Malta

Foto: Fahl Island, Golf von Oman

/ 2003
Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Richard und Mary Field, Malta

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
13625 
AphiaID:
219181 
Wissenschaftlich:
Enneapterygius ventermaculus 
Umgangssprachlich:
Spitzkopfschleimfisch 
Englisch:
Blotched Triplefin, Pakistan Triplefin 
Kategorie:
Schleimfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Tripterygiidae (Familie) > Enneapterygius (Gattung) > ventermaculus (Art) 
Erstbestimmung:
Holleman, 1982 
Vorkommen:
Ägypten, Arabisches Meer , Bahrain, Eritrea, Golf von Aden, Golf von Oman / Oman, Iran, Israel, Jemen, Jordanien, Katar, Kenia, Kuwait, La Réunion, Mauritius, Mosambik, Ost-Afrika, Pakistan, Rotes Meer, Saudi-Arabien, Somalia, Süd-Afrika, Sudan, Tansania, Vereinigte Arabische Emirate, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
0 - 12 Meter 
Größe:
bis zu 4cm 
Temperatur:
24,8°C - 28,9°C 
Futter:
Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2021-02-11 16:53:13 

Haltungsinformationen

Enneapterygius ventermaculus steht für eine kryptische Art, die auf Fels- und Korallenriffen mit verkrusteten Algen und Wirbellosen vorkommt, und sich dort farblich auch hervorragend anpassen kann.

Leider sind Fotos dieser Art eher selten zu finden, so dass wir uns auf Informationen von FishBase stützen, FishBase beschreibt, dass Männchen dieser Art, wie viele andere Männchen anderer Spitzkopfschleimfische auch, einen schwarzen Kopf besitzen.
Bei den Männchen ist die erste Rückenflosse höher als die zweite, insgesamt sind die Männchen olivgrün, ihre Afterflossen sind schwarz-weiß gebändert.

Weibchen unterscheiden sich neben dem Fehlen des schwarzen Kopfs besonders dadurch, dass der zentrale Teil der Beckenflossenstrahlen gelb ist.

Importe der Art oder Haltungserfahrungen liegen nicht vor.

Synonym: Enneapterygius nasimae Hoda, 1983

Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.

https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#

Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.

Weiterführende Links

  1. FishBase (multi). Abgerufen am 11.02.2021.
  2. IUCN Red List of Threatened Species (multi). Abgerufen am 11.02.2021.
  3. World Register of Marine Species (WoRMS) (en). Abgerufen am 11.02.2021.

Bilder

Allgemein


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