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Enneapterygius destai Dreiflossen-Schleinfisch

Enneapterygius destai wird umgangssprachlich oft als Dreiflossen-Schleinfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber BioMed Central Ltd.

Laborfotografie


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Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
13668 
AphiaID:
277304 
Wissenschaftlich:
Enneapterygius destai 
Umgangssprachlich:
Dreiflossen-Schleinfisch 
Englisch:
Blenny 
Kategorie:
Schleimfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopterygii (Klasse) > Perciformes (Ordnung) > Tripterygiidae (Familie) > Enneapterygius (Gattung) > destai (Art) 
Erstbestimmung:
Clark, 1980 
Vorkommen:
Ägypten, Endemische Art, Eritrea, Israel, Jemen, Jordanien, Rotes Meer, Saudi-Arabien, Sudan, Westlicher Indischer Ozean 
Meerestiefe:
0 - 12 Meter 
Größe:
bis zu 2,1cm 
Temperatur:
24,8°C - 29,3°C 
Futter:
Invertebraten (Wirbellose), Plankton (pflanzliche und tierische Mikroorganismen), Ruderfußkrebse (Copepoden) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
LC Nicht bedroht 
Verwandte Arten im
Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte
Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2021-02-25 13:49:39 

Haltungsinformationen

Enneapterygius destai ist im Roten Meer endemisch.
Enneapterygius destai ist eine demersale Art, die meist mit Hartkorallenriffen vergesellschaftet ist, aber nicht obligat.

Adulte Tiere bewohnen korallenreiche Buchten und Lagunen, meist in Spalten in der Nähe von Porites oder an der senkrechten Fläche dieser Koralle.
Die befruchteten Eier sind halbkugelförmig und mit zahlreichen klebrigen Fäden bedeckt, die sie in den Algen an den Nistplätzen verankern.
Die Larven sind planktonisch und kommen hauptsächlich in flachen, küstennahen Gewässern vor.

Eine besondere Bekanntheit erfuhr dieser kleine Kerl durch den unten genannten Aufsatz ""Red fluorescence in reef fish: A novel signalling mechanism?."
In Laborversuchen wurde die Fluoreszenz von Meeresfischen untersucht, auf Seite 6 der wissenschaftlichen Beschreibung ist das Leuchten dieser Art gut zu erkennen, insbesondere das Auge und die Rückenflosse leuchten besonders stark.

Ansonsten ist über die Biologie dieses Rot-Meer-Endemiten nicht viel bekannt.

Literaturfundstelle:
"Red fluorescence in reef fish: A novel signalling mechanism?."
Michiels, Nico K., Nils Anthes, Nathan S. Hart, Jürgen Herler, Alfred J. Meixner, Frank Schleifenbaum, Gregor Schulte, Ulrike E. Siebeck, Dennis Sprenger, and Matthias F. Wucherer.
BMC ecology 8, no. 1 (2008): 16. doi:10.1186/1472-6785-8-16
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