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Enneapterygius howensis Lord-Howe-Dreiflossenschleimfisch

Enneapterygius howensis wird umgangssprachlich oft als Lord-Howe-Dreiflossenschleimfisch bezeichnet. Haltung im Aquarium: Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher. Giftigkeit: Vergiftungsgefahr unbekannt.


Profilbild Urheber Dr. Rick Stuart-Smith, Reef Life Survey, Australien

Foto: Lord Howe, New South Wales, Australien, Tasmansee


Mit freundlicher Genehmigung des Urhebers Dr. Rick Stuart-Smith, Reef Life Survey, Australien . Please visit reeflifesurvey.com for more information.

Eingestellt von AndiV.

Bilddetail


Steckbrief

lexID:
14185 
AphiaID:
277314 
Wissenschaftlich:
Enneapterygius howensis 
Umgangssprachlich:
Lord-Howe-Dreiflossenschleimfisch 
Englisch:
Lord Howe Threefin 
Kategorie:
Schleimfische 
Stammbaum:
Animalia (Reich) > Chordata (Stamm) > Actinopteri (Klasse) > Blenniiformes (Ordnung) > Tripterygiidae (Familie) > Enneapterygius (Gattung) > howensis (Art) 
Erstbestimmung:
Fricke, 1997 
Vorkommen:
Lord-Howe-Insel, Neukaledonien, Tasmansee 
Meerestiefe:
0 - 9 Meter 
Habitate:
Felsenriffe, Korallenriffe 
Größe:
bis zu 4cm 
Temperatur:
20.5°C - 25°C 
Futter:
Flohkrebse (Amphipoden, Gammarus), Invertebraten (Wirbellose), Karnivor (fleischfressend), Krustentierlarven, Mysis (Schwebegarnelen), Ruderfußkrebse (Copepoden), Zoobenthos (in der Bodenzone lebende Tiere), Zooplankton (Tierisches Plankton) 
Schwierigkeitsgrad:
Berichte über eine erfolgreiche und längerfristige Haltung fehlen bisher 
Nachzucht:
Nicht als Nachzucht erhältlich 
Giftigkeit:
Vergiftungsgefahr unbekannt 
CITES:
Nicht ausgewertet 
Rote Liste:
NE nicht beurteilt 
Verwandte Arten im Catalogue of Life:
 
Weiter verwandte Arten im Lexikon:
 
Author:
Publisher:
Meerwasser-Lexikon.de
Erstellt:
Zuletzt bearbeitet:
2021-10-16 17:42:19 

Haltungsinformationen

Wir bedanken uns herzlich für das Foto von Rick Stuart-Smith von Reef Life Survey und bei Dr. Ronald Fricke, der uns per E-Mail bestätigte,
dass es sich bei dem abgebildeten Tier tatsächlich um ein Weibchen von Enneapterygius howensis handelt.

Enneapterygius howensis kommt auf felsigen Substraten in flachen Wasserzonen vor Männchen haben einen schwarzen Kopf mit einem winzigen suborbitalen blauen Fleck, schwarze Rückenflosse und schwarze Analflossen. Der Körper ist grau, im hinteren Körperteil sind drei 3 dunklen, vertikalen Balken und Dreiecken zu erkennen.

Ursprünglich war Enneapterygius howensis in der Tasmansee um die Lord-Howe-Insel endemisch, inzwischen gibt es Nachweise aus New South Wales (Ostküste Australien) und von Neukaledonien.

Springschutz
Ein Springschutz / Sprungschutz verhindert das Rausspringen (nachtaktiver) Fische.
Viele Lippfische, Korallenwächter, Schleimfische und verschiedene Grundeln springen leider manchmal erschreckt aus einen nicht geschützten Becken, wenn ihre Nachtruhe gestört, leider werden diese Springer morgens oft vertrocknet auf Teppichböden, Glasrändern oder später hinter dem Becken gefunden.
Muränen schaffen es sogar trotz vorhandenem Springschutz aus dem Becken zu kommen, daher sollte dieser zusätzlich beschwert werden.

https://www.korallenriff.de/artikel/1925_5_SpringschutzLsungen_fr_Fische_im_Aquarium__5_Netzabdeckungen.html#

Ein kleines Nachtlicht hilft ebenfalls, da es den Fischen im Dunklen eine Orientierungsmöglichkeit bietet!

Der Begriff "riffsicher" wird in der Meerwasseraquaristik häufig benutzt, insbesondere beim Kauf einer neuen Art wird oft nachgefragt, ob das neue Tier "riffsicher" ist.
Was genau bedeutet riffsicher?

Um diese Frage zu beantworten, kann man zielführende Fragen stellen und sich in Foren, Vereinen, Händlern und bei befreundeten Aquarianer erkundigen:

- Gibt es bereits Erfahrungen und Haltungsberichte, die versichern, dass das neue Tier in anderen passend ausgestatteten Aquarium, ohne jemals Probleme bereitet zu haben, leben kann?

- Gibt es Erfahrungen auf Übergriffe von Mitbewohnern wie Fischen der gleichen oder einer anderen Art, Übergriffe auf Invertebraten (Krustentiere, Einsiedler, Muscheln, Schnecken) oder Korallen?

- Sind Informationen über eine mögliche Umstellung der Ernährungsgewohnheiten, z.B. von pflanzlicher Ernährung auf fleischliche Ernährung, bekannt oder zu erwarten?

- Lassen die gewünschten Tiere den Riffaufbau in "Ruhe", verändern sie ihn ständig (Bohrseesterne, Baggergrundeln, Papageifische, Drückerfische) und stören oder verdrängen damit andere Mitbewohner?

- Neigen die Tiere dazu, nachts die Korallen umzuwerfen?

- Neigen die neuen Tiere bekanntlich immer wieder und sehr schnell zu Krankheiten und lassen sich diese auch behandeln?

- Ändern bekannte friedliche Tiere im Laufe ihres Lebens Ihren Charakter und werden aggressiv?

- Kann der Tod eines neuen Tieres eventuell sogar zum Tod des restlichen Bestands durch Vergiftung führen (bei einigen Seewalzenarten möglich)?

- Nicht zuletzt muss auch der Pfleger der Tiere in die „Riffsicherheit“ einbezogen werden, es gibt aktiv giftige, passiv giftige Tiere, Tiere die gefährlichen Biß- oder Stechwaffen besitzen, Tiere mit extrem starken Nesselgiften, diese gilt es zu (er)kennen und es sollte im Vorweg ein Maßnahmenplan im Falle eines Übergriffes auf den Aquarianer getroffen worden sein (z.B. Telefonnummern der Giftnotrufzentrale, des behandelnden Arztes, des Tropeninstituts etc.)

Werden alle Fragen im Sinne der / des Tiere (s) und des Pflegers positiv bewertet, dann kann man von einer „Riffsicherheit“ ausgehen.


Bilder

Weiblich


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