Anzeige
Fauna Marin GmbH Mrutzek Meeresaquaristik Kölle Zoo Aquaristik Fauna Marin GmbH Aqua Medic

Enneapterygius larsonae Spitzkopfschleimfisch

Enneapterygius larsonae wird umgangssprachlich oft als Spitzkopfschleimfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Tom Davis, Australien

Foto: Perth, West.Australien


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Tom Davis, Australien . Please visit portstephensmarinelife.weebly.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
14153 
AphiaID:
277317 
Wissenschaftlich:
Enneapterygius larsonae 
Umgangssprachlich:
Spitzkopfschleimfisch 
Englisch:
Blackhead Threefin, Western Australian Black-head Triplefin 
Kategorie:
Schleimfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopteri (Klasse) > Blenniiformes (Ordnung) > Tripterygiidae (Familie) > Enneapterygius (Gattung) > larsonae (Art) 
Erstbestimmung:
Fricke, 1994 
Vorkommen:
Ashmore- und Cartierinseln, Great Barrier Riff, Korallenmeer (Ost-Australien), New South Wales (Ost-Australien), Northern Territory (Australien), Papua-Neuguinea, Queensland (Ost-Australien), Salomon-Inseln, Salomonen, Tasmansee, Timorsee, Vanuatu, West-Australien 
Meereszone:
Intertidal (Eulitoral), Gezeitenzone zwischen der Hoch- und Niedrigwasserlinie, die vom Wechsel zwischen Ebbe und Flut geprägt ist -bis 15 Meter Tiefe 
Meerestiefe:
0 - 12 Meter 
Habitate:
Algenzonen, Felsenriffe, Korallenriffe, Koralline Böden, Korallenbruch, Küstengewässer, Meerwasser, Seegraswiesen 
Größe:
bis zu 3,5cm 
Temperatur:
23,3°C - 29,3°C 
Futter:
Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Karnivor (fleischfressend), Ruderfußkrebse (Copepoden), Salzwasserflöhe (Cladocera), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2025-01-25 14:24:17 

Haltungsinformationen

Die Männchen des Spitzkopfschleimnfischs Enneapterygius larsonae sind rot mit etwa fünf weißen Sätteln oder Balken entlang des Rückens und manchmal der Seiten.

Der Kopf gleicht einer schwarzen Maske, die den größten Teil des Kopfes, der Brust und des Brustflossenansatzes bedeckt, und einem weißen Balken am Brustflossenansatz unmittelbar hinter dem schwarzen Bereich. Die Weibchen sind grünlich bis bräunlich gesprenkelt, mit undeutlichen weißen Sätteln/Balken, auch am Brustflossenansatz.

Diese Art bewohnt mit Kalkalgen bewachsene Felsen, Seegras und Makroalgen und ist in flachen Korallen- und Felsenriffen zu finden.

Der Laich ist halbkugelförmig und mit zahlreichen klebrigen Fäden bedeckt, so dass er in den Algen der Nistplätze gut verankert ist. Die Larven sind planktonisch und kommen hauptsächlich in flachen, küstennahen Gewässern vor.

Der spezifische Name "larsonae" ehrt Helen K. Larson, die Kuratorin für Fische am Museum und der Kunstgalerie des Nordterritoriums in Darwin, Australien, die die Art gesammelt hat.

Enneapterygius larsonae kommt nicht in den deutschen Fachhandel.

Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.

https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#

Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.


Bilder

Männlich


Weiblich


Allgemein


Erfahrungsaustausch

0 Haltungserfahrungen von Benutzern sind vorhanden
Alle anzeigen und mitreden!